Nachrichten in einfacher Sprache [2026.08.31]
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Katalogzettel
| Titel | Nachrichten in einfacher Sprache [2026.08.31] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2026.08.31 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Nachrichten ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DOV [Digitales Original Video] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-46446 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Die USA und der Iran haben sich wieder angegriffen. Soldaten von den USA haben Ziele auf einer iranischen Insel angegriffen. Laut den USA wollten iranische Soldaten dort See-Minen ins Meer bringen. See-Minen sind Spreng-Körper, die Schiffe beschädigen oder zerstören können.
Der Iran hat danach militärische Stütz-Punkte von den USA in Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen. Die Lage zwischen den USA und dem Iran ist seit Monaten sehr angespannt. Besonders umkämpft ist die Straße von Hormus. Sie ist ein wichtiger Weg im Meer für den weltweiten Handel mit Öl und Gas.
In Island im Nord-Westen von Europa war gestern eine Abstimmung. Es ging um neue Gespräche über eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Island will vorerst nicht über einen Beitritt zur Europäischen Union verhandeln. Rund 53 Prozent waren gegen neue Gespräche mit der EU. Rund 47 Prozent waren dafür. Island hatte bereits im Jahr 2009 einen Antrag auf einen EU-Beitritt gestellt. Die Gespräche wurden aber später gestoppt. Ein wichtiger Streit-Punkt ist die Fischerei. Sie ist für die Wirtschaft in Island besonders wichtig. Viele Menschen wollen, dass Island selbst über die Fischerei entscheiden kann. Island arbeitet trotzdem auch weiterhin eng mit der Europäischen Union zusammen.
Im Land Nepal in Asien gibt es nach der schweren Sturz-Flut immer mehr Todes-Opfer. Eine Sturz-Flut ist eine plötzliche und schnell größer werdende Überschwemmung. Mindestens 900 Menschen sind ums Leben gekommen. Mehrere Tausend Menschen werden noch vermisst. Auch viele Menschen aus anderen Ländern werden vermisst. Die Flut hat ganze Orte zerstört. Auch viele Straßen und Brücken sind kaputt. Deshalb können die Rettungs-Kräfte viele Gebiete nur schwer erreichen. Einsatz-Kräfte suchen derzeit nach mehr als 900 vermissten Bau-Arbeitern. Sie sind in einem Tunnel eingesperrt. Viele Menschen leben derzeit in Not-Unterkünften. Dort fehlt teilweise Essen, Trink-Wasser und medizinische Hilfe.
Die Regierung plant eine neue Bundes-Staats-Anwaltschaft in Österreich. Die Bundes-Staats-Anwaltschaft soll die neue oberste Anklage-Behörde sein und wichtige Entscheidungen bei Ermittlungen treffen. Bisher ist dafür die Justiz-Ministerin zuständig. In Zukunft soll nicht mehr die Justiz-Ministerin wichtige Entscheidungen bei Ermittlungen treffen. Die neue Bundes-Staats-Anwaltschaft soll unabhängiger von der Politik sein. Der aktuelle Plan der Regierung wird aber stark kritisiert. Fach-Leute aus dem Rechts-Bereich befürchten, dass die Politik weiterhin zu viel Einfluss haben könnte. Auch die Grünen kritisieren den Plan. Sie fordern, dass die Regierung den Plan für die Bundes-Staats-Anwaltschaft umfassend überarbeitet. Für das Gesetz braucht die Regierung eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament. Das bedeutet, dass entweder die FPÖ oder die Grünen zustimmen müssen.
Die Bundes-Wettbewerbs-Behörde ermittelt gegen den Essens-Liefer-Dienst "Foodora". Die Bundes-Wettbewerbs-Behörde kontrolliert, ob sich Unternehmen an Regeln halten. "Foodora" und „Lieferando“ sind fast zur Gänze für Essens-Lieferungen in Österreich zuständig. Viele Restaurants sind deshalb von diesen Liefer-Diensten abhängig. Die Behörde prüft jetzt, ob "Foodora" diese starke Position ausgenutzt hat. Zum Beispiel soll es für manche Restaurants Straf-Gebühren gegeben haben. Wenn die Zubereitung von Essen länger gedauert hat, sollen Restaurants bis zu 10 Euro Straf-Gebühr gezahlt haben. "Foodora" sagt: Die Ermittlungen bedeuten noch nicht, dass das Unternehmen gegen Regeln verstoßen hat.
Der Iran hat danach militärische Stütz-Punkte von den USA in Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen. Die Lage zwischen den USA und dem Iran ist seit Monaten sehr angespannt. Besonders umkämpft ist die Straße von Hormus. Sie ist ein wichtiger Weg im Meer für den weltweiten Handel mit Öl und Gas.
In Island im Nord-Westen von Europa war gestern eine Abstimmung. Es ging um neue Gespräche über eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Island will vorerst nicht über einen Beitritt zur Europäischen Union verhandeln. Rund 53 Prozent waren gegen neue Gespräche mit der EU. Rund 47 Prozent waren dafür. Island hatte bereits im Jahr 2009 einen Antrag auf einen EU-Beitritt gestellt. Die Gespräche wurden aber später gestoppt. Ein wichtiger Streit-Punkt ist die Fischerei. Sie ist für die Wirtschaft in Island besonders wichtig. Viele Menschen wollen, dass Island selbst über die Fischerei entscheiden kann. Island arbeitet trotzdem auch weiterhin eng mit der Europäischen Union zusammen.
Im Land Nepal in Asien gibt es nach der schweren Sturz-Flut immer mehr Todes-Opfer. Eine Sturz-Flut ist eine plötzliche und schnell größer werdende Überschwemmung. Mindestens 900 Menschen sind ums Leben gekommen. Mehrere Tausend Menschen werden noch vermisst. Auch viele Menschen aus anderen Ländern werden vermisst. Die Flut hat ganze Orte zerstört. Auch viele Straßen und Brücken sind kaputt. Deshalb können die Rettungs-Kräfte viele Gebiete nur schwer erreichen. Einsatz-Kräfte suchen derzeit nach mehr als 900 vermissten Bau-Arbeitern. Sie sind in einem Tunnel eingesperrt. Viele Menschen leben derzeit in Not-Unterkünften. Dort fehlt teilweise Essen, Trink-Wasser und medizinische Hilfe.
Die Regierung plant eine neue Bundes-Staats-Anwaltschaft in Österreich. Die Bundes-Staats-Anwaltschaft soll die neue oberste Anklage-Behörde sein und wichtige Entscheidungen bei Ermittlungen treffen. Bisher ist dafür die Justiz-Ministerin zuständig. In Zukunft soll nicht mehr die Justiz-Ministerin wichtige Entscheidungen bei Ermittlungen treffen. Die neue Bundes-Staats-Anwaltschaft soll unabhängiger von der Politik sein. Der aktuelle Plan der Regierung wird aber stark kritisiert. Fach-Leute aus dem Rechts-Bereich befürchten, dass die Politik weiterhin zu viel Einfluss haben könnte. Auch die Grünen kritisieren den Plan. Sie fordern, dass die Regierung den Plan für die Bundes-Staats-Anwaltschaft umfassend überarbeitet. Für das Gesetz braucht die Regierung eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament. Das bedeutet, dass entweder die FPÖ oder die Grünen zustimmen müssen.
Die Bundes-Wettbewerbs-Behörde ermittelt gegen den Essens-Liefer-Dienst "Foodora". Die Bundes-Wettbewerbs-Behörde kontrolliert, ob sich Unternehmen an Regeln halten. "Foodora" und „Lieferando“ sind fast zur Gänze für Essens-Lieferungen in Österreich zuständig. Viele Restaurants sind deshalb von diesen Liefer-Diensten abhängig. Die Behörde prüft jetzt, ob "Foodora" diese starke Position ausgenutzt hat. Zum Beispiel soll es für manche Restaurants Straf-Gebühren gegeben haben. Wenn die Zubereitung von Essen länger gedauert hat, sollen Restaurants bis zu 10 Euro Straf-Gebühr gezahlt haben. "Foodora" sagt: Die Ermittlungen bedeuten noch nicht, dass das Unternehmen gegen Regeln verstoßen hat.