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Alles auf Schiene - Bahntechnologie aus Niederösterreich

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Österreich-Bild

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Titel Alles auf Schiene - Bahntechnologie aus Niederösterreich
Urheber/innen und Mitwirkende Leitner, Andreas [Gestaltung]
ORF 2 [Sendeanstalt]
ORF Landesstudio Niederösterreich [Produzent]
Datum 2026.09.13 [Sendedatum]
Schlagworte Technik ; Dokumentation ; Eisenbahn ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DOV [Digitales Original Video]
Sprache Deutsch
Signatur E52-46719
Gesamtwerk/Reihe Österreich-Bild

Information

Inhalt

[Senderinformation] Die TV-Dokumentation aus dem ORF-Landesstudio NÖ zeigt spannende Einblicke in die Welt der Bahnfahrt.

Ob entlang einer Bahnstrecke oder in Zügen: Bahntechnologie aus Niederösterreich ist in vielen Bereichen im Einsatz – und das nicht nur in Österreich, sondern weltweit. Signale, Weichen, Türen, Deckenverkleidungen, Motoren und Bremsen. Es braucht viele Komponenten, damit Züge fahren können.

Diese TV-Dokumentation aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Regie: Andi Leitner, Kamera: Franz Cee) stellt beispielhaft niederösterreichische Unternehmen in den Fokus, die Komponenten für den Zugbau liefern, aber auch Technologien für die Infrastruktur entwickeln.

Made in Niederösterreich: vom Antrieb bis zur Bremse
Im Frühjahr 2026 hat der Schienenfahrzeughersteller Stadler im Weinviertel einen neuen Standort errichtet. Dort werden Hochgeschwindigkeitszüge gewartet und serviciert. Derzeit finden Typisierungen der neuen Doppelstock-Railjets statt. Die Firma Seisenbacher spezialisiert sich auf die Konstruktion, Entwicklung und Montage von Innenausstattungen für Züge.

In Mödling entwickelt und fertigt Knorr-Bremse sogenannte Magnetschienenbremsen. Diese Bremssysteme kommen von der Straßenbahn bis zum Hochgeschwindigkeitszug zum Einsatz. Und auch in Eisenbahntüren steckt Know-how aus Niederösterreich. IFE entwickelt elektrisch angetriebene Türen für Schienenfahrzeuge. In Wiener Neudorf ist das Unternehmen Traktionssysteme Austria, ein Hersteller elektromechanischer Antriebssysteme für Schienenfahrzeuge, ansässig.

Damit Züge fahren können, benötigen sie eine entsprechende Infrastruktur. Das Schienennetz der ÖBB in Niederösterreich beträgt etwa 1.580 Kilometer. Davon sind derzeit ca. 70 Prozent elektrifiziert. Den Oberleitungsbau erledigt etwa die Firma Powerlines.

Weitere Teile der Infrastruktur sind Weichen. Im Weichenwerk Wörth werden diese für den Regional- und Nahverkehr genauso wie für Schmalspur- und Zahnradbahnen vorgefertigt. Ob eine Strecke frei befahrbar ist und mit welcher Geschwindigkeit ein Zug fahren darf, wird durch Signale angezeigt. So entwickelt Zelisko seit vielen Jahren Signalsysteme für Bahnbetreiber. Im Bereich der Forschung bildet etwa die Hochschule St. Pölten dringend benötigte Fachkräfte für die Bahnindustrie und Bahnunternehmen aus.

Wertschöpfung und Arbeitsplätze
Wichtig für den Erfolg der Bahnindustrie ist die Partnerschaft mit den Bahnbetreibern. In Österreich sind die ÖBB der größte Auftraggeber. In Niederösterreich betreibt die NÖVOG sechs Lokalbahnen. Dieses Zusammenspiel macht es möglich, dass die heimische Bahnindustrie jährlich Milliardenumsätze generiert und Wertschöpfung und viele Arbeitsplätze im eigenen Land schafft.

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