Oral History Interview mit Hermi D., 1. Termin
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Oral History Interview mit Hermi D. an zwei Terminen
Katalogzettel
Information
Inhalt
Gesprächsthemen: Lebensgeschichte - Nachkriegszeit - Fünfzigerjahre - Sechzigerjahre – Siebzigerjahre – Achtzigerjahre – Neunzigerjahre – Aufwachsen – Kindheit - Kindheit bei Tante - Kinderkrankheit – Alternativmedizin - Eltern – Zoll – Zollwache - Bahnhof - Geschwister – soziale Unterschiede – soziale Ungleichheit – Auszug – Wien - Elternhaus – Großeltern – Weinbau – Wein – Brauchtum – Brauch - Lebensmittel - Großmutter – Großvater – Religion – Katholizismus – Kirche - Bildung - Zweiter Weltkrieg – Kriegsfolgen – Elternrolle – Frauenoberschule – Internat - Matura – Schule - John F. Kennedy - Jacqueline Kennedy Onassis - Vereinigte Staaten von Amerika / USA – Amerika – Amerikahaus – Jugendlicher / Jugendliche / Teenager / Teenagerin - Auto – Autofahren - Familiengründung – Schwiegereltern – Schwiegervater - Kinder – junge Mutter – Mutter – Tochter - Mutterschaft – Mutterrolle – Mutter-Tochter-Beziehung - Heirat – Hochzeit - Ehemann – Hausarbeit – Hausfrau – Familienleben – Kindererziehung – Trennung – Verlassen Werden – Scheidung - Vaterlosigkeit - Familie und Beruf – Familiengeschichte - Gewalt in der Familie – Gewalt - Enkelkinder – Grenze – Ost-West-Konflikt - Tschechien – Waldviertel – Niederösterreich – Landleben – landwirtschaftliche Arbeit – Traktor - Land / ruraler Raum / ländlicher Raum – Stadt-Land-Gefälle - Frauenrollen – Geschlechterrollen – Genderrollen – Schwangerschaft - Emotionslosigkeit - Gefühle / Emotionen - Totgeburt – psychische Folgen – Gesundheitssystem - Traumatisierung – psychische Gesundheit - Trauerbewältigung – Trauer - Behindertenbetreuung – Behindertenarbeit – Behinderte – Behindertenfeindlichkeit – Lebensfreude – Lebensveränderung - soziales Engagement – Flüchtlingshilfe – Flüchtlingsbetreuung – Caritas - „Willkommenskultur“ –Freizeit – Reisen – Pension
ZUSAMMENFASSUNG DES INTERVIEWS / KURZBIOGRAFIE
Hermi D., geboren 1947, erzählt von verschiedenen Stationen ihrer Kindheit in Gmünd, Niederfladnitz und Retz im Waldviertel. Hermi D. erzählt lebhaft vom Alltag am Land, eine besondere Kindheitserinnerung bilden die Sommer am Bauernhof ihres Onkels und ihrer Großeltern. Sie berichtet auch über das schwierige Leben ihrer Mutter und wie sie als ältestes Kind und Tochter früh Verantwortung in der Familie übernehmen musste.
Hermi D. besuchte nach der Pflichtschule die Frauenoberschule in Wien und erlebte ihrer ihre Teenagerzeit ein großes Freiheitsgefühl. In dieser Zeit hatte die Familie eine amerikanische Austauschschülerin zu Gast, die ihr ganzes Leben lang eine enge Freundin bleiben sollte. Hermi D. erzählt über ihren Schwarm J.F. Kennedy und eine spätere Reise in die USA 1997. Nach der Frauenoberschule wurde sie Lehrerin. Sie heiratete und zog in unmittelbare Nachbarschaft zu den Schwiegereltern – eine problematische Situation, die in ihr ein Gefühl von Kontrolle und Enge auslöste, das sie bereits in ihrer Jugend im Elternhaus erlebt hatte. Sie erzählt über ihre drei Kinder und über eine Totgeburt. Die emotionalen Verarbeitung diese tragischen Ereignisses wurde durch den damaligen gesellschaftlichen Umgang mit Fehlgeburten erschwert. Ein weiteres krisenhaftes Ereignis erlebte Hermi D. als ihr Mann die Familie verließ.
Neben familiären Ereignissen und Beziehungen bildet die berufliche Entwicklung von Hermi D. einen wesentlichen Teil der Erzählung. Nach einer Lebensphase, die durch Haushalt und Kindererziehung geprägt war, wechselte sie nach der Scheidung in den Sozialbereich und arbeitete mit Menschen mit Behinderungen sowie später ehrenamtlich in kirchlichen Flüchtlingsinitiativen.
Hermi D. erzählt auch von ihren Reisen und dem Leben in der Pension. Sie ist stolz auf ihre Kinder und Enkelkinder und darauf, wieviel sie in ihrem Leben lernte.
Hermi D., geboren 1947, erzählt von verschiedenen Stationen ihrer Kindheit in Gmünd, Niederfladnitz und Retz im Waldviertel. Hermi D. erzählt lebhaft vom Alltag am Land, eine besondere Kindheitserinnerung bilden die Sommer am Bauernhof ihres Onkels und ihrer Großeltern. Sie berichtet auch über das schwierige Leben ihrer Mutter und wie sie als ältestes Kind und Tochter früh Verantwortung in der Familie übernehmen musste.
Hermi D. besuchte nach der Pflichtschule die Frauenoberschule in Wien und erlebte ihrer ihre Teenagerzeit ein großes Freiheitsgefühl. In dieser Zeit hatte die Familie eine amerikanische Austauschschülerin zu Gast, die ihr ganzes Leben lang eine enge Freundin bleiben sollte. Hermi D. erzählt über ihren Schwarm J.F. Kennedy und eine spätere Reise in die USA 1997. Nach der Frauenoberschule wurde sie Lehrerin. Sie heiratete und zog in unmittelbare Nachbarschaft zu den Schwiegereltern – eine problematische Situation, die in ihr ein Gefühl von Kontrolle und Enge auslöste, das sie bereits in ihrer Jugend im Elternhaus erlebt hatte. Sie erzählt über ihre drei Kinder und über eine Totgeburt. Die emotionalen Verarbeitung diese tragischen Ereignisses wurde durch den damaligen gesellschaftlichen Umgang mit Fehlgeburten erschwert. Ein weiteres krisenhaftes Ereignis erlebte Hermi D. als ihr Mann die Familie verließ.
Neben familiären Ereignissen und Beziehungen bildet die berufliche Entwicklung von Hermi D. einen wesentlichen Teil der Erzählung. Nach einer Lebensphase, die durch Haushalt und Kindererziehung geprägt war, wechselte sie nach der Scheidung in den Sozialbereich und arbeitete mit Menschen mit Behinderungen sowie später ehrenamtlich in kirchlichen Flüchtlingsinitiativen.
Hermi D. erzählt auch von ihren Reisen und dem Leben in der Pension. Sie ist stolz auf ihre Kinder und Enkelkinder und darauf, wieviel sie in ihrem Leben lernte.