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Ö1 Hörspielstudio: Kommt eh der Komet [1997]

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Katalogzettel

Titel Ö1 Hörspielstudio: Kommt eh der Komet [1997]
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Henisch, Peter [Text] [GND ]
Herrnstadt, Georg [Regie] [GND ]
Böck, Wolfgang [Sprecher/in] [GND ]
Beimpold, Ulrike [Sprecher/in] [GND ]
Steinhauer, Erwin [Sprecher/in] [GND ]
Friesz, Michou [Sprecher/in] [GND ]
Henisch, Peter [Sprecher/in] [GND ]
ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt]
Schabata, Woody [Percussion] [GND]
Zinkl, Hans [Gitarre] [GND]
Datum 1997 [Sendedatum]
Schlagworte Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format KKA [Kompaktkassette]
Signatur 6-70645_b, 6-70645_a

Information

Inhalt

Das Hörspiel nimmt Bezug auf Nestroys "Lumpazivagabundus". Drei Vagabunden treffen sich auf der Landstraße, die Konstellation ist bekannt. Bei Nestroy heißen sie Leim, Knieriem und Zwirn, hier sind es Scheck, Glasl und Kuli. Ein ausgestiegener Bankangestellter, ein erfolgloser Einbrecher und Berufsalkoholiker, ein ewiger Student und verhinderter Schriftsteller. Und natürlich spielt auch der Komet eine Rolle, der - geht - es nach Knieriem bzw. Glasl - unweigerlich mit der alten Erde zusammenstößt.
Leim, Knieriem und Zwirn waren Handwerksgesellen auf der Wanderschaft - ihre Welt war nicht heil, aber intakt. Scheck, Glasl und Kuli sind Ausbrecher, jeder auf seine Weise geflohen aus einer Wirklichkeit, die sowohl kaputt ist, als auch kaputt macht. Bei aller Ironie, bei aller Freude an dem vom großen Vorbild inspirierten Sprachspiel hat Henischs Text auch seinen bitteren Ernst. Genau die Anpassung an gutbürgerliche Biederkeit, die bei Nestroy zum Happy End führt, leitet hier die Katastrophe ein.
[oe1.orf.at]

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