Österreichs Sendung!
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Katalogzettel
| Titel | Österreichs Sendung! |
| Titelzusatz |
Gesprochen von Bundeskanzler Dr. Engelbert Dollfuß |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Dollfuß, Engelbert [Redner/in]
[GND
]
Vaterländische Schallplatten des Österreichischen Heimatschutz [Label] |
| Datum |
1934 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Produktionsort]
|
| Schlagworte | Politik Österreich ; Gesellschaft ; Erste Republik ; autoritärer Ständestaat ; Reden und Ansprachen ; Propaganda ; Diktaturen und totalitäre Regime ; Regierung ; Heimwehr ; Parteien - historisch / CS ; römisch - katholische Kirche ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
|
|
20. Jahrhundert - 30er Jahre
|
|
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] SCS2578 [Schallplatte, Schellack - 25 cm, 78/min] |
| Nummern |
STWHA 18-3 [Matrizennummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 2-72644_b, 2-51966_b, 2-51965_b_K01, 2-51965_b |
Information
Inhalt
Transkript:
Der Österreicher hat ein Vaterland, liebt es, und hat Ursache, es zu lieben. Dieses Österreich ist durch Jahrhunderte dem Gebiete nach vielfach kleiner gewesen als das heutige Österreich, aber seine Herrscher haben die deutsche Kaiserkrone schon durch Jahrhunderte getragen.
Seit dem 17. Jahrhundert, in dem der Neuaufbau Groß-Österreichs begonnen hat, hat Österreich Deutschtum und andere Nationen in glücklicher Weise zu verbinden vermocht. Dieses Österreich ist nach dem großen Weltkrieg, in dem gerade die Deutschen dieses Landes zu den festen Verteidigern unserer Heimat geworden sind, zerrissen worden, und das kleine Österreich ist uns wieder als Heimat geblieben. Wirtschaftlich ausgeblutet, die wirtschaftlichen Zusammenhänge zerrissen, das Vertrauen in unsere Kraft erschüttert, seelisch zerrissen hat dieses Land seine neue Geschichte begonnen. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die sozialen Spannungen und noch mehr die politische Verhetzung haben in unserem Heimatland in den ersten 14 Jahren ein wirkliches Vaterlandsgefühl, wirkliche Heimatliebe kaum aufkommen lassen.
So hat diese Regierung, in der sich die vaterlandstreue Bevölkerung vertreten fühlt und fühlen kann, es übernommen, der wirtschaftlichen Schwierigkeiten Herr zu werden, den sozialen Frieden dem Lande wiederzugeben und auch dieses [sic] seelisch dieses Volk neu aufzubauen, die Liebe zur Heimat wieder lebendig zu machen. So stehen wir vor dem Neubau unserer Heimat. Wir werden auf wirtschaftlichem Gebiet und in der Sicherung des Friedens konsequent weitergehen. Wir wollen in der Abwehr jeweils so weit gehen, als man uns dazu zwingt. Darauf kann man sich aber verlassen, dass wir jeder Situation gewachsen sind. Wir richten an alle Österreicher den Appell, Einsicht zu bewahren, nicht falschen Hoffnungen nachzulaufen, sondern treu zum Vaterland zu stehen. Die Zeit liberal kapitalistischer Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, die Zeit marxistischer Volksverführung, die Zeit demagogischer Volksführung und absoluter Parteienherrschaft ist vorüber. Wir wollen den sozialen, christlichen, deutschen Staat Österreich, auf ständischer Grundlage, unter starker autoritärer Führung. Führer sind uns dabei die Liebe zum Vaterland, Führer ist uns dabei der Glaube. „Österreich über alles, wenn es nur will!“
Der Österreicher hat ein Vaterland, liebt es, und hat Ursache, es zu lieben. Dieses Österreich ist durch Jahrhunderte dem Gebiete nach vielfach kleiner gewesen als das heutige Österreich, aber seine Herrscher haben die deutsche Kaiserkrone schon durch Jahrhunderte getragen.
Seit dem 17. Jahrhundert, in dem der Neuaufbau Groß-Österreichs begonnen hat, hat Österreich Deutschtum und andere Nationen in glücklicher Weise zu verbinden vermocht. Dieses Österreich ist nach dem großen Weltkrieg, in dem gerade die Deutschen dieses Landes zu den festen Verteidigern unserer Heimat geworden sind, zerrissen worden, und das kleine Österreich ist uns wieder als Heimat geblieben. Wirtschaftlich ausgeblutet, die wirtschaftlichen Zusammenhänge zerrissen, das Vertrauen in unsere Kraft erschüttert, seelisch zerrissen hat dieses Land seine neue Geschichte begonnen. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die sozialen Spannungen und noch mehr die politische Verhetzung haben in unserem Heimatland in den ersten 14 Jahren ein wirkliches Vaterlandsgefühl, wirkliche Heimatliebe kaum aufkommen lassen.
So hat diese Regierung, in der sich die vaterlandstreue Bevölkerung vertreten fühlt und fühlen kann, es übernommen, der wirtschaftlichen Schwierigkeiten Herr zu werden, den sozialen Frieden dem Lande wiederzugeben und auch dieses [sic] seelisch dieses Volk neu aufzubauen, die Liebe zur Heimat wieder lebendig zu machen. So stehen wir vor dem Neubau unserer Heimat. Wir werden auf wirtschaftlichem Gebiet und in der Sicherung des Friedens konsequent weitergehen. Wir wollen in der Abwehr jeweils so weit gehen, als man uns dazu zwingt. Darauf kann man sich aber verlassen, dass wir jeder Situation gewachsen sind. Wir richten an alle Österreicher den Appell, Einsicht zu bewahren, nicht falschen Hoffnungen nachzulaufen, sondern treu zum Vaterland zu stehen. Die Zeit liberal kapitalistischer Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung, die Zeit marxistischer Volksverführung, die Zeit demagogischer Volksführung und absoluter Parteienherrschaft ist vorüber. Wir wollen den sozialen, christlichen, deutschen Staat Österreich, auf ständischer Grundlage, unter starker autoritärer Führung. Führer sind uns dabei die Liebe zum Vaterland, Führer ist uns dabei der Glaube. „Österreich über alles, wenn es nur will!“