Draußen im Dorf...
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Mri Historija. Lebensgeschichten der burgenländischen Roma
Katalogzettel
| Titel | Draußen im Dorf... |
| Titelzusatz |
Anton Papai im Gespräch, geb. 1928, Holzschlag |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Papai, Anton [Interviewte/r]
[GND
]
Teichmann, Michael [Interviewer/in] Gärtner-Horvath, Emmerich [Interviewer/in] [GND ] Roma-Service [Herausgeber] Nationalfonds der Republik Österreich [Fördergeber] Zukunftsfonds der Republik Österreich [Fördergeber] |
| Datum |
2006.02 |
| Ort |
Holzschlag [Aufnahmeort]
Konzentrationslager Lackenbach [Ortsbezug] |
| Örtliche Einordnung |
Burgenland
Österreich Deutschland, Deutsches Reich |
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20. Jahrhundert - 20er Jahre
20. Jahrhundert - 30er Jahre 20. Jahrhundert - 40er Jahre 20. Jahrhundert - 50er Jahre 20. Jahrhundert - 60er Jahre 20. Jahrhundert - 70er Jahre 20. Jahrhundert - 80er Jahre |
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| Typ | audio |
| Format |
ISO-Image [von-DVD] Beglb [Begleitmaterial Buch, Heft, Zeitschrift] DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | MK-00838, MK-00837 |
| Gesamtwerk/Reihe | Mri Historija. Lebensgeschichten der burgenländischen Roma |
Information
Inhalt
Der 1928 in Holzschlag geborene Anton Papai übersiedelte mit seinen Eltern und Geschwistern 1939 nach Hainfeld, weil sein Vater dort in einer Ofengießerei arbeitete. Aus Angst vor Entdeckung verboten die Eltern verboten den Kindern, Romanes zu sprechen. 1941 wurde die Familie verhaftet und ins Anhaltelager Lackenbach deportiert, wo er bis Kriegsende inhaftiert war. Anton Papai erzählt im Interview von der Kälte, dem Hunger, den Demütigungen, der Brutalität der Roma-Kapos, den Zwangsarbeiten und den Selektionen. Mit Kriegsende kehrte er nach Holzschlag zurück, wo die Häuser der Roma-Siedlung zerstört worden waren. Anton Papai arbeitete etwa zehn Jahre im Straßenbau und anschließend in Wien, größtenteils bei der Firma Wibeba, in der er auch als Betriebsrat tätig war.