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Schauplatz Gericht [2013.02.21]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Schauplatz Gericht

Katalogzettel

Titel Schauplatz Gericht [2013.02.21]
Titelzusatz Vom Vertuschen und Wegschauen
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Resetarits, Peter [Präsentator/in] [GND ]
Gordon, Robert [Redaktion]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2013.02.21 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Justiz und Rechtswesen
Typ video
Format DVD [DVD]
Signatur 12-09348
Gesamtwerk/Reihe Schauplatz Gericht

Information

Inhalt

Behörden sind nicht immer streng. Manchmal kommt es vor, dass ein zuständiges Amt ganz bewusst wegschaut. Oder sogar in den Verdacht gerät, bei der Vertuschung von Rechtswidrigkeiten mitzuhelfen. Drei solcher Fälle zeigt die aktuelle Ausgabe der Sendung 'Am Schauplatz Gericht'.
Der erste davon spielt in Langenzersdorf. In der Kleingartensiedlung 'Seeschlacht' haben sich viele Häuslbauer einfach über die Bauordnung hinweggesetzt. Ihre Eigenheime sind entweder zu hoch gebaut oder zu breit oder in irgendeiner anderen Form gegen die Vorschriften. Die Behörde schaute jahrzehntelang zu – oder eigentlich weg. Bis die streitbare Obfrau des Siedlervereins begann, Bausünder anzuzeigen. Sie wirft dem Bürgermeister Amtsmissbrauch vor. Etliche Häuslbauer haben jetzt schon Abbruchbescheide bekommen und gehen nun ihrerseits in die Offensive. Sie wollen, dass auch die Häuser anderer abgerissen werden müssen.
Der zweite und der dritte Fall handeln von einem Umweltkrimi, in dessen Mittelpunkt verseuchtes Wasser steht. In Wiener Neustadt ist durch undichte Abwassergruben das Trinkwasser einer ganzen Siedlung verseucht worden. Und in Korneuburg hat 'Schauplatz'-Reporter Robert Gordon einen Umweltskandal im Bezirk Korneuburg aufgedeckt. Eine Chemiefirma hatte durch mehrere Lecks im Abwassersystem jahrelang Pestizide ins Grundwasser entlassen. Beide Male waren die obersten Wasserwächter des Landes Niederösterreich auffallend zurückhaltend bei den Ermittlungen gegen die Verursacher. Und die Bezirksbehörden haben die betroffenen Bürger erst mit großer Verspätung informiert. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft – auch gegen die Behörden. Für Kritiker, wie die Umweltorganisation Global 2000, ist längst klar: Die Verantwortlichen hätten jahrelang weggeschaut.

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