Am Schauplatz [2013.10.24]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2013.10.24] |
| Titelzusatz |
Der Sheriff vom Gemeindebau |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2013.10.24 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Signatur | 12-09851 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
Seit 2006 muss man nicht mehr die österreichische Staatsbürgerschaft haben, um in einem Wiener Gemeindebau wohnen zu dürfen. Seither ist der Alltag hier bunt geworden. Rund 500.000 Menschen aus 170 verschiedenen Nationen leben Tür und Tür. Konflikte sind programmiert.
Nicht selten muss der Hausbesorger zwischen Neuankömmlingen und Alteingesessenen vermitteln. „Schauplatz“-Reporterinnen Doris Plank und Kim Kadlec haben sich zwischen die Fronten begeben und entdeckt, dass der vermeintliche Integrationskonflikt vor allem ein Generationenkonflikt ist.
„Die Gfraster“ seien zu laut, zu frech und könnten nicht grüßen. Das ist der Haupttenor, wenn man im Gemeindebau mit Altmietern spricht. Die Kinder wiederum fühlen sich angefeindet, unverstanden in ihrem Hof voll mit Verbotsschildern. „Radfahren verboten“, „Skaten verbo-ten“, „Fußball spielen verboten“, ist darauf zu lesen. Auch ihre Eltern verstehen nicht, warum Kinderlärm ein Problem ist. Die meisten sind mit dem Leben in Österreich zufrieden, aber wieso ist hier alles verboten? „Wo sollen die Kinder denn spielen?“, wirft auch ein österreichischer Mieter ein.
Nicht selten muss der Hausbesorger zwischen Neuankömmlingen und Alteingesessenen vermitteln. „Schauplatz“-Reporterinnen Doris Plank und Kim Kadlec haben sich zwischen die Fronten begeben und entdeckt, dass der vermeintliche Integrationskonflikt vor allem ein Generationenkonflikt ist.
„Die Gfraster“ seien zu laut, zu frech und könnten nicht grüßen. Das ist der Haupttenor, wenn man im Gemeindebau mit Altmietern spricht. Die Kinder wiederum fühlen sich angefeindet, unverstanden in ihrem Hof voll mit Verbotsschildern. „Radfahren verboten“, „Skaten verbo-ten“, „Fußball spielen verboten“, ist darauf zu lesen. Auch ihre Eltern verstehen nicht, warum Kinderlärm ein Problem ist. Die meisten sind mit dem Leben in Österreich zufrieden, aber wieso ist hier alles verboten? „Wo sollen die Kinder denn spielen?“, wirft auch ein österreichischer Mieter ein.