Rohmaterial eines Gesprächs mit H.C. Artmann
Katalogzettel
| Titel | Rohmaterial eines Gesprächs mit H.C. Artmann |
| Spieldauer | 01:10:59 |
| Mitwirkende |
Steinwendtner, Brita
[GND
]
Artmann, H. C. [Interviewte/r] Österreichische Mediathek |
| Datum |
1997.09.01 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Schönborngasse [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Literatur ; Interview ; Unveröffentlichte Aufnahme |
| Typ | audio |
| Format |
DAT [DAT-Kassette] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 11-02541_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Artmann spricht über das Gefühl, Auszeichnungen zu bekommen, die Kindheit in der Ottakringer Schuhmacherei des Vaters, seine Lesegewohnheiten und vielfältigen Sprachkenntnisse ("französisch wurde mir verdorben, als sie Andreas Hofer erschossen haben, das hat mich so gestört als Kind"). Der Zwangsarbeit, die er als sogenannter "Halbjude" abzuleisten hatte, entzog er sich immer wieder. Nach dem Krieg arbeitete er als Dolmetscher für die amerikanische Besatzungsmacht bei der Sittenpolizei in der Lerchenfelderstrasse. Die Wiener Gruppe sei eher ein sehr loser Zusammenschluß gewesen und sie seien auch nicht verfolgt worden, wie es andere Wegbegleiter schilderten ("Sie entschuldigen, aber keine Sau hat sich um uns geschert"), er sei laut eigenen Angaben faul und kein Redner, trotz reger Schriftstellertätigkeit.