Am Schauplatz [2013.11.21]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2013.11.21] |
| Titelzusatz |
Die verschwundenen Millarden |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Resetarits, Peter [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2013.11.21 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; Finanzwesen und Kreditwesen |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Signatur | 12-09939 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
Fast täglich kommen neue Hiobsbotschaften aus der Hypo Alpe Adria. Die letzte Kapitalspritze von 700 Millionen Euro hat nicht einmal drei Monate gereicht. Nächste Woche braucht die notverstaatlichte Bank weiter Geld. Wieviel die marode Hypo uns Steuerzahler kosten wird, ist nicht abzusehen: Manche Experten sprechen von elf Milliarden Euro, die Nationalbank rechnet im schlimmsten Fall mit siebzehn Milliarden.
Wohin ist all das Geld geflossen? Wer hat sich bereichert? „Am Schauplatz“Reporterin Christine Grabner hat sich auf die Suche nach den verschwundenen Milliarden begeben. Ihre Reise führt sie quer über den Balkan, zu verwaisten Baustellen, ungenutzten Grundstücken, und luxuriösen Apartments, die keine Käufer finden.
Die Geschichten, die der „Schauplatz“ zu hören bekommt, klingen immer gleich: Die Hypo habe allzu leichtfertig allzu hohe Kredite für fragwürdige Projekte vergeben. Und eine ganze Reihe von Menschen habe die Hand aufgehalten, erzählt man uns. Die lokale Politik habe mitgespielt. „Es sind immer die gleichen Personen zum Zug gekommen“, schildert eine Projektentwicklerin aus Groznjan: Jene, die Verbindungen zur Hypo hatten. „Allen anderen hat man Steine in den Weg gelegt“.
Viele der Bauvorhaben sind bis heute unverwirklicht. Das Geld aber ist verschwunden. Wer versucht, herauszufinden, in welche Kanäle all die Millionen flossen, findet sich rasch in einem Dickicht aus Firmen, Treuhändern und Beteiligungsgesellschaften wieder. Besonders beliebte Zwischenstationen des Geldes scheinen Liechtenstein oder der Karibik zu sein. Und nicht selten führt die Spur zurück nach Österreich. 19 Milliarden fauler Kredite und unverkäuflicher Anteile wurden bis jetzt ausgemacht. In der Klagenfurter Hypo-Zentrale bemüht sich eine eigene Sondereinheit, die ärgsten Machenschaften aufzuklären. Doch werden die Schuldigen wirklich zur Rechenschaft gebeten?
Wolfgang Peschorn , Leiter der staatlichen Finanzprokuratur, hat so seine Zweifel. Die Vermögen einstiger Manager und Berater seien bis dato verschont geblieben. Und auf der Hypo-Beraterliste fänden sich heute viele derselben Namen wie dazumal.
Wohin ist all das Geld geflossen? Wer hat sich bereichert? „Am Schauplatz“Reporterin Christine Grabner hat sich auf die Suche nach den verschwundenen Milliarden begeben. Ihre Reise führt sie quer über den Balkan, zu verwaisten Baustellen, ungenutzten Grundstücken, und luxuriösen Apartments, die keine Käufer finden.
Die Geschichten, die der „Schauplatz“ zu hören bekommt, klingen immer gleich: Die Hypo habe allzu leichtfertig allzu hohe Kredite für fragwürdige Projekte vergeben. Und eine ganze Reihe von Menschen habe die Hand aufgehalten, erzählt man uns. Die lokale Politik habe mitgespielt. „Es sind immer die gleichen Personen zum Zug gekommen“, schildert eine Projektentwicklerin aus Groznjan: Jene, die Verbindungen zur Hypo hatten. „Allen anderen hat man Steine in den Weg gelegt“.
Viele der Bauvorhaben sind bis heute unverwirklicht. Das Geld aber ist verschwunden. Wer versucht, herauszufinden, in welche Kanäle all die Millionen flossen, findet sich rasch in einem Dickicht aus Firmen, Treuhändern und Beteiligungsgesellschaften wieder. Besonders beliebte Zwischenstationen des Geldes scheinen Liechtenstein oder der Karibik zu sein. Und nicht selten führt die Spur zurück nach Österreich. 19 Milliarden fauler Kredite und unverkäuflicher Anteile wurden bis jetzt ausgemacht. In der Klagenfurter Hypo-Zentrale bemüht sich eine eigene Sondereinheit, die ärgsten Machenschaften aufzuklären. Doch werden die Schuldigen wirklich zur Rechenschaft gebeten?
Wolfgang Peschorn , Leiter der staatlichen Finanzprokuratur, hat so seine Zweifel. Die Vermögen einstiger Manager und Berater seien bis dato verschont geblieben. Und auf der Hypo-Beraterliste fänden sich heute viele derselben Namen wie dazumal.