Am Schauplatz [2014.02.20]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2014.02.20] |
| Titelzusatz |
Super sicher |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2014.02.20 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-10128_02 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
Vor etwa zehn Jahren haben biedere heimische Sparkassen begonnen, Finanzprodukte zu verkaufen, von denen der einfache Sparbuchbesitzer zumindest in Österreich nie zuvor gehört hatte. Um Schiffe ging es und um Immobilienbesitz im Ausland. Bankangestellte haben ihre treuesten Kunden nicht selten daheim angerufen, um sie über neue, angeblich lukrative, Vermögensanlagen zu informieren.
Vor allem reifere Semester, die ihre Ersparnisse oder die Abfertigung krisensicher fürs Alter anlegen wollten, fühlten sich angesprochen. Etwa Frau Schuster, eine pensionierte Kellnerin, die ihren Anteil von einem Hausverkauf in den geschlossenen Immobilienfonds Holland 68 eingezahlt hat. Weil ihr Bankberater besonders zu diesem Produkt geraten hätte, sagt sie. Oder Herr Schmid, der die Familienersparnisse in einen anderen Hollandfonds eingelegt und komplett verloren hat. Immobilien seien etwas Sicheres, hätte man damals gedacht. Genauso wie Schiffe, die ja einen enormen Wert darstellten. Wie das Containerschiff „Merkur Sky“ in das fast sechshundert Österreicher insgesamt 14 Millionen Euro investiert haben. Auch dieses Geld ist verloren.
Heute fragen sich viele Anleger, warum sie gerade von ihrer Haus- und Vertrauensbank so schlecht beraten wurden. Robert Gordon und Katharina Windbichler haben sich auf die Suche nach Antworten gemacht und sich die vermeintlich sicheren Anlagen noch einmal ganz genau angesehen.
Vor allem reifere Semester, die ihre Ersparnisse oder die Abfertigung krisensicher fürs Alter anlegen wollten, fühlten sich angesprochen. Etwa Frau Schuster, eine pensionierte Kellnerin, die ihren Anteil von einem Hausverkauf in den geschlossenen Immobilienfonds Holland 68 eingezahlt hat. Weil ihr Bankberater besonders zu diesem Produkt geraten hätte, sagt sie. Oder Herr Schmid, der die Familienersparnisse in einen anderen Hollandfonds eingelegt und komplett verloren hat. Immobilien seien etwas Sicheres, hätte man damals gedacht. Genauso wie Schiffe, die ja einen enormen Wert darstellten. Wie das Containerschiff „Merkur Sky“ in das fast sechshundert Österreicher insgesamt 14 Millionen Euro investiert haben. Auch dieses Geld ist verloren.
Heute fragen sich viele Anleger, warum sie gerade von ihrer Haus- und Vertrauensbank so schlecht beraten wurden. Robert Gordon und Katharina Windbichler haben sich auf die Suche nach Antworten gemacht und sich die vermeintlich sicheren Anlagen noch einmal ganz genau angesehen.