Josef Herold
Katalogzettel
| Titel | Josef Herold |
| Titelzusatz |
Abgeordneter des Reichsrates, Vertreter der Jungtschechen |
| Spieldauer | 00:01:17 |
| Mitwirkende |
Herold, Josef [Redner/in]
[GND
]
Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften |
| Datum |
1906.12.13 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Phonogrammarchiv [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Politik Österreich ; Parlament ; Wahlen ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Österreich-Ungarn
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20. Jahrhundert - Nullerjahre
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| Typ | audio |
| Format |
CD [Compact Disc] |
| Sprache |
Deutsch |
| Rechte |
Mit freundlicher Genehmigung: Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Tondokumente aus dem Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gesamtausgabe der Historischen Bestände 1899-1950. Serie 2: Stimmporträts (OEAW PHA CD 8) |
| Link |
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 8-30489_b17_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Josef Herold ( 22.10.1850 - 04.05.1908), Reichsratsabgeordneter, Vertreter der Jungtschechen. Transkript der Aufnahme des Phonogrammarchivs: "Ich habe den Eindruck, dass die ganze Entwicklung, wie sie sich herausstellen wird, wenn einmal das allgemeine direkte Wahlrecht zum Gesetze sein werde, nicht so sein wird, wie anders in anderen Staaten. Es wird nicht zu einer Zentralisation kommen, sondern es wird eine Dezentralisation der Kräfte, sowohl auf dem Gebiete der Gesetzgebung als auch auf dem Gebiete der Gewalt eintreten. Es werden die Landtage ihre erweiterte Autonomie verlangen, sie werden verlangen, dass, wenn einaml das zentrale Parlament auf eine moderne Grundlage gelegt sein wird, dass auch die Landtage modernisiert, dass sie jene Stellung innerhalb (des gesetzgebenden) der gesetzgebenden Faktoren im Reich einnehmen, welche ihnen nach der historischen Entwicklung zukommt. Und ich galube, meine Herren, wenn das allgemeine direkte Wahlrecht keinen anderen Erfolg hätte, schon dieser Erfolg, dass die Landtage zu ihren Rechte kommen, dass eine gerechte Verteilung der Kräfte zwischen den Landtagen und (Reichs...) Reichstagen eintreten werde, bereits ein Erfolg für den ganzen Staat und für die einzelnen Völker desselben sein wird."