14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs (in 4 Folgen)
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14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs (1/4)
1. Folge - Der Aufbruch
Datum: 2014.05.28 [Sendedatum] 2014.05.20 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
;
Krieg
;
Erster Weltkrieg
;
Dokumentarfilm
;
Geschichtswissenschaft
;
TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-01303_K01, E52-01303, 12-10339_01
Inhalt: 1. Folge - Der Aufbruch. Als in Sarajewo der österreichische Thronfolger und dessen Frau ermordet werden, ist Europa ein hochgerüsteter und von Spannungen gezeichneter Kontinent. Scheinbar unaufhaltsam treibt alles auf einen Krieg zu. Die Menschen aller Nationen sind überzeugt, angegriffen zu werden. Sie empfinden es als ihre heilige Pflicht, für das Vaterland in den Krieg zu ziehen. Aus Anlass des 100. Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zeichnet die vierteilige Doku-Drama-Serie "14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs" ein neues Bild dieser "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts. , Der Erste Weltkrieg gilt heute als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts: Monarchien verschwanden, Reiche zerfielen, Millionen Menschen starben. Wer überlebte, musste sich in verwundeten Gesellschaften neu orientieren.
"Heilige Pflicht" für das Vaterland
Als in Sarajevo der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und dessen Frau Sophie ermordet werden, ist Europa ein hochgerüsteter und von Spannungen gezeichneter Kontinent. Scheinbar unaufhaltsam treibt alles auf einen Krieg zu. Die Menschen aller Nationen sind überzeugt, angegriffen zu werden. Sie empfinden es als ihre „heilige Pflicht“, für das Vaterland in den Krieg zu ziehen. Diese Sicht eint die Menschen und wird als neues, überragendes Gemeinschaftsgefühl empfunden. Aber viele haben auch einfach Angst und sorgen sich um die Zukunft. Propaganda-Meldungen über den raschen Vormarsch der Truppen und die ersten militärischen Erfolge befördern die Hoffnung auf einen schnellen Sieg – in vielen Ländern. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Nach nur drei Monaten sind bereits Hunderttausende Soldaten gefallen.
Marina Yurlova ist 14, als sie den Beginn des Krieges in ihrem kleinen Heimatdorf im Süden Russlands erlebt. Die Glocken läuten und melden den Kriegsausbruch. Die Kosaken, zu denen Marina gehört, sind ein kriegerisches Volk und dem Zaren treu ergeben. Ihr Vater, ein Oberst der Kuban-Kosaken, zieht in den Krieg und lässt sie zurück. Marina schlägt sich auf eigene Faust bis zur Front durch, um ihren Vater zu suchen.
Käthe Kollwitz ist Sozialdemokratin und Kriegsgegnerin. Bei Kriegsbeginn muss sie sich mit ihrem 18 Jahre alten Sohn Peter auseinandersetzen, der sich freiwillig für den Kriegseinsatz melden will. Sie ist hin- und hergerissen zwischen patriotischer Aufbruchsstimmung, Pflichtgefühl und der Angst um ihren Sohn. Schließlich gibt sie Peter die Erlaubnis, in den Krieg zu ziehen. Mit großer Anteilnahme verfolgt sie seinen Einsatz in Belgien – bis zu dem Tag, an dem ein Brief des Generalstabs eingeht.
Die zwölfjährige Elfriede Kuhr erlebt den Beginn des Krieges in Schneidemühl, unweit der Grenze zu Russland. In der Schule lernt sie, dass der Gebrauch von französischen und englischen Worten jetzt verboten ist. Es soll nur noch Deutsch gesprochen werden. Zuerst freut sie sich über den Krieg, denn nach deutschen Siegen fällt die Schule aus. Aber Elfriede hat auch Angst. Es gibt Gerüchte, dass die Russen ihre Feinde lebend an Scheunentore nageln – und die Front ist nicht weit entfernt. Ihre Großmutter beruhigt sie: „Die Deutschen haben noch nie einen Krieg verloren.“
Karl Kasser ist 1889 im niederösterreichischen Kilb geboren. Seine Eltern sind Bauern. Wie vielen Bauern- und Arbeitersöhnen widerstrebt es ihm, in den Krieg zu ziehen. Trotz einer Handverletzung wird er tauglich geschrieben und muss wenige Monate nach Kriegsbeginn einrücken. Österreich-Ungarn ist ein Vielvölkerstaat, seine Truppen bestehen aus Angehörigen vieler verschiedener Völker, die zum Teil sogar unterschiedliche Sprachen sprechen. Unter ihnen fühlt sich Kasser einsam und verloren. Er soll an der Ostfront eingesetzt werden.
Yves Congar ist bei Kriegsbeginn zehn Jahre alt. Er lebt im französischen Sedan und ist überzeugt von der Überlegenheit der Franzosen und ihrer Waffen. Doch dann muss er erleben, wie sich dieses Bild als Trugbild der Propaganda erweist. Die Deutschen marschieren in seine Heimatstadt Sedan ein. Auch das Haus der Congars wird besetzt. Deutsche Soldaten werden in ihrer Wohnung einquartiert. Jetzt muss Yves Tür an Tür mit den verhassten „Hunnen“ leben.
Datum: 2014.05.28 [Sendedatum] 2014.05.20 [Sendedatum]
Typ: video
Signatur: E52-01303_K01, E52-01303, 12-10339_01
Inhalt: 1. Folge - Der Aufbruch. Als in Sarajewo der österreichische Thronfolger und dessen Frau ermordet werden, ist Europa ein hochgerüsteter und von Spannungen gezeichneter Kontinent. Scheinbar unaufhaltsam treibt alles auf einen Krieg zu. Die Menschen aller Nationen sind überzeugt, angegriffen zu werden. Sie empfinden es als ihre heilige Pflicht, für das Vaterland in den Krieg zu ziehen. Aus Anlass des 100. Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zeichnet die vierteilige Doku-Drama-Serie "14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs" ein neues Bild dieser "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts. , Der Erste Weltkrieg gilt heute als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts: Monarchien verschwanden, Reiche zerfielen, Millionen Menschen starben. Wer überlebte, musste sich in verwundeten Gesellschaften neu orientieren.
"Heilige Pflicht" für das Vaterland
Als in Sarajevo der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand und dessen Frau Sophie ermordet werden, ist Europa ein hochgerüsteter und von Spannungen gezeichneter Kontinent. Scheinbar unaufhaltsam treibt alles auf einen Krieg zu. Die Menschen aller Nationen sind überzeugt, angegriffen zu werden. Sie empfinden es als ihre „heilige Pflicht“, für das Vaterland in den Krieg zu ziehen. Diese Sicht eint die Menschen und wird als neues, überragendes Gemeinschaftsgefühl empfunden. Aber viele haben auch einfach Angst und sorgen sich um die Zukunft. Propaganda-Meldungen über den raschen Vormarsch der Truppen und die ersten militärischen Erfolge befördern die Hoffnung auf einen schnellen Sieg – in vielen Ländern. Doch die Wirklichkeit sieht anders aus: Nach nur drei Monaten sind bereits Hunderttausende Soldaten gefallen.
Marina Yurlova ist 14, als sie den Beginn des Krieges in ihrem kleinen Heimatdorf im Süden Russlands erlebt. Die Glocken läuten und melden den Kriegsausbruch. Die Kosaken, zu denen Marina gehört, sind ein kriegerisches Volk und dem Zaren treu ergeben. Ihr Vater, ein Oberst der Kuban-Kosaken, zieht in den Krieg und lässt sie zurück. Marina schlägt sich auf eigene Faust bis zur Front durch, um ihren Vater zu suchen.
Käthe Kollwitz ist Sozialdemokratin und Kriegsgegnerin. Bei Kriegsbeginn muss sie sich mit ihrem 18 Jahre alten Sohn Peter auseinandersetzen, der sich freiwillig für den Kriegseinsatz melden will. Sie ist hin- und hergerissen zwischen patriotischer Aufbruchsstimmung, Pflichtgefühl und der Angst um ihren Sohn. Schließlich gibt sie Peter die Erlaubnis, in den Krieg zu ziehen. Mit großer Anteilnahme verfolgt sie seinen Einsatz in Belgien – bis zu dem Tag, an dem ein Brief des Generalstabs eingeht.
Die zwölfjährige Elfriede Kuhr erlebt den Beginn des Krieges in Schneidemühl, unweit der Grenze zu Russland. In der Schule lernt sie, dass der Gebrauch von französischen und englischen Worten jetzt verboten ist. Es soll nur noch Deutsch gesprochen werden. Zuerst freut sie sich über den Krieg, denn nach deutschen Siegen fällt die Schule aus. Aber Elfriede hat auch Angst. Es gibt Gerüchte, dass die Russen ihre Feinde lebend an Scheunentore nageln – und die Front ist nicht weit entfernt. Ihre Großmutter beruhigt sie: „Die Deutschen haben noch nie einen Krieg verloren.“
Karl Kasser ist 1889 im niederösterreichischen Kilb geboren. Seine Eltern sind Bauern. Wie vielen Bauern- und Arbeitersöhnen widerstrebt es ihm, in den Krieg zu ziehen. Trotz einer Handverletzung wird er tauglich geschrieben und muss wenige Monate nach Kriegsbeginn einrücken. Österreich-Ungarn ist ein Vielvölkerstaat, seine Truppen bestehen aus Angehörigen vieler verschiedener Völker, die zum Teil sogar unterschiedliche Sprachen sprechen. Unter ihnen fühlt sich Kasser einsam und verloren. Er soll an der Ostfront eingesetzt werden.
Yves Congar ist bei Kriegsbeginn zehn Jahre alt. Er lebt im französischen Sedan und ist überzeugt von der Überlegenheit der Franzosen und ihrer Waffen. Doch dann muss er erleben, wie sich dieses Bild als Trugbild der Propaganda erweist. Die Deutschen marschieren in seine Heimatstadt Sedan ein. Auch das Haus der Congars wird besetzt. Deutsche Soldaten werden in ihrer Wohnung einquartiert. Jetzt muss Yves Tür an Tür mit den verhassten „Hunnen“ leben.
14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs (2/4)
2. Folge - Die Front
Datum: 2014.05.27 [Sendedatum] 2014.05.20 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
;
Dokumentarfilm
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Erster Weltkrieg
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Krieg
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Geschichtswissenschaft
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TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-01304_K01, E52-01304, 12-10339_02
Inhalt: 2. Folge. Die Front. Fast alle haben mit einem schnellen Ende des Kriegs gerechnet, bis Weihnachten, so ihre Überzeugung, sei alles überstanden. Stattdessen wird aus dem europäischen Konflikt ein Weltkrieg, in dem mehr als 60 Millionen Soldaten kämpfen. Aus dem Bewegungs- wird ein Stellungskrieg. Neue Artilleriegeschütze, Maschinengewehre und Giftgas fordern immer mehr Opfer. Aus Anlass des 100. Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zeichnet die vierteilige Doku-Drama-Serie "14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs" ein neues Bild dieser "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts. , Durchhalten bis Weihnachten?
Fast alle haben mit einem schnellen Ende des Kriegs gerechnet. Bis Weihnachten, so ihre Überzeugung, sei alles überstanden. Stattdessen wird aus dem europäischen Konflikt ein Weltkrieg, in dem mehr als 60 Millionen Soldaten kämpfen. Aus dem Bewegungs- wird ein Stellungskrieg. Neue Artilleriegeschütze, Maschinengewehre und Giftgas erfordern immer mehr Opfer. In aller Eile werden Hilfsschwestern und Sanitäter ausgebildet. Doch auch sie können wenig ausrichten gegen die Zerstörungskraft der neuen Waffen. Nicht mehr Tapferkeit und Mut, sondern allein der Zufall bestimmt, ob der Einzelne überlebt oder nicht. Trotzdem wird weitergekämpft. So viele Menschen sind gestorben, dass deren Opfer nicht vergeblich sein darf. Nur der Sieg kann sie rechtfertigen. Verständigung und Frieden sind vor diesem Hintergrund unmöglich geworden.
Sarah Macnaughtan stammt aus einer wohlhabenden britischen Familie und hat bereits im Südafrika-Krieg Erfahrung als Krankenschwester gesammelt. Als Helferinnen für die britische Armee in Belgien gesucht werden, meldet sie sich freiwillig. Mit einer kleinen Schar unerfahrener junger Frauen bricht sie an die Front auf und erlebt dort die Schrecken des Krieges und den ersten Einsatz von giftigem Chlorgas bei Ypern, bei dem Tausende Soldaten sterben.
Der Österreicher Karl Kasser erlebt die schweren Kämpfe an der Ostfront. Im Schützengraben leidet er unter Hunger, Ratten und Dreck und unter dem ewigen Warten auf den nächsten Angriff. Einziger Trost für ihn sind die Feldpost-Briefe aus der Heimat. Bei einem Angriff wird ein Kamerad schwer verwundet. Er fleht Kasser an, bei ihm zu bleiben. Aber um nicht selbst zu sterben, muss er ihn liegen lassen. Kurz darauf wird auch er von einer Kugel getroffen.
Nach Tagen im Zug erreicht Marina Yurlova die russische Front. Ihren Vater findet sie dort nicht, aber sie lernt Kosel kennen, einen Soldaten, der sich um sie kümmert. Sie bekommt die Aufgabe, für die Pferde zu sorgen. In der Kosaken-Einheit wird sie zur Kindersoldatin. Schließlich meldet sie sich freiwillig zu einem Stoßtruppunternehmen. Dabei kommt Kosel, ihr Beschützer, im Maschinengewehrfeuer um.
Auf einer Patrouille im Niemandsland verliert Ernst Jünger die Orientierung und wird von Soldaten seines Zuges gerettet. Doch dann gerät er in eine britische Offensive, die mit massivem Artilleriefeuer eingeleitet wird. Sieben Tage und Nächte dauert der Beschuss und zermürbt die deutschen Soldaten. Sie lernen, dass das Überleben nur noch vom Zufall abhängt: „Ich habe keine Angst zu sterben. Aber wenn es denn sein muss, dann Mann gegen Mann, nicht wie ein Insekt, das von einem Stiefel zufällig zertreten wird.“
Datum: 2014.05.27 [Sendedatum] 2014.05.20 [Sendedatum]
Typ: video
Signatur: E52-01304_K01, E52-01304, 12-10339_02
Inhalt: 2. Folge. Die Front. Fast alle haben mit einem schnellen Ende des Kriegs gerechnet, bis Weihnachten, so ihre Überzeugung, sei alles überstanden. Stattdessen wird aus dem europäischen Konflikt ein Weltkrieg, in dem mehr als 60 Millionen Soldaten kämpfen. Aus dem Bewegungs- wird ein Stellungskrieg. Neue Artilleriegeschütze, Maschinengewehre und Giftgas fordern immer mehr Opfer. Aus Anlass des 100. Jahrestags des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zeichnet die vierteilige Doku-Drama-Serie "14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs" ein neues Bild dieser "Urkatastrophe" des 20. Jahrhunderts. , Durchhalten bis Weihnachten?
Fast alle haben mit einem schnellen Ende des Kriegs gerechnet. Bis Weihnachten, so ihre Überzeugung, sei alles überstanden. Stattdessen wird aus dem europäischen Konflikt ein Weltkrieg, in dem mehr als 60 Millionen Soldaten kämpfen. Aus dem Bewegungs- wird ein Stellungskrieg. Neue Artilleriegeschütze, Maschinengewehre und Giftgas erfordern immer mehr Opfer. In aller Eile werden Hilfsschwestern und Sanitäter ausgebildet. Doch auch sie können wenig ausrichten gegen die Zerstörungskraft der neuen Waffen. Nicht mehr Tapferkeit und Mut, sondern allein der Zufall bestimmt, ob der Einzelne überlebt oder nicht. Trotzdem wird weitergekämpft. So viele Menschen sind gestorben, dass deren Opfer nicht vergeblich sein darf. Nur der Sieg kann sie rechtfertigen. Verständigung und Frieden sind vor diesem Hintergrund unmöglich geworden.
Sarah Macnaughtan stammt aus einer wohlhabenden britischen Familie und hat bereits im Südafrika-Krieg Erfahrung als Krankenschwester gesammelt. Als Helferinnen für die britische Armee in Belgien gesucht werden, meldet sie sich freiwillig. Mit einer kleinen Schar unerfahrener junger Frauen bricht sie an die Front auf und erlebt dort die Schrecken des Krieges und den ersten Einsatz von giftigem Chlorgas bei Ypern, bei dem Tausende Soldaten sterben.
Der Österreicher Karl Kasser erlebt die schweren Kämpfe an der Ostfront. Im Schützengraben leidet er unter Hunger, Ratten und Dreck und unter dem ewigen Warten auf den nächsten Angriff. Einziger Trost für ihn sind die Feldpost-Briefe aus der Heimat. Bei einem Angriff wird ein Kamerad schwer verwundet. Er fleht Kasser an, bei ihm zu bleiben. Aber um nicht selbst zu sterben, muss er ihn liegen lassen. Kurz darauf wird auch er von einer Kugel getroffen.
Nach Tagen im Zug erreicht Marina Yurlova die russische Front. Ihren Vater findet sie dort nicht, aber sie lernt Kosel kennen, einen Soldaten, der sich um sie kümmert. Sie bekommt die Aufgabe, für die Pferde zu sorgen. In der Kosaken-Einheit wird sie zur Kindersoldatin. Schließlich meldet sie sich freiwillig zu einem Stoßtruppunternehmen. Dabei kommt Kosel, ihr Beschützer, im Maschinengewehrfeuer um.
Auf einer Patrouille im Niemandsland verliert Ernst Jünger die Orientierung und wird von Soldaten seines Zuges gerettet. Doch dann gerät er in eine britische Offensive, die mit massivem Artilleriefeuer eingeleitet wird. Sieben Tage und Nächte dauert der Beschuss und zermürbt die deutschen Soldaten. Sie lernen, dass das Überleben nur noch vom Zufall abhängt: „Ich habe keine Angst zu sterben. Aber wenn es denn sein muss, dann Mann gegen Mann, nicht wie ein Insekt, das von einem Stiefel zufällig zertreten wird.“
14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs (3/4)
3. Folge - Die Heimat
Datum: 2014.05.23 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
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Dokumentarfilm
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Erster Weltkrieg
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Krieg
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Geschichtswissenschaft
;
TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-01309_K01, E52-01309, E52-01251_K01, E52-01251, 12-10339_03
Inhalt: 3. Folge - Die Heimat. Für die Soldaten an der Front ist die Heimat ein Sehnsuchtsort. Viele hält nur der Gedanke an die Rückkehr zu den Lieben und an die intakte Heimat aufrecht. Doch weil dort jetzt auch Waffen für die Front produziert werden, wird die Heimat selbst zum Ziel. Flugzeuge und Zeppeline werfen ihre Bomben nicht mehr nur auf feindliche Soldaten ab, sondern auch auf Zivilisten, Frauen und Kinder in den Städten. Durch Blockaden und den Seekrieg soll die gegnerische Bevölkerung ausgehungert und vernichtet werden. Zerstörung und Tod, Verzweiflung, Hunger und Einsamkeit gibt es jetzt nicht mehr nur an der Front, sondern auch in der Heimat. , Die Front als neues "Zuhause"
Für die Soldaten an der Front ist die Heimat ein Sehnsuchtsort. Heimat steht für Sicherheit, Geborgenheit, Frieden. Viele hält nur der Gedanke an die Rückkehr zu den Lieben und an die intakte Heimat aufrecht. Doch weil dort jetzt auch Waffen für die Front produziert werden, wird die Heimat selbst zum Ziel. Flugzeuge und Zeppeline werfen ihre Bomben nicht mehr nur auf feindliche Soldaten ab, sondern auch auf Zivilisten, Frauen und Kinder in den Städten. Durch Blockaden und den Seekrieg soll die gegnerische Bevölkerung ausgehungert und vernichtet werden. Zerstörung und Tod, Verzweiflung, Hunger und Einsamkeit gibt es jetzt nicht mehr nur an der Front, sondern auch in der Heimat. Der Krieg hat das romantische Bild der intakten Heimat zerstört. Heimat und Front sind eins geworden – der Krieg ist überall.
Karl Kasser ist nach der Genesung von seiner Verwundung wieder an die Ostfront versetzt worden. Dort gerät er in russische Kriegsgefangenschaft. Sein größter Wunsch ist es, die Heimat zurückzukehren. Er besteigt einen Zug, der ihn nach Hause bringen wird – denkt er. In Wirklichkeit transportiert ihn der Zug in ein Gefangenenlager nach Sibirien. Erst nach Kriegsende wird er seine Heimat wiedersehen.
Gabrielle M. West stammt aus dem südenglischen Gloucestershire. Wie für viele Frauen aus „besseren Verhältnissen“ ist es für sie selbstverständlich, ihrem Vaterland im Krieg durch freiwillige Arbeit zu dienen. Sie wird als Aufseherin in einer Munitionsfabrik eingesetzt. Dort lernt sie die schrecklichen Arbeitsbedingungen kennen, unter denen die Fabrikarbeiterinnen leiden. Als deutsche Zeppeline die Fabrik mit Bomben angreifen, gerät sie in große Gefahr.
Marie Pireaud träumt von einem friedlichen Leben mit ihrem Mann Paul und einem Kind. Doch Paul kämpft als Soldat an der Westfront. Seit Monaten haben die beiden einander nicht gesehen. Ihr einziger Kontakt sind Briefe, die sie sich regelmäßig schreiben. Als die Sehnsucht immer größer wird, beschließt sie, trotz aller Gefahren ihren Mann hinter der Front zu besuchen.
Die heranwachsende Elfriede Kuhr lernt in ihrem Heimatort Schneidemühl einen jungen Fliegerleutnant kennen. Die Liebelei ist eine willkommene Ablenkung von ihrer Angst vor dem Krieg. Doch Elfriede ist noch jung und unerfahren, sie zögert. Als sie sich schließlich doch entschließt, sich küssen zu lassen, erfährt sie, dass ihr Leutnant bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist.
Datum: 2014.05.23 [Sendedatum]
Typ: video
Signatur: E52-01309_K01, E52-01309, E52-01251_K01, E52-01251, 12-10339_03
Inhalt: 3. Folge - Die Heimat. Für die Soldaten an der Front ist die Heimat ein Sehnsuchtsort. Viele hält nur der Gedanke an die Rückkehr zu den Lieben und an die intakte Heimat aufrecht. Doch weil dort jetzt auch Waffen für die Front produziert werden, wird die Heimat selbst zum Ziel. Flugzeuge und Zeppeline werfen ihre Bomben nicht mehr nur auf feindliche Soldaten ab, sondern auch auf Zivilisten, Frauen und Kinder in den Städten. Durch Blockaden und den Seekrieg soll die gegnerische Bevölkerung ausgehungert und vernichtet werden. Zerstörung und Tod, Verzweiflung, Hunger und Einsamkeit gibt es jetzt nicht mehr nur an der Front, sondern auch in der Heimat. , Die Front als neues "Zuhause"
Für die Soldaten an der Front ist die Heimat ein Sehnsuchtsort. Heimat steht für Sicherheit, Geborgenheit, Frieden. Viele hält nur der Gedanke an die Rückkehr zu den Lieben und an die intakte Heimat aufrecht. Doch weil dort jetzt auch Waffen für die Front produziert werden, wird die Heimat selbst zum Ziel. Flugzeuge und Zeppeline werfen ihre Bomben nicht mehr nur auf feindliche Soldaten ab, sondern auch auf Zivilisten, Frauen und Kinder in den Städten. Durch Blockaden und den Seekrieg soll die gegnerische Bevölkerung ausgehungert und vernichtet werden. Zerstörung und Tod, Verzweiflung, Hunger und Einsamkeit gibt es jetzt nicht mehr nur an der Front, sondern auch in der Heimat. Der Krieg hat das romantische Bild der intakten Heimat zerstört. Heimat und Front sind eins geworden – der Krieg ist überall.
Karl Kasser ist nach der Genesung von seiner Verwundung wieder an die Ostfront versetzt worden. Dort gerät er in russische Kriegsgefangenschaft. Sein größter Wunsch ist es, die Heimat zurückzukehren. Er besteigt einen Zug, der ihn nach Hause bringen wird – denkt er. In Wirklichkeit transportiert ihn der Zug in ein Gefangenenlager nach Sibirien. Erst nach Kriegsende wird er seine Heimat wiedersehen.
Gabrielle M. West stammt aus dem südenglischen Gloucestershire. Wie für viele Frauen aus „besseren Verhältnissen“ ist es für sie selbstverständlich, ihrem Vaterland im Krieg durch freiwillige Arbeit zu dienen. Sie wird als Aufseherin in einer Munitionsfabrik eingesetzt. Dort lernt sie die schrecklichen Arbeitsbedingungen kennen, unter denen die Fabrikarbeiterinnen leiden. Als deutsche Zeppeline die Fabrik mit Bomben angreifen, gerät sie in große Gefahr.
Marie Pireaud träumt von einem friedlichen Leben mit ihrem Mann Paul und einem Kind. Doch Paul kämpft als Soldat an der Westfront. Seit Monaten haben die beiden einander nicht gesehen. Ihr einziger Kontakt sind Briefe, die sie sich regelmäßig schreiben. Als die Sehnsucht immer größer wird, beschließt sie, trotz aller Gefahren ihren Mann hinter der Front zu besuchen.
Die heranwachsende Elfriede Kuhr lernt in ihrem Heimatort Schneidemühl einen jungen Fliegerleutnant kennen. Die Liebelei ist eine willkommene Ablenkung von ihrer Angst vor dem Krieg. Doch Elfriede ist noch jung und unerfahren, sie zögert. Als sie sich schließlich doch entschließt, sich küssen zu lassen, erfährt sie, dass ihr Leutnant bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist.
14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs (4/4)
4. Folge - Die Entscheidung
Datum: 2014.05.23 [Sendedatum] 2014.05.28 [Sendedatum]
Schlagworte:
Gesellschaft
;
Erster Weltkrieg
;
Krieg
;
Geschichtswissenschaft
;
Dokumentarfilm
;
TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-01306_K01, E52-01306, E52-01289_K01, E52-01289, 12-10339_04 e52-01289
Inhalt: Folge 4 - Die Entscheidung. Im Frühjahr 1918 will die deutsche Heeresleitung durch eine letzte große Offensive die Entscheidung herbeiführen. Doch auch dieser Angriff scheitert. Die deutschen Truppen sind am Ende ihrer Kräfte. Der deutsche Erste Generalquartiermeister Ludendorff fordert einen sofortigen Waffenstillstand. Als Ende Oktober 1918 die deutsche Flotte dennoch zu einem letzten Gefecht auslaufen soll, meutern die Matrosen in Kiel und entwaffnen ihre Offiziere. Der Aufstand breitet sich über das ganze Land aus. Der Kaiser dankt ab. Es gelingt nicht, mit dem Versailler Friedensvertrag das Fundament für einen dauerhaften Frieden zu legen. , Waffenstillstand auf Zeit
Im Frühjahr 1918 will die deutsche Heeresleitung durch eine letzte große Offensive die Entscheidung herbeiführen. Doch auch dieser Angriff scheitert. Die deutschen Truppen sind am Ende ihrer Kräfte. Der deutsche Erste Generalquartiermeister Ludendorff fordert einen sofortigen Waffenstillstand. Als Ende Oktober 1918 die deutsche Flotte dennoch zu einem letzten Gefecht auslaufen soll, meutern die Matrosen in Kiel und entwaffnen ihre Offiziere. Der Aufstand breitet sich über das ganze Land aus. Der Kaiser dankt ab. Zivile Politiker unterschreiben schließlich einen Waffenstillstand. Der Erste Weltkrieg hinterlässt Millionen Tote – und einen zerstörten Kontinent. Es gelingt nicht, mit dem Versailler Friedensvertrag das Fundament für einen dauerhaften Frieden zu legen. Gefühle von Rache und Trauer bleiben und werden bald zu einem weiteren Weltkrieg führen.
Elfriede Kuhr arbeitet in einem Säuglingsheim und muss dort mit ansehen, wie immer mehr Babys unter Mangel und Hunger leiden. Ein Kind stirbt in ihren Armen. Als ihr Lehrer die Klasse auf eine erneute Offensive einschwören will, hat sie genug. Sie verlässt die Schule und kümmert sich um ihre kranke Großmutter. Voller Angst erwartet sie das Ende des Krieges. Am Grab ihres geliebten Leutnants erkennt sie, dass der Krieg, der so viele Opfer gekostet hat, sinnlos gewesen ist.
Charles Edward Montague arbeitet im Hinterland der Front als Chefzensor für den britischen Geheimdienst. Als die Deutschen vorrücken, scheint für ihn endlich die Zeit gekommen, sich als Frontsoldat zu bewähren. Nach der gescheiterten Großoffensive der Deutschen führt er Fotoreportern gefangene deutsche Soldaten vor. Dabei bemerkt er, wie überheblich die Sieger mit den Besiegten umgehen. Er sieht darin eine große Gefahr für die Zukunft.
Ernst Jünger kämpft mit seinen Männern noch immer an der Westfront. Doch die Lage wird mit jedem Tag aussichtsloser. Es wird immer schwieriger, die Soldaten am Kämpfen zu halten. Dennoch treibt er seine Männer immer wieder voran. Am Ende ist seine ganze Kompagnie aufgerieben – alle sind tot oder übergelaufen. Nachdem er selbst schwer verwundet wird, kehrt Jünger nach Deutschland zurück. In der Heimat muss er erkennen, dass die Revolution das Land verändert hat.
In Russland fegen die beiden Revolutionen von 1917 die alten Eliten und den Zaren hinweg. Als Zarentreue Kosakin wird Marina Yurlova von den Bolschewiki gefangen genommen. Täglich hört sie, wie Zellennachbarn abgeholt und im Gefängnishof erschossen werden. Als sie fast jede Hoffnung aufgegeben hat, wird sie von weißrussischen Truppen befreit und kann fliehen. Sie rettet sich ins Ausland. Der Krieg hat ihr alles genommen.
Datum: 2014.05.23 [Sendedatum] 2014.05.28 [Sendedatum]
Typ: video
Signatur: E52-01306_K01, E52-01306, E52-01289_K01, E52-01289, 12-10339_04 e52-01289
Inhalt: Folge 4 - Die Entscheidung. Im Frühjahr 1918 will die deutsche Heeresleitung durch eine letzte große Offensive die Entscheidung herbeiführen. Doch auch dieser Angriff scheitert. Die deutschen Truppen sind am Ende ihrer Kräfte. Der deutsche Erste Generalquartiermeister Ludendorff fordert einen sofortigen Waffenstillstand. Als Ende Oktober 1918 die deutsche Flotte dennoch zu einem letzten Gefecht auslaufen soll, meutern die Matrosen in Kiel und entwaffnen ihre Offiziere. Der Aufstand breitet sich über das ganze Land aus. Der Kaiser dankt ab. Es gelingt nicht, mit dem Versailler Friedensvertrag das Fundament für einen dauerhaften Frieden zu legen. , Waffenstillstand auf Zeit
Im Frühjahr 1918 will die deutsche Heeresleitung durch eine letzte große Offensive die Entscheidung herbeiführen. Doch auch dieser Angriff scheitert. Die deutschen Truppen sind am Ende ihrer Kräfte. Der deutsche Erste Generalquartiermeister Ludendorff fordert einen sofortigen Waffenstillstand. Als Ende Oktober 1918 die deutsche Flotte dennoch zu einem letzten Gefecht auslaufen soll, meutern die Matrosen in Kiel und entwaffnen ihre Offiziere. Der Aufstand breitet sich über das ganze Land aus. Der Kaiser dankt ab. Zivile Politiker unterschreiben schließlich einen Waffenstillstand. Der Erste Weltkrieg hinterlässt Millionen Tote – und einen zerstörten Kontinent. Es gelingt nicht, mit dem Versailler Friedensvertrag das Fundament für einen dauerhaften Frieden zu legen. Gefühle von Rache und Trauer bleiben und werden bald zu einem weiteren Weltkrieg führen.
Elfriede Kuhr arbeitet in einem Säuglingsheim und muss dort mit ansehen, wie immer mehr Babys unter Mangel und Hunger leiden. Ein Kind stirbt in ihren Armen. Als ihr Lehrer die Klasse auf eine erneute Offensive einschwören will, hat sie genug. Sie verlässt die Schule und kümmert sich um ihre kranke Großmutter. Voller Angst erwartet sie das Ende des Krieges. Am Grab ihres geliebten Leutnants erkennt sie, dass der Krieg, der so viele Opfer gekostet hat, sinnlos gewesen ist.
Charles Edward Montague arbeitet im Hinterland der Front als Chefzensor für den britischen Geheimdienst. Als die Deutschen vorrücken, scheint für ihn endlich die Zeit gekommen, sich als Frontsoldat zu bewähren. Nach der gescheiterten Großoffensive der Deutschen führt er Fotoreportern gefangene deutsche Soldaten vor. Dabei bemerkt er, wie überheblich die Sieger mit den Besiegten umgehen. Er sieht darin eine große Gefahr für die Zukunft.
Ernst Jünger kämpft mit seinen Männern noch immer an der Westfront. Doch die Lage wird mit jedem Tag aussichtsloser. Es wird immer schwieriger, die Soldaten am Kämpfen zu halten. Dennoch treibt er seine Männer immer wieder voran. Am Ende ist seine ganze Kompagnie aufgerieben – alle sind tot oder übergelaufen. Nachdem er selbst schwer verwundet wird, kehrt Jünger nach Deutschland zurück. In der Heimat muss er erkennen, dass die Revolution das Land verändert hat.
In Russland fegen die beiden Revolutionen von 1917 die alten Eliten und den Zaren hinweg. Als Zarentreue Kosakin wird Marina Yurlova von den Bolschewiki gefangen genommen. Täglich hört sie, wie Zellennachbarn abgeholt und im Gefängnishof erschossen werden. Als sie fast jede Hoffnung aufgegeben hat, wird sie von weißrussischen Truppen befreit und kann fliehen. Sie rettet sich ins Ausland. Der Krieg hat ihr alles genommen.
Katalogzettel
| Titel | 14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs (in 4 Folgen) |
| Titelzusatz |
Universum History |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Peter, Jan [Regie]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] Südwestrundfunk [Produzent] |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Politik ; Gesellschaft ; Dokumentation ; Erster Weltkrieg ; Krieg ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Sprache |
Deutsch |
Information
Inhalt
Der Erste Weltkrieg gilt heute als die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts: Monarchien verschwanden, Reiche zerfielen, Millionen Menschen starben. Wer überlebte, musste sich in verwundeten Gesellschaften neu orientieren.
Die internationale Koproduktion „14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs“, die der ORF im Rahmen seines umfassenden Programmschwerpunkts im Gedenkjahr 2014 zeigt, erzählt den Ersten Weltkrieg 100 Jahre nach seinem Beginn neu.
Im Vordergrund stehen nicht die Ereignisse, Schlachten und Daten, sondern das Erleben aller Beteiligten – der Mütter, der Väter, der Kinder. Mit Hilfe von mehr als 1.000 Tagebüchern und Briefen aus 35 Nationen werden private Zeugnisse und längst vergangene Schicksale von Männern, Frauen und Kindern wieder lebendig. Im Strudel des Weltkriegs wurden sie aus ihren Leben gerissen, an die Front geschickt, allein gelassen, deportiert, zur Arbeit gezwungen, eingesperrt und ihrer Familien beraubt. Im Rahmen von „Universum History“ gibt ihnen das vierteilige Doku-Drama von Jan Peter und Yury Winterberg am Dienstag, dem 20. (ab 22.35 Uhr), und am Freitag, dem 23. Mai (ab 22.45 Uhr), in ORF 2 eine Stimme und ein Gesicht. Einer der Protagonisten ist der niederösterreichische Bauernsohn Karl Kasser, gespielt von David Oberkogler („CopStories“).
Die internationale Koproduktion „14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs“, die der ORF im Rahmen seines umfassenden Programmschwerpunkts im Gedenkjahr 2014 zeigt, erzählt den Ersten Weltkrieg 100 Jahre nach seinem Beginn neu.
Im Vordergrund stehen nicht die Ereignisse, Schlachten und Daten, sondern das Erleben aller Beteiligten – der Mütter, der Väter, der Kinder. Mit Hilfe von mehr als 1.000 Tagebüchern und Briefen aus 35 Nationen werden private Zeugnisse und längst vergangene Schicksale von Männern, Frauen und Kindern wieder lebendig. Im Strudel des Weltkriegs wurden sie aus ihren Leben gerissen, an die Front geschickt, allein gelassen, deportiert, zur Arbeit gezwungen, eingesperrt und ihrer Familien beraubt. Im Rahmen von „Universum History“ gibt ihnen das vierteilige Doku-Drama von Jan Peter und Yury Winterberg am Dienstag, dem 20. (ab 22.35 Uhr), und am Freitag, dem 23. Mai (ab 22.45 Uhr), in ORF 2 eine Stimme und ein Gesicht. Einer der Protagonisten ist der niederösterreichische Bauernsohn Karl Kasser, gespielt von David Oberkogler („CopStories“).