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State of the Art – Stimmen zur Kunst

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag

Katalogzettel

Titel State of the Art – Stimmen zur Kunst
Titelzusatz Kulturmontag Dokumentation
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Stadler, Clarissa [Moderation] [GND ]
Heraut; Barbara [Regie]
Weiss, Nadia [Regie]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2014.09.01 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container]
DFMPG [Dateiformat: MPG]
DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-10566_k01, 12-10566_02
Medienart Mediendatei
Gesamtwerk/Reihe kultur.montag

Information

Inhalt

Was kann die Kunst? Brauchen wir sie wirklich? Warum lautet ihr Nachname scheinbar "Kommerz"? Österreichische und international renommierte Künstlerinnen und Künstler setzen sich im Wiener Belvedere in einen von Frank Gehry entworfenen Beichtstuhl und sprechen über ihren Lebensmotor, die Kunst.

Blick vom Marmorsaal auf die Anlieferung des Confessional
Schon einmal, für "The Venice Project", einen vom ORF koproduzierten Spielfilm von Robert Dornhelm, "bekannten" Lauren Bacall, Dennis Hopper oder Hans Hollein in einer episodischen Zeitreise zwischen 1699 und der Biennale in Venedig 1999 in diesem Beichtstuhl ihre Ansichten zur Kunst.

Was hat sich seit der letzten Jahrtausendwende geändert? Die Geständnisse im Marmorsaal des Belvedere kreisen erstaunlich oft um das liebe Geld und die Industrialisierung des Kunstmarktes.
"Ich hasse den Kunstmarkt. Die Kunst hat sich zu einer Welt entwickelt, die nur nach kommerzieller Stärke urteilt und von Galerien und Auktionshäusern getrieben wird. Die Welt der Philanthropie ist hingegen zum großen Teil missverstanden oder vergessen", so etwa Mäzenin Francesca Habsburg.

Künstler, die ihr Metier immer noch als einziges Überlebens-Mittel sehen, beziehen sich indessen nicht auf den schnöden Mammon. So meint Erwin Wurm: "Das Leben ist der Einsatz und man opfert auch alles dieser Idee der Kunst, was auch immer das ist. Im Laufe eines Lebens, im Laufe einer Künstlerkarriere stellt sich erst heraus, wie langsam sich das entwickelt. Das ist wie ein Blindflug, auf den man sich da einlässt. Ohne Ausgang."

Ein abgeklärter Hermann Nitsch überrascht mit Pragmatismus: "Es wäre naiv zu glauben, dass man als Künstler etwas verändert. Man verändert vielleicht insofern etwas, dass ein gewisser Gewöhnungseffekt eintritt. Auf die Bilder der Impressionisten sind die Menschen mit Regenschirmen und Spazierstöcken losgegangen. Heute hängen sie in jedem Arzt-Wartezimmer."

So ist ein Chor der "Stimmen zur Kunst" entstanden, eine Momentaufnahme, die mit pointierten Aussagen um die Themen Show, Macht, Sex, Tod und Geld kreisen.

Mit Erwin Wurm, Hermann Nitsch, Gunter Damisch, Deborah Sengl, Arnulf Rainer, Christian Eisenberger, Les Tardes Goldscheyder, Francesca Habsburg, Künstlergruppe Gelitin, Helge Timmerberg, Agnes Husslein und Alexander Wrabetz.

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