Der Übermaler Arnulf Rainer
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | Der Übermaler Arnulf Rainer |
| Titelzusatz |
Kulturmontag Dokumentation |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2014.12.01 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-10781_02 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Zeit seines Lebens hat er provoziert, agitiert und polarisiert. Trotzdem oder gerade deswegen ist Arnulf Rainer in den internationalen Kunst-Olymp aufgestiegen.
"Das Werk des Anderen ist Humus für das eigene", notiert der Autodidakt 1962. Mit seinen wilden Übermalungen, witzigen Grimassenfotos, den sogenannten Face Farces oder Body Poses oder seinen Überzeichnungen von Leonardo, Messerschmidt, Rembrandt und Goya hat er Kunstgeschichte geschrieben und zählt heute zu Österreichs führenden Vertretern am internationalen Kunstmarkt. Die Dokumentation von Claudia Teissig folgt den Spuren des außergewöhnlichen Künstlers.
Als "Malschwein, das ungeniert in der Farbe wühlt" hat er sich selbst einmal bezeichnet. Heute ist Arnulf Rainer milder geworden. Der geniale Selbstdarsteller, der sich und seine Kunst ständig überprüft, feiert am 8. Dezember seinen 85. Geburtstag. Die Malerei betreibt er nach wie vor - nach 70 Jahren. Rainer - ein Rastloser. Von Wien bis Oberösterreich, von Teneriffa bis Bayern, seit Jahrzehnten pendelt der Malerstar zwischen seinen Ateliers hin und her.
Claudia Teissig hat Arnulf Rainer in seinem bayrischen Refugium, unweit von Passau, direkt am Inn besucht. Den idyllischen Ort, in einem ehemaligen Benediktiner-Kloster aus dem 17. Jahrhundert, hat Arnulf Rainer schon in den 1950er-Jahren gefunden. Ganz bewusst hat er hier einen Wohnsitz gesucht, denn in Deutschland hatte er lange Zeit die einzige Möglichkeit auszustellen und Sammler zu finden.
Seine Bilder sind Zustandsprotokolle eines Suchenden, die Spannung des Unvollendeten prägt sein Werk. Seine Sehnsucht nach Vollkommenheit treibt den Experimentierfreudigen an. Rainer ist ein Besessener, der im manischen Übermalen seine Erfüllung findet.
Als berühmt-berüchtigter Querkopf stellt Rainer in allen großen Museen der Welt aus. Die Wiener Albertina widmet ihm zum Jubiläum eine umfassende Retrospektive.
"Das Werk des Anderen ist Humus für das eigene", notiert der Autodidakt 1962. Mit seinen wilden Übermalungen, witzigen Grimassenfotos, den sogenannten Face Farces oder Body Poses oder seinen Überzeichnungen von Leonardo, Messerschmidt, Rembrandt und Goya hat er Kunstgeschichte geschrieben und zählt heute zu Österreichs führenden Vertretern am internationalen Kunstmarkt. Die Dokumentation von Claudia Teissig folgt den Spuren des außergewöhnlichen Künstlers.
Als "Malschwein, das ungeniert in der Farbe wühlt" hat er sich selbst einmal bezeichnet. Heute ist Arnulf Rainer milder geworden. Der geniale Selbstdarsteller, der sich und seine Kunst ständig überprüft, feiert am 8. Dezember seinen 85. Geburtstag. Die Malerei betreibt er nach wie vor - nach 70 Jahren. Rainer - ein Rastloser. Von Wien bis Oberösterreich, von Teneriffa bis Bayern, seit Jahrzehnten pendelt der Malerstar zwischen seinen Ateliers hin und her.
Claudia Teissig hat Arnulf Rainer in seinem bayrischen Refugium, unweit von Passau, direkt am Inn besucht. Den idyllischen Ort, in einem ehemaligen Benediktiner-Kloster aus dem 17. Jahrhundert, hat Arnulf Rainer schon in den 1950er-Jahren gefunden. Ganz bewusst hat er hier einen Wohnsitz gesucht, denn in Deutschland hatte er lange Zeit die einzige Möglichkeit auszustellen und Sammler zu finden.
Seine Bilder sind Zustandsprotokolle eines Suchenden, die Spannung des Unvollendeten prägt sein Werk. Seine Sehnsucht nach Vollkommenheit treibt den Experimentierfreudigen an. Rainer ist ein Besessener, der im manischen Übermalen seine Erfüllung findet.
Als berühmt-berüchtigter Querkopf stellt Rainer in allen großen Museen der Welt aus. Die Wiener Albertina widmet ihm zum Jubiläum eine umfassende Retrospektive.