Rundfunkansprache von Bundeskanzler Dollfuß zum Februar 1934
Katalogzettel
| Titel | Rundfunkansprache von Bundeskanzler Dollfuß zum Februar 1934 |
| Spieldauer | 00:07:19 |
| Mitwirkende |
Dollfuß, Engelbert [Redner/in]
[GND
]
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| Datum |
1934.02.14 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien [Aufnahmeort]
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| Schlagworte | Politik Österreich ; Gesellschaft ; Krieg ; Erste Republik ; Ständestaat ; Sozialismus und Sozialdemokratie ; Exekutive ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Reden und Ansprachen ; Radio ; Regierung ; Opposition ; Republikanischer Schutzbund ; Heimwehr ; Parteien - historisch / SDAP ; Parteien - historisch / CS ; Konservative ; Justizpolitik ; Diktaturen und totalitäre Regime ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
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20. Jahrhundert - 30er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 99-34004_k02, 99-34004 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Der Appell von Bundeskanzler Dollfuß wurde am Mittwoch den 14. Februar 1934 um etwa 22 Uhr ausgestrahlt und erschien am nächsten Tag in einigen Tageszeitungen auch in schriftlicher Form (z.B. Wr. Zeitung und Reichspost 15.2.1934 S.1). Hier unter dem Titel: „Gnadenfrist bis Donnerstag 12 Uhr mittag“. Im abgedruckten Radioprogramm von Radio Wien vom 14. Februar war um diese Zeit (21:45 bis 22:05) der Programmpunkt: „Abendbericht, Meldungen des Bundeskommissärs für Propaganda, Wiederholung der Wetteraussichten, Verlautbarungen.“ vorgesehen (z.B. Reichspost S.12 und Vorarlberger Volksblatt S.6 vom 14.2.1934). Der entscheidende Vorteil der Regierungstruppen "aber lag in der Kommunikation und in der Propaganda. Rundfunk und Sendestationen, militärisch stark besetzt, waren in den Händen der Regierung geblieben, die Versuche des Schutzbundes, dem durch Kurzwellensender entgegenzuwirken, blieben erfolglos. So konnten seit Beginn der Kämpfe Berichte über die Niederlage des Schutzbundes in Permanenz gesendet werden, das später nicht eingehaltene Amnestieangebot von Dollfuß wurde halbstündlich wiederholt.“ (Madertaner, Wolfgang. 12. Februar 1934: Sozialdemokratie und Bürgerkrieg. In: Steininger/Gehler (Hg.) Österreich im 20. Jahrhundert. Bd.1 (Wien, Köln, Weimar 1997) S.182
Das Standrecht wurde von der Regierung schon am 12. Februar etwa um 14 Uhr im Radio verkündet. (https://www.rotbewegt.at/epoche/1933-1945/artikel/12-februar-1934-burgerkrieg-in-osterreich). Nach dem Tondokument der Österreichischen Mediathek: „Ausschnitte aus der Tonspur des von der Exekutive hergestellten Filmes über die Bürgerkriegskämpfe des Februar 1934 in Wien“ Signatur: 99-34009) wurde das Standrecht um 14:20 verhängt. Abgedruckt wurde diese Verhängung als amtliche Mitteilung am nächsten Tag (z.B. in der Reichspost vom 13.2.1934 S.2).
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
Das Tondokument der Rede ist in der Mitte unterbrochen und hat an anderen Stellen leichte Beeinträchtigungen durch Musik – wahrscheinlich durch störende andere Radiosender. Dies legt nahe, dass es sich um einen privaten Mitschnitt vom Radio handelt. Geräusche im Hintergrund (Sirenenartiges – könnten auch Störfrequenzen sein – und ein Schuss) sind zu hören.
Art der Aufnahme
Verortung in der digitalen Sammlung
Schlagworte
Politik Österreich , Gesellschaft , Krieg , Erste Republik , Ständestaat , Sozialismus und Sozialdemokratie , Exekutive , Faschismus und Nationalsozialismus , Reden und Ansprachen , Radio , Regierung , Opposition , Republikanischer Schutzbund , Heimwehr , Parteien - historisch / SDAP , Parteien - historisch / CS , Konservative , Justizpolitik , Diktaturen und totalitäre Regime , Radiosendung-MitschnittTeil der Sammlung
Sammlung Frühe historische TonaufnahmenDas Medium in Onlineausstellungen
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