Rede von Kurt Schuschnigg am 24. Februar 1938
Katalogzettel
| Titel | Rede von Kurt Schuschnigg am 24. Februar 1938 |
| Spieldauer | 00:16:27 |
| Mitwirkende |
Schuschnigg, Kurt [Redner/in]
[GND
]
Hoyos, Rudolf [Redner/in] [GND ] |
| Datum |
1938.02.24 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Parlament [Aufnahmeort]
|
| Schlagworte | Politik Österreich ; Politik ; Erste Republik ; Ständestaat ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Parteien - historisch / NSDAP ; Propaganda ; Reden und Ansprachen ; Diktaturen und totalitäre Regime ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Örtliche Einordnung |
Österreich
Deutschland, Deutsches Reich |
|
20. Jahrhundert - 30er Jahre
|
|
| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 99-38001_k02 380001 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Information
Inhalt
Die gesamte Rede des Bundeskanzlers dauerte etwa zwei Stunden. (Wr. Zeitung 25.2.38 S.2) Die Rede wurde groß angekündigt und mit Spannung erwartet. Die Straßen der meisten Orte und Städte wurden beflaggt. Auf großen Plätzen wurden Lautsprecher aufgestellt und in vielen Kaffee- und Gasthäusern wurde schon zwei Tage vorher durch Plakate angekündigt, dass die Rede hier im Rundfunk zu hören sein wird. Auch direkt vor das Parlament wurde die Reichsratssitzung übertragen und der Straßenbahnverkehr wurde dafür auf die Lastenstraße umgeleitet. Nach der Auffahrt der Sitzungsteilnehmer inkl. Der Regierungsmitglieder bis etwa 18:30, traf um 18:45 Kurt Schuschnigg ein. Die Lautsprecher wurden um 19:05 eingeschaltet. Die Rede des Bundeskanzlers begann etwas später nach der Eröffnung des Präsidenten Hoyos. (Wr. Zeitung 25.2.38 S.8)
Sammlungsgeschichte
Anmerkungen zum Inhalt
Kurt Schuschnigg hielt, nach seinem Treffen mit Hitler im Berghof am 12. Februar 1938, eine Rede vor dem Bundestag (so der Name des Gesetzgebungsorgans in Österreich während des Ständestaats), in der er die Unabhängigkeit Österreichs und den Willen zum Widerstand gegen Hitler betonte. Noch schien Schuschnigg an die Möglichkeit einer Unabhängigkeit Österreichs, innerhalb des Rahmens, wie er im Berchtesgadener Abkommen vom 12. Februar 1938 festgelegt wurde, zu glauben. Durch fortgesetzten Druck Hitlers und der Nationalsozialisten in Österreich kündigte Schuschnigg für den 9. März 1938 eine Volksabstimmung über die Frage der Unabhängigkeit Österreichs am 13. März 1938 an. Den nun folgenden unverhohlenen militärischen Drohungen aus Deutschland gab Schuschnigg am 11. März 1938 in Form seines Rücktrittes nach. Der Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Österreich erfolgte am 12. März 1938.
Die gesamte Rede des Bundeskanzlers dauerte etwa zwei Stunden. (Wr. Zeitung 25.2.38 S.2) Die Rede wurde groß angekündigt und mit Spannung erwartet. Die Straßen der meisten Orte und Städte wurden beflaggt. Auf großen Plätzen wurden Lautsprecher aufgestellt und in vielen Kaffee- und Gasthäusern wurde schon zwei Tage vorher durch Plakate angekündigt, dass die Rede hier im Rundfunk zu hören sein wird. Auch direkt vor das Parlament wurde die Reichsratssitzung übertragen und der Straßenbahnverkehr wurde dafür auf die Lastenstraße umgeleitet. Nach der Auffahrt der Sitzungsteilnehmer inkl. Der Regierungsmitglieder bis etwa 18:30, traf um 18:45 Kurt Schuschnigg ein. Die Lautsprecher wurden um 19:05 eingeschaltet. Die Rede des Bundeskanzlers begann etwas später nach der Eröffnung des Präsidenten Hoyos. (Wr. Zeitung 25.2.38 S.8)