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Report spezial [2015.03.10]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Report

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Titel Report spezial [2015.03.10]
Titelzusatz Der Österreich Report - die Säulen der Zweiten Republik
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Lorenz-Dittlbacher, Lou [Moderation] [GND ]
Vranitzky, Franz [Interviewte/r] [GND ]
Fischler, Franz [Interviewte/r] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2015.03.10 [Sendedatum]
Schlagworte Politik ; Politik Österreich ; Medien und Kommunikation ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-11158_01
Medienart DVD
Gesamtwerk/Reihe Report

Information

Inhalt

Live zu Gast im Studio sind der frühere Bundeskanzler Franz Vranitzky und der ehemalige EU-Kommissar Franz Fischler.

Im Jahr der großen Jubiläen beschäftigt sich der "Report" in einer Spezialausgabe mit Institutionen und politischen Konstellationen, die die Zweite Republik seit der Befreiung im Jahr 1945 geprägt haben.
Wie haben sie sich in den Jahren des Aufbaus entwickelt und bewährt, wie tragfähig und zukunftstauglich sind diese Säulen der Republik, passen sie noch in eine globalisierte Welt und in ein vereintes Europa?

Die große Koalition: Proporzmodell mit schrumpfender Wählerbasis
Die große Koalition ist ein fixer Bestandteil der österreichischen Nachkriegsgeschichte. 42 der 70 Jahre seit 1945 ist unser Land von einer gemeinsamen Regierung der beiden früheren Großparteien SPÖ und ÖVP geführt worden. Das Erfolgsmodell der Nachkriegsjahre verliert aber Rückhalt im Wahlvolk, neue politische Kräfte - vor allem die FPÖ seit Jörg Haider oder die Grünen - ließen alte Mehrheiten schrumpfen. Diese Regierungsform steht oft für Stillstand und Blockade statt Stabilität oder Sicherheit. Ist das Modell der großen Koalition nicht mehr zeitgemäß? Alexander Sattmann und Martin Pusch blicken zurück und sprechen mit maßgeblichen Befürwortern und Kritikern der großen Koalition.

Sozialpartnerschaft: Interessenausgleich oder Schattenherrschaft
Die Sozialpartnerschaft war in ihren Glanzzeiten unter Benya und Sallinger Garant für Wohlstand und Sicherheit. Anderswo fanden Arbeitskämpfe auf der Straße statt, in Österreich am Verhandlungstisch. Nach einer Durststrecke unter Schwarz-Blau gewann die Sozialpartnerschaft wieder an Einfluss. Doch ein wachsender Teil der modernen Wirtschaft findet die tradierten Strukturen hinderlich, und Kritiker werfen der Sozialpartnerschaft vor, notwendige Reformen zu blockieren. Ernst Johann Schwarz, Helga Lazar und Thomas Schweinberger gestalten einen Rück- und Ausblick.

Die Symbole der Republik
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs musste sich Österreich als Nation praktisch neu erfinden. Die Debatten um Hymne oder Nationalfeiertag waren heftig. Die Hoheitssymbole des Staates sind zwar gesetzlich geschützt, für den Nationalstolz der Österreicherinnen und Österreicher aber nicht entscheidend. Sport oder Kultur waren oft wichtiger, um ein Österreichbewusstsein zu formen. Eva Maria Kaiser auf Spurensuche.

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