Am Schauplatz [2015.03.19]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2015.03.19] |
| Titelzusatz |
Zum ersten Mal hinter Gittern |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2015.03.19 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11172_01 |
| Medienart | DVD |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
Zum ersten Mal hinter Gittern
Wie ist es, wenn man als bis dahin Unbescholtener ins Gefängnis kommt? Prominente wie Ernst Strasser, Hannes Kartnig oder Uli Hoeneß haben es gerade kennengelernt, das Leben hinter Gittern. Dem Wiener Herbert H. geht es genauso.
50 Jahre lang hat Herbert H. ein rechtschaffenes und unauffälliges Leben geführt. Dann verliebt er sich und macht Schulden. Als er keinen Ausweg mehr sieht, trinkt er sich Mut an und überfällt eine Bank. Er erbeutet an die 7000 Euro. Praktisch unmaskiert. Wenige Stunden später klicken die Handschellen. Im Haus seiner geliebten Mutter. „Das macht mir am meisten zu schaffen, dass ich ihr das angetan hab“, sagt Herr H. heute.
Das Gericht verurteilt ihn zu sechseinhalb Jahren Haft. „Am Schauplatz“ hat ihn in die Justizanstalt Hirtenberg begleitet - von der Ankunft im Häfen, über den eintönigen Haftalltag, bis zum ersten Freigang.
An den langen Abenden allein in der Zelle quälen Herrn H. vor allem zwei Dinge: Die Sorge um die alte Mutter, mit deren Gesundheit es bergab geht. Und das schlechte Gewissen seiner Opfer wegen. Wie haben die Bankbediensteten seinen Überfall verkraftet? Leiden sie noch unter dem traumatischen Vorfall? Wie geht es ihnen heute?
Beim ersten Freigang kontaktiert Herr H. deswegen eigens eine Anwältin. Sie soll ihm helfen, zur Bank Kontakt auf zunehmen. Er will sich entschuldigen. Aber was, wenn das Opfer das gar nicht will?
„Schauplatz“-Reporter Andreas Mannsberger hat in seiner Reportage bisher nie gesehene Einblicke in den Alltag eines Häftlingsleben bekommen.
Wie ist es, wenn man als bis dahin Unbescholtener ins Gefängnis kommt? Prominente wie Ernst Strasser, Hannes Kartnig oder Uli Hoeneß haben es gerade kennengelernt, das Leben hinter Gittern. Dem Wiener Herbert H. geht es genauso.
50 Jahre lang hat Herbert H. ein rechtschaffenes und unauffälliges Leben geführt. Dann verliebt er sich und macht Schulden. Als er keinen Ausweg mehr sieht, trinkt er sich Mut an und überfällt eine Bank. Er erbeutet an die 7000 Euro. Praktisch unmaskiert. Wenige Stunden später klicken die Handschellen. Im Haus seiner geliebten Mutter. „Das macht mir am meisten zu schaffen, dass ich ihr das angetan hab“, sagt Herr H. heute.
Das Gericht verurteilt ihn zu sechseinhalb Jahren Haft. „Am Schauplatz“ hat ihn in die Justizanstalt Hirtenberg begleitet - von der Ankunft im Häfen, über den eintönigen Haftalltag, bis zum ersten Freigang.
An den langen Abenden allein in der Zelle quälen Herrn H. vor allem zwei Dinge: Die Sorge um die alte Mutter, mit deren Gesundheit es bergab geht. Und das schlechte Gewissen seiner Opfer wegen. Wie haben die Bankbediensteten seinen Überfall verkraftet? Leiden sie noch unter dem traumatischen Vorfall? Wie geht es ihnen heute?
Beim ersten Freigang kontaktiert Herr H. deswegen eigens eine Anwältin. Sie soll ihm helfen, zur Bank Kontakt auf zunehmen. Er will sich entschuldigen. Aber was, wenn das Opfer das gar nicht will?
„Schauplatz“-Reporter Andreas Mannsberger hat in seiner Reportage bisher nie gesehene Einblicke in den Alltag eines Häftlingsleben bekommen.