"Arbeiter von Wien"
Katalogzettel
| Titel | "Arbeiter von Wien" |
| Spieldauer | 00:02:37 |
| Urheber/innen |
Brügel, Fritz [Text]
[GND]
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| Datum |
Datum unbekannt |
| Ort |
Wien, Justizpalast [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Musik ; U-Musik ; Politik Österreich ; Politische Musik ; Arbeitsbedingungen ; Widerstand ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Bundesland / Wien
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20. Jahrhundert - 20er Jahre
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| Typ | audio |
| Format |
DAT [DAT-Kassette] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 11-00983_b03_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Nach dem Brand des Justizpalastes (Ansichtskarte). Scan: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2015.
Information
Inhalt
Den Text für die "Arbeiter von Wien", der nach der Melodie des sowjetischen Marsches "Weiße Armee, schwarzer Baron" gesungen wird, schrieb der sozialistische Schriftsteller und Historiker Fritz Brügel vermutlich im Kontext der Julirevolten und des Justizpalastbrandes.
Sozialdemokratische Demonstrant/innen stürmten am 15. Juli 1927 den Justizpalast in Wien aus Empörung über das "Schattendorfer Urteil", das die Ermordung von zwei Menschen im Rahmen einer sozialdemokratischen Veranstaltung durch Mitglieder einer Frontkämpfervereinigung freisprach.
Andere Überlieferungen datieren die Entstehung des Liedes in die Zeit der Februarkämpfe 1934.
Bis heute wird das Lied mit den Arbeiter/innenaufständen jener Zeit in Verbindung gebracht. Der Text veranschaulicht die Visionen, die schließlich durch Austrofaschismus und Nationalsozialismus so jäh eingestampft werden sollten: "Herrn der Fabriken, ihr Herren der Welt, endlich wird eure Herrschaft gefällt. Wir, die Armee, die die Zukunft erschafft, sprengen der Fesseln engende Haft."
Sozialdemokratische Demonstrant/innen stürmten am 15. Juli 1927 den Justizpalast in Wien aus Empörung über das "Schattendorfer Urteil", das die Ermordung von zwei Menschen im Rahmen einer sozialdemokratischen Veranstaltung durch Mitglieder einer Frontkämpfervereinigung freisprach.
Andere Überlieferungen datieren die Entstehung des Liedes in die Zeit der Februarkämpfe 1934.
Bis heute wird das Lied mit den Arbeiter/innenaufständen jener Zeit in Verbindung gebracht. Der Text veranschaulicht die Visionen, die schließlich durch Austrofaschismus und Nationalsozialismus so jäh eingestampft werden sollten: "Herrn der Fabriken, ihr Herren der Welt, endlich wird eure Herrschaft gefällt. Wir, die Armee, die die Zukunft erschafft, sprengen der Fesseln engende Haft."