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#kunstjagd - Wo steckt das verschollene Gemälde?

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag

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Titel #kunstjagd - Wo steckt das verschollene Gemälde?
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Stadler, Clarissa [Moderation] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2015.11.09 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-11705_03
Gesamtwerk/Reihe kultur.montag

Information

Inhalt

Ein vor 77 Jahren verschollenes Gemälde, dem über 30 Menschen ihr Leben verdanken. Eine transmediale Spurensuche, an der sich über 1.000 Menschen beteiligt haben. Eine Recherche-Reise, die nun in einer 45-minütigen TV-Doku mündet. Das ist die #kunstjagd.

Jedes Gemälde erzählt eine Geschichte. Wenn Edward Engelberg an die Wand schaut, blickt er zurück auf die Vergangenheit. Neben dem Frauenporträt hing einst ein zweites, nur eine leichte Variation des ersten. Aber das zweite Bild ist nicht mehr im Besitz der Familie. Das zweite Gemälde ist der Grund, dass sie überhaupt am Leben sind, die vier Generationen der Engelbergs. München 1938: Am Morgen nach der Reichspogromnacht kommt die Gestapo, um den jüdischen Kaufmann Jakob Engelberg ins KZ Dachau zu verschleppen. Bald darauf nimmt seine Frau, Paula Engelberg, eines der beiden Gemälde und verlässt die Wohnung. Am selben Tag kommt sie mit einem Visum für die Schweiz zurück. Mit ihm erreicht sie die Entlassung ihres Mannes. Die Engelbergs fliehen über die Schweiz in die USA. Sie sind in Sicherheit. Aber was wurde aus dem lebensrettenden Gemälde? Wo steckt es heute?
Das ist die Ausgangslage für ein journalistisches Experiment, das es so noch nicht gegeben hat: Zwei Busse, drei Länder, vier Reporter, über tausend Mitrechercheure, sechs Wochen Zeit und eine entscheidende Frage: Was passiert, wenn man sich heute, nach fast acht Jahrzehnten auf die Suche nach dem verschollenen Gemälde macht? Der Film bildet das Finale des transmedialen #kunstjagd-Projekts, das seit Mai 2015 für Aufmerksamkeit sorgt. Im Sommer begaben sich die vier Reporter Carolyn Braun, Fredy Gareis, Marcus Pfeil und Christian Salewski auf einen sechswöchigen Roadtrip quer durch Österreich, Deutschland und die Schweiz – immer auf den Spuren des verschollenen Gemäldes. In einem wöchentlichen Radio-Podcast, in einem Vimeo-Channel, in den Sozialen Medien und auf der Internetseite www.kunstjagd.com berichteten sie offen, transparent und authentisch vom Verlauf ihrer ungewöhnlichen Provenienzrecherche, bei der sie nicht lange allein blieben: Über Whatsapp beteiligten sich mehr als 1.000 Menschen an der Suche. Über eine Viertelmillion Besucher zählte die Website www.kunstjagd.com. Das verschollene Gemälde des heute weitgehend unbekannten Künstlers Otto Theodor W. Stein steht dabei stellvertretend für Millionen anderer Wert- und Kunstgegenstände, die während des Nationalsozialismus den Opfern abgepresst wurden und die noch heute unter uns sind. So dient der innovative Ansatz der #kunstjagd auch dazu, den Themenkomplex Raub- bzw. Fluchtkunst einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Fachlich begleitet wurde das Projekt von Wissenschaftlern des Zentralinstituts für Kunstgeschichte München. Dem historischen Kontext widmeten sich in zahlreichen Beiträgen zudem die Medienpartner ORF, BR, SRF, Deutschlandradio Kultur, Der Standard, Süddeutsche Zeitung und die Rheinische Post. Die Dokumentation zeigt die Höhen und Tiefen der Spurensuche. Hat das Reporterteam das verschollene Gemälde tatsächlich gefunden?

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