kultur.montag [2016.02.08]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2016.02.08] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2016.02.08 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11851_01 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Scheidungs-Opfer: Mann | Studiogast: Helene Karmasin | Frauen-Power: Suffragetten | Migrantenschicksal: "Ohrfeige" | Alzheimer-Drama: "Vater" | Stermann & Grissemann: "Sonny Boys"
Doku: DAS PRINZIP DADA Dada ist in aller Munde, doch nur wenige können sagen, was Dada wirklich ausmacht. Das ist nicht erstaunlich: Dada hat, im Gegensatz zu anderen Kunstrichtungen, keine einheitlichen Merkmale, keinen fassbaren Stil.
Am 5. Februar 1916 wurde Dada in Zürich begründet. Zum 100. Geburtstag von Dada stellt der Dokumentarfilm "Das Prinzip Dada" von Marina Rumjanzewa die Kunstbewegung umfassend vor und zeigt wie Dada die moderne Kunst und Kultur des 20. Jahrhunderts massgeblich beeinflusst hat.
Oft wird die Kunstbewegung Dada auf das Absurde, auf den Irrwitz reduziert. Dabei war Dadas Lachen – mal bitter, mal verrückt – nur eines seiner Kampfmittel. Dada war eine Rebellion gegen alle Konventionen, gegen alle Regeln und Autoritäten in der Kunst. Und schließlich war Dada einer der radikalsten Schritte der Kunstgeschichte. Warum behält diese Kunstbewegung, die vor hundert Jahren entstand und nur knapp sieben Jahre existierte, bis heute ihre inspirierende Kraft? Warum bezogen sich nicht nur Künstler, sondern auch viele andere Kunstschaffende wie Musiker und Filmer auf Dada? Und wo ist die rebellische Anti-Kunst heute angekommen?
Der Film von Marina Rumjanzewa führt – auch mittels fünf Animationssequenzen, welche in Zusammenarbeit mit der Zeichnerin Amélie Harrault entstanden – zu den wichtigsten Dada-Stationen Zürich, New York, Berlin, Paris. Dort trifft sie auf Persönlichkeiten und Experten wie Ralf Burmeister oder die Kuratoren Laurent Le Bon, Juri Steiner, Cécile Debray, Anne Umland, welche Dada einordnen.
Am 5. Februar 1916 wurde Dada in Zürich begründet. Zum 100. Geburtstag von Dada stellt der Dokumentarfilm "Das Prinzip Dada" von Marina Rumjanzewa die Kunstbewegung umfassend vor und zeigt wie Dada die moderne Kunst und Kultur des 20. Jahrhunderts massgeblich beeinflusst hat.
Oft wird die Kunstbewegung Dada auf das Absurde, auf den Irrwitz reduziert. Dabei war Dadas Lachen – mal bitter, mal verrückt – nur eines seiner Kampfmittel. Dada war eine Rebellion gegen alle Konventionen, gegen alle Regeln und Autoritäten in der Kunst. Und schließlich war Dada einer der radikalsten Schritte der Kunstgeschichte. Warum behält diese Kunstbewegung, die vor hundert Jahren entstand und nur knapp sieben Jahre existierte, bis heute ihre inspirierende Kraft? Warum bezogen sich nicht nur Künstler, sondern auch viele andere Kunstschaffende wie Musiker und Filmer auf Dada? Und wo ist die rebellische Anti-Kunst heute angekommen?
Der Film von Marina Rumjanzewa führt – auch mittels fünf Animationssequenzen, welche in Zusammenarbeit mit der Zeichnerin Amélie Harrault entstanden – zu den wichtigsten Dada-Stationen Zürich, New York, Berlin, Paris. Dort trifft sie auf Persönlichkeiten und Experten wie Ralf Burmeister oder die Kuratoren Laurent Le Bon, Juri Steiner, Cécile Debray, Anne Umland, welche Dada einordnen.