Am Schauplatz [2016.03.10]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2016.03.10] |
| Titelzusatz |
Die Gotteskrieger von nebenan |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2016.03.10 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11937_02 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
In Graz stand gerade ein radikaler Prediger vor Gericht. Er soll österreichische Jugendliche für den heiligen Krieg rekrutiert haben. Wie findet so ein Anwerbungsprozess statt? Was macht den IS oder Al Quaida interessant für junge Europäer? Mit welchen Versprechungen werden sie gelockt?
Unser 'Am Schauplatz'-Reporter im Gespräch mit einem Dschihad-Rückkehrer.
'Am Schauplatz'-Reporter Mario Kircher hat sich in den einschlägig bekannten Parks und Moscheen umgesehen. Er hat Jugendliche kennengelernt, die erlebt haben, wie sich ihre Freunde radikalisiert haben. Ein junges Mädchen erzählt, wie ihr Freund sich immer mehr veränderte und schliesslich verschwand. Bis heute ist nicht klar, ob er noch lebt. Andere hatten mehr Glück. In einem finsteren Keller-Versteck traf das 'Schauplatz'-Team einen Kososvo-Albaner, den der heilige Krieg gelockt hatte. Er ging nach Syrien. Vor Ort war er dann geschockt, als er miterlebte, wie seine zur syrischen Al-Quaida gehörige Truppe Zivilisten abschlachteten. Es gelang ihm, zu desertieren. Jetzt lebt er als U-Boot in Österreich. Er will nicht erkannt werden. Wenn die Polizei ihn aufgreift, droht ihm Gefängnis. Er bereut mittlerweile, was er getan hat - und will junge Muslime davor warnen, seinem Beispiel zu folgen.
Unser 'Am Schauplatz'-Reporter im Gespräch mit einem Dschihad-Rückkehrer.
'Am Schauplatz'-Reporter Mario Kircher hat sich in den einschlägig bekannten Parks und Moscheen umgesehen. Er hat Jugendliche kennengelernt, die erlebt haben, wie sich ihre Freunde radikalisiert haben. Ein junges Mädchen erzählt, wie ihr Freund sich immer mehr veränderte und schliesslich verschwand. Bis heute ist nicht klar, ob er noch lebt. Andere hatten mehr Glück. In einem finsteren Keller-Versteck traf das 'Schauplatz'-Team einen Kososvo-Albaner, den der heilige Krieg gelockt hatte. Er ging nach Syrien. Vor Ort war er dann geschockt, als er miterlebte, wie seine zur syrischen Al-Quaida gehörige Truppe Zivilisten abschlachteten. Es gelang ihm, zu desertieren. Jetzt lebt er als U-Boot in Österreich. Er will nicht erkannt werden. Wenn die Polizei ihn aufgreift, droht ihm Gefängnis. Er bereut mittlerweile, was er getan hat - und will junge Muslime davor warnen, seinem Beispiel zu folgen.