kultur.montag [2016.04.11]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2016.04.11] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Traxl, Martin [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2016.04.11 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-11978_02 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
"Future Baby" | "Fake" von maschek | rinks und lechts | Studiogast: Heinz Bude | Kulturdoku: "Anima - André Hellers Paradies in Marrakesch" | Essl Museum | Yehudi Menuhin | Maxim Biller
ANIMA - ANDRÉ HELLERS PARADIES IN MARRAKESCH
Marrakesch ist seit jeher für seine Gärten und Plantagen bekannt. So wurde etwa einer der ältesten Gärten, der Jardin de Majorelle, von Modedesigner Yves Sait Laurent neu angelegt. 1985 wurde die Altstadt zusammen mit den Agdal-Gärten und den Manaragärten zum UNESCO Kulturerbe erklärt.
Im wasserreichen, fruchtbaren Ourikatal hat André Heller auf dem Gelände einer ehemaligen Rosenfarm seine Vorstellung eines "Paradiesgartens" verwirklicht. Er hat dort auch Werkstätten für afrikanisches Handwerk, zum Beispiel Silberschmieden und Korbflechten eingerichtet, sowie ein kleines Museum.
Im April wird nun "Anima" der Öffentlichkeit präsentiert - ein sieben Hektar großer Garten, in dem kostbare, alte Pflanzen und vor dem Aussterben bedrohte Tiere eine neue Heimat finden. Mit seinem Projekt werden auch alte Palmen und Bäume von Abbruchshäusern und aufgelassenen Farmen vor dem Abholzen gerettet.
Der jahrhundertelange Raubbau hat die ehemals üppige Mittelmeervegetation drastisch reduziert. Ehemals feuchte Gebiete trocknen durch Besiedelung und mangelnde Landwirtschaft zunehmend aus. Will André Heller mit seinem Garten einen Kontrapunkt setzten? Eine Art Klima- und Vegetationsumkehr?
In einer Reportage spricht Andrea Schurian mit André Heller über seine Beweggründe sich in Marokko zu engagieren, über das ökologische Gleichgewicht, die Wasserknappheit und die Rolle Europas in Afrika.
Marrakesch ist seit jeher für seine Gärten und Plantagen bekannt. So wurde etwa einer der ältesten Gärten, der Jardin de Majorelle, von Modedesigner Yves Sait Laurent neu angelegt. 1985 wurde die Altstadt zusammen mit den Agdal-Gärten und den Manaragärten zum UNESCO Kulturerbe erklärt.
Im wasserreichen, fruchtbaren Ourikatal hat André Heller auf dem Gelände einer ehemaligen Rosenfarm seine Vorstellung eines "Paradiesgartens" verwirklicht. Er hat dort auch Werkstätten für afrikanisches Handwerk, zum Beispiel Silberschmieden und Korbflechten eingerichtet, sowie ein kleines Museum.
Im April wird nun "Anima" der Öffentlichkeit präsentiert - ein sieben Hektar großer Garten, in dem kostbare, alte Pflanzen und vor dem Aussterben bedrohte Tiere eine neue Heimat finden. Mit seinem Projekt werden auch alte Palmen und Bäume von Abbruchshäusern und aufgelassenen Farmen vor dem Abholzen gerettet.
Der jahrhundertelange Raubbau hat die ehemals üppige Mittelmeervegetation drastisch reduziert. Ehemals feuchte Gebiete trocknen durch Besiedelung und mangelnde Landwirtschaft zunehmend aus. Will André Heller mit seinem Garten einen Kontrapunkt setzten? Eine Art Klima- und Vegetationsumkehr?
In einer Reportage spricht Andrea Schurian mit André Heller über seine Beweggründe sich in Marokko zu engagieren, über das ökologische Gleichgewicht, die Wasserknappheit und die Rolle Europas in Afrika.