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kultur.montag [2016.07.04]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag

Katalogzettel

Titel kultur.montag [2016.07.04]
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Stadler, Clarissa [Moderation] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2016.07.04 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DVD [DVD]
Sprache Deutsch
Signatur 12-12180_02
Gesamtwerk/Reihe kultur.montag

Information

Inhalt

José Carreras | Reichenau | "Guglielmo Tell" | Sexismus im Fußball | Indiens Witwen | Beton | Sterling Ruby
Les.Art: Zum vierzigsten Mal fanden in diesem Jahr die "Tage der deutschsprachigen Literatur" statt. Viele, die dem Klagenfurter Wettlesen ihren Durchbruch zu verdanken haben, prägen heute wesentlich die deutschsprachige Literaturlandschaft.
Einer, der dem Wettlesen in Klagenfurt stets kritisch gegenüber gestanden ist, ist Peter Rosei. Er gehört seit Jahrzehnten zu den vielseitigsten, produktivsten und eigenwilligsten österreichischen Autoren. Dieser Tage feiert der mit Kärntner Wurzeln ausgestattete Wiener seinen 70. Geburtstag. Gemeinsam mit der frisch gekürten Bachmannpreisträgerin Sharon Dodua Otoo ist Peter Rosei bei Christian Ankowitsch zu Gast.
Peter Rosei hätte ehemals am Wettlesen in Klagenfurt teilnehmen sollen, lehnte die Einladung aber ab, legte sich stattdessen lieber mit dem inzwischen verstorbenen legendären Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki an. Peter Rosei ist nie einer gewesen, dem es um ein wie auch immer geartetes Mit-von-der-Partie-Sein ging, er war stets einer, der sich vom jeweils gültigen Zeitgeist nicht bestechen ließ. Einer, den man nicht vereinnahmen kann, weil er sich immer durch die Bereitschaft auszeichnet, unabhängig, das heißt nicht zuletzt jenseits jeweils gültiger ideologischer Vorgaben und damit radikal autonom denken zu wollen.

Aus Anlass seines 70. Geburtstags ist im Residenz-Verlag soeben sein jüngster Romanzyklus "Wiener Dateien" neu aufgelegt worden. Nicht zuletzt über dieses fünfbändige Werk, das den Autor auf der Höhe seines Könnens zeigt, wird Christian Ankowitsch mit Peter Rosei sprechen. Und nachdem es in Peter Roseis Literatur stets um das große Ganze geht, also um die Welt und damit um die Bedingungen unserer Existenz, wird es gewiss kein Gespräch mit Elfenbeinturmcharakter.
Darüber hinaus gibt es eine Hommage an Ingeborg Bachmann, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag feiern würde.
Dabei ist die Frage zentral, ob Ingeborg Bachmann, deren öffentliches Bild nicht zuletzt Männer maßgeblich bestimmt haben, als feministische Autorin zu betrachten ist.

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