kultur.montag [2017.01.09]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2017.01.09] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.01.09 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12784_02 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Golden Globes | Hedy Lamarr von Peter Turrini | "Die Blumen von gestern" | Studiogast: Lars Eidinger | Stefan Sagmeisters "The Happy Film" | Kunstboom in L.A.
Kultur.Doku: David Bowie, der Weg zur Legende
Keine Pose war ihm je zu exzentrisch, kein Kostüm verrückt genug, um sein Publikum zu begeistern: David Bowie. Anlässlich seines ersten Todestages am 10. Jänner 2017 lässt der kultur.montag in diesem Porträt David Bowies Karriere Revue passieren und blickt bis in das Jahr 1971 zurück, als mit "Ziggy Stardust" alles begann.
Anhand von Archivaufnahmen und nie gezeigten Filmausschnitten lassen David Bowie und seine engsten Begleiter die fünf wichtigsten Momente in der Karriere des Ausnahmekünstlers lebendig werden: seinen Durchbruch 1971 und die Veröffentlichung der legendären Alben "Young Americans" (1975), "Low" und "Heroes" (beide 1977), "Scary Monsters" (1980) sowie "Let's Dance" im Jahr 1983.
Bowie, der nie Rockstar werden wollte, gilt als Erfinder der modernen Popmusik. Im Laufe seiner mehr als 40-jährigen Karriere hat der Musiker nie aufgehört, aktuelle Trends aufzugreifen und sich genreübergreifend immer wieder neu zu erfinden.
Ende der 1960er-Jahre war er einer der Mitbegründer des Glam Rock, seinen Durchbruch feierte er als exzentrischer Außerirdischer Ziggy Stardust, weitere Bühnenpersönlichkeiten folgten - jede mit eigener Maske und eigenem Konzeptalbum. In seiner Berliner Zeit wandte er sich - von deutschem Krautrock beeinflusst - dem aufkommenden Elektro und New Wave zu. Kommerziell und weltweit erfolgreich wurde er in den 1980er-Jahren mit den Alben "Scary Monsters" und "Let's Dance".
Auch im folgenden Jahrzehnt zeigte er sich kreativ und ehrgeizig. Seine Alben aus den 1990er-Jahren sind wie ein Spiegel seines gesamten Schaffens. Nach seiner zehn Jahre andauernden Pause zieht er in seinem Album "The Next Day" Bilanz. Ein Blick zurück zu jenen fünf Momenten in der Geschichte, die den vielgestaltigen innovativen Künstler zur Legende werden ließen. Zu Wort kommen unter anderem Weggefährten wie Mick Ronson, Brian Eno, Tony Visconti, Nile Rodgers.
David Bowies avantgardistischer Ansatz und seine Freude am Experimentieren spiegeln sich auch in seinen Texten und der von ihm verwendeten Textschnipsel-Methode "Cut-up" wider, auf die auch William S. Burroughs gerne zurückgriff. Was bleibt von diesem Künstler und seinen so unterschiedlichen Perioden? Seine unerreichte stimmliche Präsenz, sein Modegeschmack und seine klare Vorstellung von der Rolle des Musikers und Entertainers.
Bowies beispiellose Karriere baute auf stete Erneuerung seiner Rollen. Von der kreischenden Hysterie der frühen Jahre bis zu den großen Erfolgen im noch jungen Videozeitalter - in dieser Dokumentation wird der Weg des "Chamäleons Bowie" dank der Faszination seiner Weggefährten und seiner eigenen Kommentare greifbar.
Keine Pose war ihm je zu exzentrisch, kein Kostüm verrückt genug, um sein Publikum zu begeistern: David Bowie. Anlässlich seines ersten Todestages am 10. Jänner 2017 lässt der kultur.montag in diesem Porträt David Bowies Karriere Revue passieren und blickt bis in das Jahr 1971 zurück, als mit "Ziggy Stardust" alles begann.
Anhand von Archivaufnahmen und nie gezeigten Filmausschnitten lassen David Bowie und seine engsten Begleiter die fünf wichtigsten Momente in der Karriere des Ausnahmekünstlers lebendig werden: seinen Durchbruch 1971 und die Veröffentlichung der legendären Alben "Young Americans" (1975), "Low" und "Heroes" (beide 1977), "Scary Monsters" (1980) sowie "Let's Dance" im Jahr 1983.
Bowie, der nie Rockstar werden wollte, gilt als Erfinder der modernen Popmusik. Im Laufe seiner mehr als 40-jährigen Karriere hat der Musiker nie aufgehört, aktuelle Trends aufzugreifen und sich genreübergreifend immer wieder neu zu erfinden.
Ende der 1960er-Jahre war er einer der Mitbegründer des Glam Rock, seinen Durchbruch feierte er als exzentrischer Außerirdischer Ziggy Stardust, weitere Bühnenpersönlichkeiten folgten - jede mit eigener Maske und eigenem Konzeptalbum. In seiner Berliner Zeit wandte er sich - von deutschem Krautrock beeinflusst - dem aufkommenden Elektro und New Wave zu. Kommerziell und weltweit erfolgreich wurde er in den 1980er-Jahren mit den Alben "Scary Monsters" und "Let's Dance".
Auch im folgenden Jahrzehnt zeigte er sich kreativ und ehrgeizig. Seine Alben aus den 1990er-Jahren sind wie ein Spiegel seines gesamten Schaffens. Nach seiner zehn Jahre andauernden Pause zieht er in seinem Album "The Next Day" Bilanz. Ein Blick zurück zu jenen fünf Momenten in der Geschichte, die den vielgestaltigen innovativen Künstler zur Legende werden ließen. Zu Wort kommen unter anderem Weggefährten wie Mick Ronson, Brian Eno, Tony Visconti, Nile Rodgers.
David Bowies avantgardistischer Ansatz und seine Freude am Experimentieren spiegeln sich auch in seinen Texten und der von ihm verwendeten Textschnipsel-Methode "Cut-up" wider, auf die auch William S. Burroughs gerne zurückgriff. Was bleibt von diesem Künstler und seinen so unterschiedlichen Perioden? Seine unerreichte stimmliche Präsenz, sein Modegeschmack und seine klare Vorstellung von der Rolle des Musikers und Entertainers.
Bowies beispiellose Karriere baute auf stete Erneuerung seiner Rollen. Von der kreischenden Hysterie der frühen Jahre bis zu den großen Erfolgen im noch jungen Videozeitalter - in dieser Dokumentation wird der Weg des "Chamäleons Bowie" dank der Faszination seiner Weggefährten und seiner eigenen Kommentare greifbar.