Am Schauplatz [2017.02.02]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2017.02.02] |
| Titelzusatz |
Die Liebe geht nicht in Pension |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
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| Datum |
2017.02.02 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12822_02 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
Was bleibt noch vom Leben, wenn man Pensionist und alleinstehend ist? Auf die Enkerl aufpassen, ein Diavortrag im Seniorenverein, hie und da ein Stammtischbesuch? Vielen ist das zu wenig. Was ist mit dem Abenteuer? Der Liebe? Die Leidenschaft verschwindet nicht, nur weil man 70 plus ist. Aber wie einen Partner finden? Für seine Reportage „Die Liebe geht nicht in Pension“ hat Alfred Schwarzenberger hat über Monate hinweg die amourösen Geschicke einer Handvoll Senioren beobachtet. „Vielleicht bin ich Pension, aber deshalb bin ich ja noch lange nicht tot“, erzählt Frau Martha an der Bar einer Therme in Slowenien. Sie nimmt ein Schlückchen aus ihrem Glas Sekt und richtet sich rasch die Abendgarderobe. Sie müsse sich jetzt beeilen, sagt sie, das Kennenlern-Programm mit Bleigießen habe vor ein paar Minuten schon begonnen. Auch Herr Rudi ist mit von der Partie. Er ist 76 und möchte sich noch einmal verlieben. Seit seine Ehefrau gestorben ist, wandert er des Nachts schlaflos durch das Haus und hadert mit seinem Verlust. Damit müsse jetzt Schluss sein, sagt Herr Rudi. Deswegen hat er sich für diese Single-Senioren-Reise angemeldet. Die Veranstalterin der Reise ist Eveline Schimpl. Als Ein-Frau-Unternehmerin betreibt sie ihr Reisebüro „Beherzt Reisen“. Sie hat ihr Angebot auf ältere, alleinstehende Menschen abgestimmt. Dazu gehören eben auch Kennen-Lern-Spiele, die sich von denen am Schul-Schikurs kaum unterscheiden. „Die Menschen kommen als Knospen zu mir und gehen als Blüten nach Hause“, sagt Frau Schimpl. Und dazu reiche oft schon ältere Menschen nicht als ausrangiert zu betrachten. Ein Mensch mit 70 Jahren gehöre heutzutage einfach nicht mehr zum alten Eisen. Wenn sie dabei helfen könne, dass zwei zueinander finden, mache sie das glücklich.