kultur.montag [2017.05.22]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2017.05.22] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.05.22 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12881_03 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Qualitätsjournalismus | Bloggerinnen | Filmfestspiele Cannes | Michael Haneke | Vanessa Redgrave | Hans Zimmer | Wolfgang Glück | Castelluccis "Democracy in America"
Les.Art: Die Literatur gewähre den dunklen Kräften im Menschen Asyl, sagt die herausragende französische Denkerin Hélène Cixous. Dass die Literatur von existenzieller Kraft, weil Notwendigkeit ist: diese Haltung grundiert auch die nächste Ausgabe der lesArt. Diesmal bei Christian Ankowitsch zu Gast: einer der renommiertesten deutschsprachigen Erzähler der Gegenwart, Christoph Ransmayr und der österreichische Experimentalphysiker von Weltrang, Anton Zeilinger.
Beiden ist gemeinsam: sie betreiben Grundlagenforschung, was so viel heißt wie: beide fragen sie in ihren je unterschiedlichen Metiers danach, was Zeit, was Raum ist, was des Menschen Rolle, Aufgabe in dieser Welt, womit auch die Frage nach der Existenz Gottes verbunden ist. Etwas deshalb hinzunehmen, weil es so ist, wie es ist, liegt weder Ransmayr noch Zeilinger: beider Antriebsmotor ist der radikale Zweifel an allen gegebenen Ordnungen und Denkkonventionen.
Neugier und Offenheit seien für einen Naturwissenschaftler Grundvoraussetzungen, sagt Anton Zeilinger. Das gleiche gilt wohl auch für die Literatur. So ist Christoph Ransmayr davon überzeugt, dass man ohne die Fähigkeit von sich abzusehen, nicht schreiben könne.
Beiden ist gemeinsam: sie betreiben Grundlagenforschung, was so viel heißt wie: beide fragen sie in ihren je unterschiedlichen Metiers danach, was Zeit, was Raum ist, was des Menschen Rolle, Aufgabe in dieser Welt, womit auch die Frage nach der Existenz Gottes verbunden ist. Etwas deshalb hinzunehmen, weil es so ist, wie es ist, liegt weder Ransmayr noch Zeilinger: beider Antriebsmotor ist der radikale Zweifel an allen gegebenen Ordnungen und Denkkonventionen.
Neugier und Offenheit seien für einen Naturwissenschaftler Grundvoraussetzungen, sagt Anton Zeilinger. Das gleiche gilt wohl auch für die Literatur. So ist Christoph Ransmayr davon überzeugt, dass man ohne die Fähigkeit von sich abzusehen, nicht schreiben könne.