Am Schauplatz [2017.03.09]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2017.03.09] |
| Titelzusatz |
Weg von der Straße |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2017.03.09 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-12955_01 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
Obdachlosigkeit kann fast jeden treffen. Laut Experten steigt die Zahl von Wohnungslosen in Österreich seit Jahren an. Betroffen sind viele, denen man die Obdachlosigkeit auf den ersten Blick gar nicht ansieht. Keine eigene Wohnung zu haben ist dann aber manchmal ein endgültiges Schicksal. Wer einmal auf der Straße landet, findet oft keinen Weg zurück.
„Am Schauplatz“ hat über Monate Menschen begleitet, die weg wollen von der Straße. Markus ist seit 2013 obdachlos. Wer den 41-Jährigen kennenlernt, würde nicht vermuten, dass er keine Wohnung hat. „Die meisten wissen nicht, wie mein Alltag wirklich aussieht“, sagt er. „Natürlich hat man Facebook oder Twitter, aber dass man keine Wohnung hat, postet man nicht.“ Auch wenn ihm der erste Besuch Überwindung gekostet habe, heute kommt Markus regelmäßig in die Wiener Obdachloseneinrichtung „Gruft“ der Caritas. Die leitende Sozialarbeiterin Susanne Peter sagt, dass Obdachlosigkeit heute anders aussieht als noch vor wenigen Jahren. „Zu uns kommen immer mehr junge Menschen, die selbstständig waren oder einmal eine höhere Position hatten. Viele sind aufgrund von Schicksalsschlägen, Scheidung oder Burn-out in eine Krise gestürzt.“
„Am Schauplatz“ hat über Monate Menschen begleitet, die weg wollen von der Straße. Markus ist seit 2013 obdachlos. Wer den 41-Jährigen kennenlernt, würde nicht vermuten, dass er keine Wohnung hat. „Die meisten wissen nicht, wie mein Alltag wirklich aussieht“, sagt er. „Natürlich hat man Facebook oder Twitter, aber dass man keine Wohnung hat, postet man nicht.“ Auch wenn ihm der erste Besuch Überwindung gekostet habe, heute kommt Markus regelmäßig in die Wiener Obdachloseneinrichtung „Gruft“ der Caritas. Die leitende Sozialarbeiterin Susanne Peter sagt, dass Obdachlosigkeit heute anders aussieht als noch vor wenigen Jahren. „Zu uns kommen immer mehr junge Menschen, die selbstständig waren oder einmal eine höhere Position hatten. Viele sind aufgrund von Schicksalsschlägen, Scheidung oder Burn-out in eine Krise gestürzt.“