kultur.montag [2017.07.03]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2017.07.03] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.07.03 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-13070_02 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Michael Niavarani | Glyndebourne Festival | Martin Kušej | Abschied von Peymann & Castorf | Bud Spencer | Kunsthalle Krems | Jazzfest Wien
Kultur.Doku: Orte der Kindheit
Friedrich von Thun
Zum Auftakt der neuen Staffel der Sendereihe "Orte der Kindheit" geht Moderator Peter Schneeberger mit dem Schauspieler und Grandseigneur Friedrich von Thun, der am 30. Juni seinen 75. Geburtstag feiert, auf Spurensuche.
Geboren wurde von Thun im Schloss der Familie in der mährischen Gemeinde Kvasice, als jüngster der vier Söhne des Grafen Ernst von Thun und Hohenstein. Er behauptet eine schöne Kindheit gehabt zu haben, doch seine frühen Lebensjahre sind von Lagerhaft, Vertreibung und Heimatlosigkeit geprägt. Die Familie wurde 1945 in einem ehemaligen KZ interniert, kam 1946 frei und konnte schließlich völlig mittellos nach Österreich fliehen. Im steirischen Leoben fand die Familie ein Zuhause und die eigentliche Kindheit Friedrich von Thuns begann.
Der lebhafte und neugierige Bub, der stets im Schlepptau seines älteren Bruders unterwegs war, liebte die Streifzüge entlang der Mur. Mit zehn Jahren kam er ins Internat in das Abteigymnasium Seckau, wo im Schultheater seine Liebe zur Schauspielerei geweckt wurde. Die klösterliche Strenge und Abgeschiedenheit verlieh den künstlerischen Impulsen, die er damals empfing, eine besondere Kraft. Das Theater, die heimlichen Jazz-Sessions, die moderne Malerei in der Kapelle: All das fiel auf fruchtbaren Boden und bereite seinen Weg als Künstler vor.
Friedrich von Thun
Zum Auftakt der neuen Staffel der Sendereihe "Orte der Kindheit" geht Moderator Peter Schneeberger mit dem Schauspieler und Grandseigneur Friedrich von Thun, der am 30. Juni seinen 75. Geburtstag feiert, auf Spurensuche.
Geboren wurde von Thun im Schloss der Familie in der mährischen Gemeinde Kvasice, als jüngster der vier Söhne des Grafen Ernst von Thun und Hohenstein. Er behauptet eine schöne Kindheit gehabt zu haben, doch seine frühen Lebensjahre sind von Lagerhaft, Vertreibung und Heimatlosigkeit geprägt. Die Familie wurde 1945 in einem ehemaligen KZ interniert, kam 1946 frei und konnte schließlich völlig mittellos nach Österreich fliehen. Im steirischen Leoben fand die Familie ein Zuhause und die eigentliche Kindheit Friedrich von Thuns begann.
Der lebhafte und neugierige Bub, der stets im Schlepptau seines älteren Bruders unterwegs war, liebte die Streifzüge entlang der Mur. Mit zehn Jahren kam er ins Internat in das Abteigymnasium Seckau, wo im Schultheater seine Liebe zur Schauspielerei geweckt wurde. Die klösterliche Strenge und Abgeschiedenheit verlieh den künstlerischen Impulsen, die er damals empfing, eine besondere Kraft. Das Theater, die heimlichen Jazz-Sessions, die moderne Malerei in der Kapelle: All das fiel auf fruchtbaren Boden und bereite seinen Weg als Künstler vor.