Report [2017.07.18]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Report
Katalogzettel
| Titel | Report [2017.07.18] |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schnabl, Susanne [Moderation]
Kramer, Helmut [Interviewte/r] [GND ] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.07.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik ; Politik Österreich ; Medien und Kommunikation ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-13094_02 |
| Gesamtwerk/Reihe | Report |
Information
Inhalt
Verunglückte Pensionsreform
Die Reform der Invaliditätspension ist nicht gelungen. Die erhofften Einsparungen sind ausgeblieben, es seien sogar Mehrkosten zwischen 100 und 200 Millionen Euro zu verbuchen, kritisiert der Rechnungshof.
Die Neuregelung hätte nicht nur die Frühpensionen der unter 50-Jährigen reduzieren, sondern auch das Budget um etwa 650 Millionen Euro entlasten sollen. Menschen, die früher in Pension gingen, sollten durch Umschulungsmaßnahmen und berufliche Rehabilitation wieder fit für den Arbeitsmarkt werden. Yilmaz Gülüm, Martin Pusch und Ernst Johann Schwarz berichten, warum die reformierte Invaliditätspension nicht wie geplant funktioniert und welche Schlüsse die Politik daraus zieht.
Live-Gast im Studio ist Wirtschaftsforscher Helmut Kramer, Österreichische Plattform für Interdisziplinäre Altersfragen.
Die Reform der Invaliditätspension ist nicht gelungen. Die erhofften Einsparungen sind ausgeblieben, es seien sogar Mehrkosten zwischen 100 und 200 Millionen Euro zu verbuchen, kritisiert der Rechnungshof.
Die Neuregelung hätte nicht nur die Frühpensionen der unter 50-Jährigen reduzieren, sondern auch das Budget um etwa 650 Millionen Euro entlasten sollen. Menschen, die früher in Pension gingen, sollten durch Umschulungsmaßnahmen und berufliche Rehabilitation wieder fit für den Arbeitsmarkt werden. Yilmaz Gülüm, Martin Pusch und Ernst Johann Schwarz berichten, warum die reformierte Invaliditätspension nicht wie geplant funktioniert und welche Schlüsse die Politik daraus zieht.
Live-Gast im Studio ist Wirtschaftsforscher Helmut Kramer, Österreichische Plattform für Interdisziplinäre Altersfragen.
Zauberwort „Flexibel“
Viele Unternehmer wünschen sich mehr Flexibilität in den Arbeitszeitregelungen, um Produktionsspitzen abdecken zu können und in Phasen flauer Geschäfte Mitarbeiter in die Freizeit zu schicken. Fehlende Flexibilität sei ein Standortnachteil für Österreich. Die Sozialpartner konnten sich in den letzten Verhandlungen nicht über eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes einigen. Doch es gibt schon viele Firmen, die ganz legal betriebsintern längst elastischere Modelle haben. Helga Lazar und Katja Winkler berichten, wie sich flexiblere Arbeitszeiten in der Praxis für Betriebe und ihre Beschäftigten auswirken.
Die Sozialpartner konnten sich in den letzten Verhandlungen nicht über eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes einigen. Doch es gibt schon viele Firmen, die ganz legal betriebsintern längst elastischere Modelle haben. Helga Lazar und Katja Winkler berichten, wie sich flexiblere Arbeitszeiten in der Praxis für Betriebe und ihre Beschäftigten auswirken.
Viele Unternehmer wünschen sich mehr Flexibilität in den Arbeitszeitregelungen, um Produktionsspitzen abdecken zu können und in Phasen flauer Geschäfte Mitarbeiter in die Freizeit zu schicken. Fehlende Flexibilität sei ein Standortnachteil für Österreich. Die Sozialpartner konnten sich in den letzten Verhandlungen nicht über eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes einigen. Doch es gibt schon viele Firmen, die ganz legal betriebsintern längst elastischere Modelle haben. Helga Lazar und Katja Winkler berichten, wie sich flexiblere Arbeitszeiten in der Praxis für Betriebe und ihre Beschäftigten auswirken.
Die Sozialpartner konnten sich in den letzten Verhandlungen nicht über eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes einigen. Doch es gibt schon viele Firmen, die ganz legal betriebsintern längst elastischere Modelle haben. Helga Lazar und Katja Winkler berichten, wie sich flexiblere Arbeitszeiten in der Praxis für Betriebe und ihre Beschäftigten auswirken.
Handel mit Schrottautos
Alte Autos, die kein „Pickerl“ mehr bekommen, gelten als Sondermüll und müssen fachgerecht von lizenzierten Firmen entsorgt werden. Der letzte Besitzer trägt dafür die Verantwortung, doch vielen Privaten ist das nicht bewusst, wenn sie ihr Fahrzeug an Leute verkaufen, die mit kleinen Kärtchen am Autofenster gute Preise versprechen.
Häufig gelangen solche Autos in den Schwarzhandel und damit ins Ausland, nach Osteuropa oder Afrika. Autoverwerter und Shredder behaupten, nur ein Fünftel der pro Jahr rund 250.000 abgemeldeten Autos würde ordnungsgemäß entsorgt. Aber wo landen die restlichen Schrottautos? Der „Report“ begibt sich auf Spurensuche im Autohandel auf Abwegen.
Alte Autos, die kein „Pickerl“ mehr bekommen, gelten als Sondermüll und müssen fachgerecht von lizenzierten Firmen entsorgt werden. Der letzte Besitzer trägt dafür die Verantwortung, doch vielen Privaten ist das nicht bewusst, wenn sie ihr Fahrzeug an Leute verkaufen, die mit kleinen Kärtchen am Autofenster gute Preise versprechen.
Häufig gelangen solche Autos in den Schwarzhandel und damit ins Ausland, nach Osteuropa oder Afrika. Autoverwerter und Shredder behaupten, nur ein Fünftel der pro Jahr rund 250.000 abgemeldeten Autos würde ordnungsgemäß entsorgt. Aber wo landen die restlichen Schrottautos? Der „Report“ begibt sich auf Spurensuche im Autohandel auf Abwegen.
Abschied vom Parlament
Nach dem Neuwahlbeschluss verlässt der Nationalrat das Hohe Haus an der Wiener Ringstraße. Einige Jahre soll die umfassende Sanierung des traditionsreichen Gebäudes dauern, mit dem viele Erinnerungen an große Ereignisse und kleine Anekdoten der österreichischen Innenpolitik verbunden sind.
Die Pavillons am Heldenplatz, die als Übergangsquartier für das Parlament dienen, stehen schon, die Abgeordneten haben sich vom Hohen Haus verabschiedet – die einen in die Sommerpause, die anderen für immer. Helga Lazar und Katja Winkler über Wehmut und Aufbruchsstimmung im Hohen Haus.
Nach dem Neuwahlbeschluss verlässt der Nationalrat das Hohe Haus an der Wiener Ringstraße. Einige Jahre soll die umfassende Sanierung des traditionsreichen Gebäudes dauern, mit dem viele Erinnerungen an große Ereignisse und kleine Anekdoten der österreichischen Innenpolitik verbunden sind.
Die Pavillons am Heldenplatz, die als Übergangsquartier für das Parlament dienen, stehen schon, die Abgeordneten haben sich vom Hohen Haus verabschiedet – die einen in die Sommerpause, die anderen für immer. Helga Lazar und Katja Winkler über Wehmut und Aufbruchsstimmung im Hohen Haus.