Adolf Lorenz demonstriert die unblutige Operation eines Klumpfußes (1922)
Katalogzettel
| Titel | Adolf Lorenz demonstriert die unblutige Operation eines Klumpfußes (1922) |
| Spieldauer | 00:02:32 |
| Mitwirkende |
Lorenz, Adolf [Akteur/in]
[GND
]
Hass, Julius [Akteur/in] [GND ] Österreichisches Bundesinstitut für den wissenschaftlichen Film, ÖWF [Rechteinhaber] |
| Datum |
1922 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Altes AKH [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Medizin ; Gesellschaft ; Dokumentation ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
|
20. Jahrhundert - 20er Jahre
|
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| Typ | video |
| Format |
VKAVHS [Videokassette, VHS] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, vx-02975_b01_k02, vx-02975_b01_k01 |
| Medienart | MPG-Videodatei |
Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2017.
Information
Inhalt
Die Orthopäden Adolf Lorenz (1854 bis 1946) und Julius Hass demonstrieren das "modellierende Redressement" (Zurechtkneten der Fehlform) bei einem Klumpfuß - in der orthopädischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses Wien (bis 1924 im Hof 9 des AKH). Es handelt sich um eine Form der "unblutigen" orthopädischen Chirurgie, auf die sich Lorenz aufgrund einer Allergie gegen das damals übliche Desinfektionsmittel Karbol bereits in seiner frühen Laufbahn verlegte. Berühmt wurde er insbesondere für die unblutige Korrektur der angeborenen Hüftgelenksverrenkung, und er hielt sich bis in die 1930er Jahre regelmäßig in den USA auf.
Der Film zeigt die verschiedenen Abschnitte der operativen Technik: das Redressement von Hand und mithilfe einer Maschine, des Lorenz'schen Osteoklasten, und die Fixierung der neu hergestellten Fußform durch einen Gipsverband.
Adolf Lorenz war der Vater von Konrad Lorenz, dem der Landsitz der Familie in Altenberg insofern zugute kam, als er hier bereits als Jungendlicher eine große Zahl an Tieren halten konnte.
Der Film zeigt die verschiedenen Abschnitte der operativen Technik: das Redressement von Hand und mithilfe einer Maschine, des Lorenz'schen Osteoklasten, und die Fixierung der neu hergestellten Fußform durch einen Gipsverband.
Adolf Lorenz war der Vater von Konrad Lorenz, dem der Landsitz der Familie in Altenberg insofern zugute kam, als er hier bereits als Jungendlicher eine große Zahl an Tieren halten konnte.