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Thema [2017.11.06]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Thema

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Titel Thema [2017.11.06]
Urheber/innen und Mitwirkende Feurstein, Christoph [Präsentator/in] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2017.11.06 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Gesamtwerk/Reihe Thema

Information

Inhalt

Doppelmord – ein Dorf im Ausnahmezustand
Hundertschaften der Polizei und die Sondereinheiten Cobra und WEGA suchen seit Tagen nach dem Doppelmörder von Stiwoll. Der 66jährige Steirer Friedrich F. soll vergangenen Sonntag zwei seiner Nachbarn mit einem Gewehr getötet und eine weitere Nachbarin schwer verletzt haben. Seit der Tat ist der Mann verschwunden.
Seine Heimatgemeinde lebt in Angst. Schule und Kindergarten hatten die ganze Woche geschlossen. Der mutmaßliche Täter ist Polizei und Justiz seit Jahren bekannt. In einem von zahlreichen Gerichtsverfahren hat ihm ein psychiatrisches Gutachten paranoide Schizophrenie attestiert. Gegen den Mann war ein amtliches Waffenverbot aufrecht. Die Tatwaffe soll er sich illegal besorgt haben. Rike Fochler und Markus Stachl berichten.
Ein Held im Rollstuhl und eine unverwüstliche Familie
„Unverwüstlich“ hat Clemens Blaim seinen Debüt-Roman genannt, der in einer futuristischen Welt spielt. Der Held der Geschichte ist Rollstuhlfahrer, doch nicht nur das ist ungewöhnlich. Der 25jährige Autor hat weit fortgeschrittenen Muskelschwund und kann nur mehr die Gesichtsmuskulatur bewegen.
Den Roman hat er mit einem augengesteuerten Computer geschrieben. Seine Eltern setzen Berge in Bewegung, damit Clemens und sein durch die Erbkrankheit ebenfalls behinderter Bruder ein möglichst normales Leben führen können. Der Held von „Unverwüstlich“ scheint für den Mut und die Lebensfreude zu stehen, die Clemens Blaim und seine Familie tagtäglich leben, berichtet Andrea Poschmaier.
Weniger ist mehr – Lebenstraum Mikrohaus
Simone Kamleitner hat sich ihren Traum vom Eigenheim erfüllt - auf 27 Quadratmetern. Die 44-Jährige lebt in Schleedorf in Salzburg in einem sogenannten Mikrohaus. „Irgendwann dachte ich mir, es reicht mit dem Höher, Weiter und Mehr. Jetzt wird reduziert!“, erinnert sich die Designerin an jenen Tag, der ihr Leben verändert hat.
Auch der Musiker Martin Zels hat sein 140-Quadratmeter großes Loft gegen einen 33 Quadratmeter kleinen Wohnwagen, der alle Stückeln spielt, getauscht. Minimalismus heißt der neue Trend: Reduktion aufs Wesentliche und ein „Nein“ zum übermäßigen Konsum. Für viele auch eine Notwendigkeit: Denn Mieten und Eigentum sind vor allem in den Städten kaum mehr leistbar. Katharina Krutisch hat recherchiert, wie das Wohnen der Zukunft aussehen könnte.

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