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Thema [2017.11.27]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Thema

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Titel Thema [2017.11.27]
Urheber/innen und Mitwirkende Feurstein, Christoph [Präsentator/in] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2017.11.27 [Sendedatum]
Schlagworte Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-07866
Gesamtwerk/Reihe Thema

Information

Inhalt

Sexuelle Übergriffe - Tatort Sport

„Es hat Übergriffe gegeben, sexualisierte Gewalt. Von Trainern, von Betreuern, von Kollegen, von Serviceleuten.“ Mit diesen Vorwürfen hat die ehemalige Spitzensportlerin Nicola Werdenigg eine breite Diskussion über sexuelle Übergriffe im Sport ausgelöst. In den 1970er Jahren sei das im österreichischen Schiverband an der Tagesordnung gewesen, sagt Werdenigg. Petra Kronberger, seit zwei Jahren Frauen-Konsulentin im ÖSV, sagt, ihr sei nie ein Vorfall zu Ohren gekommen. Eine aktuelle Studie zeigt allerdings, dass im Spitzensport fast jede zweite Athletin sexualisierte Gewalt erlebt.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen 60jährigen Wiener Volleyballtrainer, dem schwerer Missbrauch und die Anfertigung von Kinderpornografie vorgeworfen wird. 57 seiner Schützlinge sollen betroffen sein. „Wenn ich mit den Mädchen Schlagtraining mache, dann frage ich vorher, ob ich sie am Arm berühren darf“, sagt Roland Schwab, Volleyballtrainer in Linz. Er hat einen Sensibilisierungs-Workshop absolviert, der Teil der Trainer-Ausbildung werden soll. Der Nationalverband verlangt jetzt außerdem eine Strafregisterbescheinigung und das Kinderschutzzentrum Möwe bietet sich als vertrauensvolle Anlaufstelle bei sexuellen Übergriffen an. Andrea Poschmaier und Markus Stachl berichten.
NS-Euthanasie - späte Enthüllungen

Die Existenz von Gerhild Seyfrieds Tante wurde in der Familie jahrelang totgeschwiegen. Geschichten über Ute Pichlers Großtante gab es zwar, aber wenige. Über Martin Janks behinderten Urgroßonkel wurde in der Familie ungern gesprochen. Alle drei Verwandten waren zur Zeit des NS-Regimes Patienten in der Klagenfurter Psychiatrie. Lediglich Vermutungen wurden von Generation zu Generation weitergegeben.

Heute wissen die Angehörigen, dass ihre Familienmitglieder Opfer der NS-Euthanasie wurden. Sie sind drei von 1500 Menschen in und aus Kärnten, die von 1940-45 als „unwertes Leben“ ermordet wurden. Herwig Oberlerchner, Leiter der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Klagenfurt, begleitet Angehörige behutsam bei der Wahrheitssuche. Vielen hilft die Gewissheit über das Schicksal ihrer verschwundenen Verwandten, weil eine Lücke in der Familiengeschichte geschlossen wird, berichtet Susanna Zaradic.
Die Royals - teuer, aber sie rechnen sich

"Die Royals sind längst zu einer Marke geworden, die den Menschen in Großbritannien viel mehr bringen als sie kosten“, sagt David Haigh, Wirtschaftsexperte aus London. Allein heuer brachte die Monarchie knapp zwei Milliarden Euro ein, bei Kosten von rund 329 Millionen. Mit Touristen wird das meiste Geld gemacht. Aber auch Immobilien, Beteiligungen an Unternehmen und "informelle Empfehlungen" bringen hunderte Millionen.

Wenn die Herzogin von Cambridge ihre Kinder mit Markenkleidern ausstattet, lässt das den Umsatz der Hersteller explodieren. Könnte man dieses Geschäftsmodell auch in Österreich nützen? Für Georg Habsburg-Lothringen ist das eine akademische Frage: "Zuerst müsste die Monarchie auf breite Akzeptanz stoßen und davon sind wir weit entfernt." Peter Baminger und Christoph Seibel haben sich das "Geschäftsmodell Monarchie" genauer angeschaut und mit Georg Habsburg-Lothringen Perspektiven für Österreich ausgelotet.

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