kultur.montag [2018.01.15]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2018.01.15] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.01.15 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-08350 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Wien um 1900 | Die dunkelste Stunde | Eva Sangiorgi | Robert Palfrader | Leyya | Cesar Sampson
Waldes Lust - Der Maler von Kitzbühel
Alfons Walde schuf nicht nur das Markenzeichen des Ortes, sondern prägte mit seinen Bauten auch das heutige Bild von Kitzbühel. Seine Wintersport-Gemälde wurden zu Ikonen und erzielen heute Spitzenpreise.
Seine Anerkennung auf dem Kunstmarkt hat Walde, der auch ein kaum bekanntes Oeuvre erotischer Zeichnungen und Fotografien hinterließ, jedoch nicht mehr erlebt.
Durch sein Architektur-Studium an der Technischen Hochschule in Wien kam Walde mit der Wiener Secession in Kontakt und nahm sogar an Ausstellungen der Künstler-Vereinigung teil.
Waldes Bilder wurden zwar von der Kritik gern als Bauernmalerei abgetan, Kollegen wie Gustav Klimt oder Egon Schiele aber schätzten sie sehr. Letzterer war es auch, der Walde dazu anregte erste Genrebildern und Portraits zu malen.
Als in den 1920er-Jahren der Skitourismus boomte, und Kitzbühel die feine, reiche Gesellschaft anlockte, erkannte Walde seine Chancen und kehrte in die Heimat zurück. Er entwarf die Berg- und Talstation der Hahnenkammbahn, eine architektonische Pionierarbeit.
1931 designte er die rote Gams, das Wahrzeichen des berühmten Skiortes. Sie ist neben dem von ihm entwickelten markanten Schriftzug Kitzbühel bis heute ein Souvenir-Verkaufsschlager.
Als Baureferent für Kitzbühel beurteilte Walde die Pläne anderer Architekten. Er selbst entwarf 20 Häuser, dazu Restaurants und Geschäfte, Schulen und eine Badeanstalt.
Der Film von Sandro Decleva verbindet Vergangenheit und Gegenwart, beleuchtet die Entwicklung des berühmten Ski-Ortes und lässt Alfons Waldes Enkel in die Welt des Großvaters führen.
Alfons Walde schuf nicht nur das Markenzeichen des Ortes, sondern prägte mit seinen Bauten auch das heutige Bild von Kitzbühel. Seine Wintersport-Gemälde wurden zu Ikonen und erzielen heute Spitzenpreise.
Seine Anerkennung auf dem Kunstmarkt hat Walde, der auch ein kaum bekanntes Oeuvre erotischer Zeichnungen und Fotografien hinterließ, jedoch nicht mehr erlebt.
Durch sein Architektur-Studium an der Technischen Hochschule in Wien kam Walde mit der Wiener Secession in Kontakt und nahm sogar an Ausstellungen der Künstler-Vereinigung teil.
Waldes Bilder wurden zwar von der Kritik gern als Bauernmalerei abgetan, Kollegen wie Gustav Klimt oder Egon Schiele aber schätzten sie sehr. Letzterer war es auch, der Walde dazu anregte erste Genrebildern und Portraits zu malen.
Als in den 1920er-Jahren der Skitourismus boomte, und Kitzbühel die feine, reiche Gesellschaft anlockte, erkannte Walde seine Chancen und kehrte in die Heimat zurück. Er entwarf die Berg- und Talstation der Hahnenkammbahn, eine architektonische Pionierarbeit.
1931 designte er die rote Gams, das Wahrzeichen des berühmten Skiortes. Sie ist neben dem von ihm entwickelten markanten Schriftzug Kitzbühel bis heute ein Souvenir-Verkaufsschlager.
Als Baureferent für Kitzbühel beurteilte Walde die Pläne anderer Architekten. Er selbst entwarf 20 Häuser, dazu Restaurants und Geschäfte, Schulen und eine Badeanstalt.
Der Film von Sandro Decleva verbindet Vergangenheit und Gegenwart, beleuchtet die Entwicklung des berühmten Ski-Ortes und lässt Alfons Waldes Enkel in die Welt des Großvaters führen.