Report [2018.01.23]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Report
Katalogzettel
| Titel | Report [2018.01.23] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schnabl, Susanne [Moderation]
Häupl, Michael [Interviewte/r] [GND ] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.01.23 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik ; Politik Österreich ; Medien und Kommunikation ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-08405 |
| Gesamtwerk/Reihe | Report |
Information
Inhalt
Duell im Roten Wien
Michael Ludwig oder Andreas Schieder? Einer der beiden wird der nächste Wiener SPÖ-Vorsitzende und Bürgermeister, der langjährige Kommunalpolitiker oder der Klubobmann im Nationalrat. Am Wochenende werden knapp tausend Delegierte bei einem Sonderparteitag darüber abstimmen, davor fanden zwei Hearings unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Worum geht es wirklich in dieser Kandidatur: rechter gegen linker Flügel der SPÖ Wien, geht es um Bezirksgruppen oder Generationskonflikte, und was ist von den Prognosen des Stimmverhaltens der Delegierten zu halten? Das Ergebnis wird wohl knapp ausfallen. Der neue Parteivorsitzende wird die Partei wieder einen müssen und in zwei Jahren in eine viel schwierigere Wahlauseinandersetzung führen: in die Wiener Landtagswahlen.
Michael Ludwig oder Andreas Schieder? Einer der beiden wird der nächste Wiener SPÖ-Vorsitzende und Bürgermeister, der langjährige Kommunalpolitiker oder der Klubobmann im Nationalrat. Am Wochenende werden knapp tausend Delegierte bei einem Sonderparteitag darüber abstimmen, davor fanden zwei Hearings unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Worum geht es wirklich in dieser Kandidatur: rechter gegen linker Flügel der SPÖ Wien, geht es um Bezirksgruppen oder Generationskonflikte, und was ist von den Prognosen des Stimmverhaltens der Delegierten zu halten? Das Ergebnis wird wohl knapp ausfallen. Der neue Parteivorsitzende wird die Partei wieder einen müssen und in zwei Jahren in eine viel schwierigere Wahlauseinandersetzung führen: in die Wiener Landtagswahlen.
Niederösterreich: die erste Wahl
Am 28. Jänner wählt Niederösterreich einen neuen Landtag, es ist die erste Wahl, seit die neue Bundesregierung Kurz-Strache im Amt ist. Nach dem Rückzug von Erwin Pröll versucht erstmals eine Frau an der Spitze der Volkspartei, Johanna Mikl-Leitner, die Absolute zu halten. SPÖ-Kandidat Franz Schnabl will diese mit einem zum Teil eigenwilligen Wahlkampf brechen. Die FPÖ und Udo Landbauer setzen auf Altbewährtes und hoffen auf Rückenwind aus dem Bund. Für die Grünen geht es wie für die NEOS um Alles oder Nichts. Beide könnten den Einzug in den Landtag knapp schaffen, beide könnten auch knapp scheitern.
Susanne Däubel und Ernst Johann Schwarz berichten aus Niederösterreich über einen eher inhaltsleeren Wahlkampf, skurrile Videos und sehenswerte Plakate.
Am 28. Jänner wählt Niederösterreich einen neuen Landtag, es ist die erste Wahl, seit die neue Bundesregierung Kurz-Strache im Amt ist. Nach dem Rückzug von Erwin Pröll versucht erstmals eine Frau an der Spitze der Volkspartei, Johanna Mikl-Leitner, die Absolute zu halten. SPÖ-Kandidat Franz Schnabl will diese mit einem zum Teil eigenwilligen Wahlkampf brechen. Die FPÖ und Udo Landbauer setzen auf Altbewährtes und hoffen auf Rückenwind aus dem Bund. Für die Grünen geht es wie für die NEOS um Alles oder Nichts. Beide könnten den Einzug in den Landtag knapp schaffen, beide könnten auch knapp scheitern.
Susanne Däubel und Ernst Johann Schwarz berichten aus Niederösterreich über einen eher inhaltsleeren Wahlkampf, skurrile Videos und sehenswerte Plakate.
Teilzeit: Falle oder Freude?
Jede zweite Frau in Österreich arbeitet Teilzeit. Im europäischen Vergleich liegen wir damit am zweiten Platz. Hauptgrund für die vielen Teilzeit-Arbeitsplätze ist die nach wie vor traditionelle Aufteilung der Aufgaben in den Familien; Job und Kinder zu vereinbaren ist Frauensache. Die Konsequenzen sind weniger Einkommen, geringere Karrierechancen und Abhängigkeit vom Partner. Viele finden nur Teilzeit-Arbeit, immer mehr suchen sie, und deshalb gestalten auch immer mehr Unternehmen Modelle mit familienfreundlicheren Arbeitszeiten. Job-Sharing in Führungsetagen ist auch bei Männern beliebt. Wie geht Teilzeit richtig?
Jede zweite Frau in Österreich arbeitet Teilzeit. Im europäischen Vergleich liegen wir damit am zweiten Platz. Hauptgrund für die vielen Teilzeit-Arbeitsplätze ist die nach wie vor traditionelle Aufteilung der Aufgaben in den Familien; Job und Kinder zu vereinbaren ist Frauensache. Die Konsequenzen sind weniger Einkommen, geringere Karrierechancen und Abhängigkeit vom Partner. Viele finden nur Teilzeit-Arbeit, immer mehr suchen sie, und deshalb gestalten auch immer mehr Unternehmen Modelle mit familienfreundlicheren Arbeitszeiten. Job-Sharing in Führungsetagen ist auch bei Männern beliebt. Wie geht Teilzeit richtig?
Rauchfrei
Die neue Bundesregierung will das schon beschlossene Rauchverbot wieder kippen, doch nun formieren sich unterschiedliche Initiativen, die den Zigarettenqualm trotzdem aus der Gastronomie verbannen wollen. In vielen Bundesländern stellen immer mehr Lokale freiwillig auf rauchfrei um, die Wiener Ärztekammer plant gemeinsam mit der Krebshilfe und der Initiative „Don’t Smoke“ ein Volksbegehren, und in der Steiermark hat sich zuletzt der Landtag mehrheitlich für ein Rauchverbot ausgesprochen – auch mit Stimmen der ÖVP. Wie viel können diese Initiativen politisch bewirken?
Die neue Bundesregierung will das schon beschlossene Rauchverbot wieder kippen, doch nun formieren sich unterschiedliche Initiativen, die den Zigarettenqualm trotzdem aus der Gastronomie verbannen wollen. In vielen Bundesländern stellen immer mehr Lokale freiwillig auf rauchfrei um, die Wiener Ärztekammer plant gemeinsam mit der Krebshilfe und der Initiative „Don’t Smoke“ ein Volksbegehren, und in der Steiermark hat sich zuletzt der Landtag mehrheitlich für ein Rauchverbot ausgesprochen – auch mit Stimmen der ÖVP. Wie viel können diese Initiativen politisch bewirken?