kultur.montag [2018.02.05]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2018.02.05] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.02.05 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-08496 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Wolfgang Beltracchis "Kairos" | Hypermoral | Studiogast: Alexander Grau | Aslı Erdoğan | Afrika! Afrika! | Günter Brus | Omar Souleyman
Kultur.Doku:
Ich bin ein Glückskind - Felix Mitterer im Gespräch mit Susanna Schwarzer
Er gilt als Poet des Volkes, einfühlsam und präzise schildert er in seinen Werken die Welt der kleinen Leute, ein feinfühliger und genauer Beobachter, der den Menschen vor allem in die Herzen blickt. "Ich mache Theater nicht gegen, sondern für die Menschen", so Felix Mitterer.
Geboren in ärmsten Verhältnissen, fühlt er sich Zeit seines Lebens als Außenseiter, als einer, der nicht dazu gehört. Schon früh findet er Trost in der Literatur, flüchtet sich in die Welt der Phantasie und beschließt Schriftsteller zu werden. Ein Traum, der ihn nie verlässt. 1977 gelingt ihm mit "Kein Platz für Idioten" der Durchbruch, mit der "Piefke Saga" wird er in den 1990er Jahren zum gefeierten Autor. Dabei versucht er nie zu gefallen, er charakterisiert Menschen und kritisiert dabei immer wieder die Umstände, die sie zu dem machen, was sie sind. Oft sozial Benachteiligte, Außenseiter der Gesellschaft, es sind ambivalente Figuren, die ihn interessieren.
"Die Geschichten finden mich", so Mitterer, der sich in seinen Stücken auch immer wieder auch mit realen Personen auseinandersetzt, wie der Schauspielerin Dorothea Neff oder dem Wehrdienstverweigerer Franz Jägerstätter. "Ich bin ein Schreibarbeiter", sagt er von sich "und als solcher hab ich immer daran geglaubt, dass Literatur etwas verändern kann."
Dass er es mit seiner Literatur geschafft hat, aus der brutalen bäuerlichen Welt seiner Kindheit zu entkommen, das macht Mitterer zum Glückskind, wie er immer wieder mit einem Lächeln betont. Heute zählt er zu den meist beschäftigten Drehbuchautoren im deutschsprachigen Raum.
Susanna Schwarzer begibt sich mit dem Autor auf Spurensuche nach Tirol und spricht mit ihm über seine Kindheit auf der Alm und seinen Weg vom Skandal- zum Erfolgsautor.
Ich bin ein Glückskind - Felix Mitterer im Gespräch mit Susanna Schwarzer
Er gilt als Poet des Volkes, einfühlsam und präzise schildert er in seinen Werken die Welt der kleinen Leute, ein feinfühliger und genauer Beobachter, der den Menschen vor allem in die Herzen blickt. "Ich mache Theater nicht gegen, sondern für die Menschen", so Felix Mitterer.
Geboren in ärmsten Verhältnissen, fühlt er sich Zeit seines Lebens als Außenseiter, als einer, der nicht dazu gehört. Schon früh findet er Trost in der Literatur, flüchtet sich in die Welt der Phantasie und beschließt Schriftsteller zu werden. Ein Traum, der ihn nie verlässt. 1977 gelingt ihm mit "Kein Platz für Idioten" der Durchbruch, mit der "Piefke Saga" wird er in den 1990er Jahren zum gefeierten Autor. Dabei versucht er nie zu gefallen, er charakterisiert Menschen und kritisiert dabei immer wieder die Umstände, die sie zu dem machen, was sie sind. Oft sozial Benachteiligte, Außenseiter der Gesellschaft, es sind ambivalente Figuren, die ihn interessieren.
"Die Geschichten finden mich", so Mitterer, der sich in seinen Stücken auch immer wieder auch mit realen Personen auseinandersetzt, wie der Schauspielerin Dorothea Neff oder dem Wehrdienstverweigerer Franz Jägerstätter. "Ich bin ein Schreibarbeiter", sagt er von sich "und als solcher hab ich immer daran geglaubt, dass Literatur etwas verändern kann."
Dass er es mit seiner Literatur geschafft hat, aus der brutalen bäuerlichen Welt seiner Kindheit zu entkommen, das macht Mitterer zum Glückskind, wie er immer wieder mit einem Lächeln betont. Heute zählt er zu den meist beschäftigten Drehbuchautoren im deutschsprachigen Raum.
Susanna Schwarzer begibt sich mit dem Autor auf Spurensuche nach Tirol und spricht mit ihm über seine Kindheit auf der Alm und seinen Weg vom Skandal- zum Erfolgsautor.