kultur.montag [2018.02.26]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2018.02.26] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.02.26 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-08649 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Egon Schiele | "jedermann (stirbt)" | Studiogast: Ferdinand Schmalz | Antisemitismus | Gustav Peichl
Kultur Doku:
Gustav Peichl: Der Doppeltäter - Am Anfang war der Strich
Österreichs Stararchitekt Gustav Peichl wird 90 – und was sagt sein alter ego, "Ironimus", dazu? Der kulturMontag widmet dem Baukünstler und Karikaturisten ein Doppelporträt.
Gustav Peichl wurde am 18. März 1928 in Wien geboren. Als Schüler von Clemens Holzmeister studierte er Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien. Bereits 1954 veröffentlichte er unter dem Künstlernamen Ironimus erste Karikaturen, 1955 machte er sein eigenes Architekturbüro auf.
Er hat ein gute Dutzend Bundeskanzler und deren Politik erlebt, sowie ebenso viele Chefredakteure, die seine subversive Zeichenkunst veröffentlichten. Bauten, Bilder, Ironie – damit kommentiert Gustav Peichl seit mehr als 60 Jahren die österreichische Seele.
Der jung gebliebene 90-Jährige ist mit seiner Doppelexistenz zufrieden: "Der Beruf als Architekt macht fast 70 Prozent der Zeit aus, dann kommen 20 Prozent als Karikaturist. Der Rest ist Vergnügen, Flirten, Spazierengehen." Dem Architekten brachten seine markanten Bauten der ORF-Landesstudios hohe, internationale Anerkennung ein.
Die Errichtung von Kulturbauten blieb sein liebstes Metier. 1986 gewann er den Wettbewerb zur Gestaltung der Bonner Bundeskunsthalle, 1987 jenen für den Erweiterungsbau des Frankfurter Städel-Museums, 2001 gestaltete er das Karikaturenmuseum Krems.
Mit seiner spitzen Zeichenfeder hat er die gesamte Politik der Zweiten Republik dokumentiert. In den vergangenen sieben Jahrzehnten zeichnete er mehr als 14.000 Karikaturen.
"Ich habe mir im Lauf der Jahre so etwas wie Narrenfreiheit geschaffen", sagt Gustav Peichl im Film von Rudolf Dolezal, "und in dieser Rolle fühle ich mich ganz wohl."
Gustav Peichl: Der Doppeltäter - Am Anfang war der Strich
Österreichs Stararchitekt Gustav Peichl wird 90 – und was sagt sein alter ego, "Ironimus", dazu? Der kulturMontag widmet dem Baukünstler und Karikaturisten ein Doppelporträt.
Gustav Peichl wurde am 18. März 1928 in Wien geboren. Als Schüler von Clemens Holzmeister studierte er Architektur an der Akademie der bildenden Künste Wien. Bereits 1954 veröffentlichte er unter dem Künstlernamen Ironimus erste Karikaturen, 1955 machte er sein eigenes Architekturbüro auf.
Er hat ein gute Dutzend Bundeskanzler und deren Politik erlebt, sowie ebenso viele Chefredakteure, die seine subversive Zeichenkunst veröffentlichten. Bauten, Bilder, Ironie – damit kommentiert Gustav Peichl seit mehr als 60 Jahren die österreichische Seele.
Der jung gebliebene 90-Jährige ist mit seiner Doppelexistenz zufrieden: "Der Beruf als Architekt macht fast 70 Prozent der Zeit aus, dann kommen 20 Prozent als Karikaturist. Der Rest ist Vergnügen, Flirten, Spazierengehen." Dem Architekten brachten seine markanten Bauten der ORF-Landesstudios hohe, internationale Anerkennung ein.
Die Errichtung von Kulturbauten blieb sein liebstes Metier. 1986 gewann er den Wettbewerb zur Gestaltung der Bonner Bundeskunsthalle, 1987 jenen für den Erweiterungsbau des Frankfurter Städel-Museums, 2001 gestaltete er das Karikaturenmuseum Krems.
Mit seiner spitzen Zeichenfeder hat er die gesamte Politik der Zweiten Republik dokumentiert. In den vergangenen sieben Jahrzehnten zeichnete er mehr als 14.000 Karikaturen.
"Ich habe mir im Lauf der Jahre so etwas wie Narrenfreiheit geschaffen", sagt Gustav Peichl im Film von Rudolf Dolezal, "und in dieser Rolle fühle ich mich ganz wohl."