kultur.montag [2018.03.19]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2018.03.19] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.03.19 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-08797 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
Otto Wagner | Slowakei | Studiogast: Michal Hvorecký | Leipziger Buchmesse | Keith Haring | Gottfried von Einem
Otto Wagner - Visionär der Moderne
Anlässlich des 100. Todestages von Otto Wagner (13. Juli 1841 – 11. April 1918) porträtiert Regisseur Rudolf Klingohr Wiens visionären Baukünstler des Fin de Siècle: Eine Geschichte von Erfolg, Scheitern und einer großen Liebe.
Wagner ist der erste Wiener Architekt im 19. Jahrhundert, der mit den Baustilen der Vergangenheit bricht, um dem modernen Leben seinen ureigenen Ausdruck zu geben. Künstlerisch in den 1860er-Jahren sozialisiert, ist sein Frühwerk noch dem vorherrschenden Stil der Zeit verpflichtet, dem Historismus, einem wilden Mix aus Baustilen vergangener Epochen.
Der Wiener Hof und Wagners Zeitgenossen lieben die Stein gewordene Stil-Unsicherheit besonders. Trotzdem beginnt sich Otto Wagner davon zu distanzieren und schafft im Wien der Jahrhundertwende Gebäude, so unverschämt modern, wie man sie in ganz Europa noch nicht gesehen hat. Sein Markenzeichen: Vom historistischen Pomp befreite Fassaden. Schlichte Formen. Funktionalität.
In sensationellen Aufnahmen zeigt der Film Wagners visionäres Werk, darunter die Kirche am Steinhof, die Postsparkasse, die berühmten Wienzeilenhäuser und die Wiener Stadtbahn – das erste künstlerisch durchgestaltete Verkehrsmittel der Welt.
Vorgestellt werden aber auch Wagners nie realisierte Visionen. Sie zeigen neben dem großen Erfolg auch die ganze Tragik seiner Person.
Aber der Film spürt auch dem Menschen Otto Wagner nach und zeigt, wie dieser - angetrieben von seiner Liebe zur Gouvernante seiner Tochter, Louise Stiffel - Wien gegen alle Widerstände der Zeit verändert.
Anlässlich des 100. Todestages von Otto Wagner (13. Juli 1841 – 11. April 1918) porträtiert Regisseur Rudolf Klingohr Wiens visionären Baukünstler des Fin de Siècle: Eine Geschichte von Erfolg, Scheitern und einer großen Liebe.
Wagner ist der erste Wiener Architekt im 19. Jahrhundert, der mit den Baustilen der Vergangenheit bricht, um dem modernen Leben seinen ureigenen Ausdruck zu geben. Künstlerisch in den 1860er-Jahren sozialisiert, ist sein Frühwerk noch dem vorherrschenden Stil der Zeit verpflichtet, dem Historismus, einem wilden Mix aus Baustilen vergangener Epochen.
Der Wiener Hof und Wagners Zeitgenossen lieben die Stein gewordene Stil-Unsicherheit besonders. Trotzdem beginnt sich Otto Wagner davon zu distanzieren und schafft im Wien der Jahrhundertwende Gebäude, so unverschämt modern, wie man sie in ganz Europa noch nicht gesehen hat. Sein Markenzeichen: Vom historistischen Pomp befreite Fassaden. Schlichte Formen. Funktionalität.
In sensationellen Aufnahmen zeigt der Film Wagners visionäres Werk, darunter die Kirche am Steinhof, die Postsparkasse, die berühmten Wienzeilenhäuser und die Wiener Stadtbahn – das erste künstlerisch durchgestaltete Verkehrsmittel der Welt.
Vorgestellt werden aber auch Wagners nie realisierte Visionen. Sie zeigen neben dem großen Erfolg auch die ganze Tragik seiner Person.
Aber der Film spürt auch dem Menschen Otto Wagner nach und zeigt, wie dieser - angetrieben von seiner Liebe zur Gouvernante seiner Tochter, Louise Stiffel - Wien gegen alle Widerstände der Zeit verändert.