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kultur.montag [2018.05.07]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag

Katalogzettel

Titel kultur.montag [2018.05.07]
Urheber/innen und Mitwirkende Traxl, Martin [Moderation] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2018.05.07 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-09116
Gesamtwerk/Reihe kultur.montag

Information

Inhalt

"Samson et Dalila" | Neue Wege in der Kulturpolitik | Studiogast: Gernot Blümel | Karl Marx | Museum Liaunig | "Transit"
CineKino - Deutschland

Die internationale TV-Reihe "CineKino" präsentiert cineastische Höhepunkte, Schlüsselszenen und Kostbarkeiten aus 120 Jahren europäischer Filmgeschichte. "CineKino Deutschland", Episode zwei von insgesamt zehn, unternimmt einen unterhaltsamen Streifzug durch die Vergangenheit des deutschen Films von der Stummfilmzeit bis zum jüngsten Erfolg des deutschen Kinos, "Toni Erdmann".

Nina Hoss, vielfach ausgezeichneter Star des deutschen Kinos, zeigt ihre Kunst vom "Mädchen Rosemarie" bis zu internationalen Produktionen wie "Die weisse Massai" oder "Yella".

Berühmte Paten führen durch die zehn Kapitel der Doku: Christian Petzold beschreibt liebevoll das Werk Helmut Käutners, lässt "Romanze in Moll" und "Unter den Brücken" lebendig werden - als Beispiele für ein Kino, das auch heute noch zählt. Tom Tykwer schwärmt von Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm-Klassiker "Der letzte Mann", ein Film, der seine sympathische Hauptfigur schon mit höchst beweglicher Kamera begleitet.

"CineKino" begegnet Fatih Akin bei den Dreharbeiten zu seinem neuesten Film, gedreht on location im Kiez. Und sein Cutter Andrew Bird führt an weitere Schauplätze der Filmstadt Hamburg. Andreas Dresen, ein Bewunderer von Frank Beyers "Jakob der Lügner", liebt die Erzählweise dieses Films, der als einzige DEFA-Produktion für einen Oscar nominiert wurde.

Das Kapitel "Zahl" verweist auf das erzwungene Exil - mehr als 2.000 Filmschaffende mussten das nationalsozialistische Deutschland verlassen. Der bleibende Verlust, von dem sich der deutsche Film kaum erholte, war der Generation der "Oberhausener" bewusst. Der Filmverlag der Autoren war dann der Versuch, dem Neuen Deutschen Film - entsprechend dem "Oberhausener Manifest" von 1962 - eine unabhängige Basis zu verschaffen.

Ludwig II., König von Bayern - diese Persönlichkeit schließlich inspiriert einen besonderen Schwenk durch die Filmgeschichte. Etliche Regisseure, darunter Wilhelm Dieterle, Helmut Käutner, Hans-Jürgen Syberberg und Luchino Visconti faszinierte das Rätsel Ludwig II. Und zum Schluss folgt ein erotischer Moment aus der "Blechtrommel".

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