kultur.montag [2018.06.04]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2018.06.04] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Stadler, Clarissa [Moderation]
[GND
]
Link, Herbert [Regie] [GND ] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.06.04 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-09302 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
"The Cleaners" | Öffentlich-rechtliche-Medien | Studiogast: Julian Schnabel | Helikoptermoral
Kultur.Doku:
Zens - Der Versuch
Zens – der manische Arbeiter, der getriebene Künstler, der leidenschaftliche Pädagoge, der gütige Lehrer, der tief verbundene Ehemann, der Freund, der Selbstausbeuter, der Totentänzer, …
Zens ist all das und er ist alles intensiv. Es sei wahrscheinlich seine Sucht, sagt er, dieses Phänomen Zeit zu nutzen.
Schon in jungen Jahren hat ihm sein Herz nach einem Infarkt Grenzen gesetzt. Seither ist der Tod Zens' ständiger Begleiter – und das wichtigste Thema in seinem Werk.
Begonnen hat Herwig Zens, geboren 1943 in Himberg bei Wien, als Zeichenlehrer an Wiener Gymnasien. "Lehrer ist der schönste Beruf der Welt", sagt er. "Du brauchst dazu zehn Prozent Fachwissen und neunzig Prozent schauspielerisches Talent". Seine Schüler und Schülerinnen schwärmen noch heute von seiner Art, ihre Kreativität und ihr eigenständiges Denken zu fördern.
Ab 1987 wird Zens Professor an der Akademie der bildenden Künste, wo er selbst gelernt hat und dann jahrzehntelang lehrt, sie nach innen heftig kritisiert und nach außen heftig verteidigt – eine lebenslange Hass-Liebe.
Wenn er nicht unterrichtet malt er. Er ist stark beeinflußt vom spanischen Maler Francisco de Goya und von Oskar Kokoschka.
Bis heute hat er rund 1000 Grafiken geschaffen, dazu Ölgemälde, umfassende Bilderzyklen, ein 55 Meter langes Fries (Friedhofskapelle Brunn am Gebirge) und ein Tagebuch, das er bisher in siebenhundert Kupferstreifen geritzt hat – Gedanken, Kommentare, kleine Bilder und Skizzen. Eine einmalige Symbiose aus Kunst und Kulturgeschichte.
Der Filmemacher Herbert Link begleitet das Leben Herwig Zens' seit den 1980er Jahren mit der Kamera.
In seinem liebevoll gestalteten Dokumentarfilm "Herwig Zens. Der Versuch" kommen seine Frau, Freunde und ehemalige SchülerInnen zu Wort. Und natürlich Herwig Zens – der in dem Film zeigt, wie er seinen kranken Körper mit Lehren und Malen gleichermaßen ausbeutet und aufputscht. Heuer feiert er seinen 75. Geburtstag.
Zens - Der Versuch
Zens – der manische Arbeiter, der getriebene Künstler, der leidenschaftliche Pädagoge, der gütige Lehrer, der tief verbundene Ehemann, der Freund, der Selbstausbeuter, der Totentänzer, …
Zens ist all das und er ist alles intensiv. Es sei wahrscheinlich seine Sucht, sagt er, dieses Phänomen Zeit zu nutzen.
Schon in jungen Jahren hat ihm sein Herz nach einem Infarkt Grenzen gesetzt. Seither ist der Tod Zens' ständiger Begleiter – und das wichtigste Thema in seinem Werk.
Begonnen hat Herwig Zens, geboren 1943 in Himberg bei Wien, als Zeichenlehrer an Wiener Gymnasien. "Lehrer ist der schönste Beruf der Welt", sagt er. "Du brauchst dazu zehn Prozent Fachwissen und neunzig Prozent schauspielerisches Talent". Seine Schüler und Schülerinnen schwärmen noch heute von seiner Art, ihre Kreativität und ihr eigenständiges Denken zu fördern.
Ab 1987 wird Zens Professor an der Akademie der bildenden Künste, wo er selbst gelernt hat und dann jahrzehntelang lehrt, sie nach innen heftig kritisiert und nach außen heftig verteidigt – eine lebenslange Hass-Liebe.
Wenn er nicht unterrichtet malt er. Er ist stark beeinflußt vom spanischen Maler Francisco de Goya und von Oskar Kokoschka.
Bis heute hat er rund 1000 Grafiken geschaffen, dazu Ölgemälde, umfassende Bilderzyklen, ein 55 Meter langes Fries (Friedhofskapelle Brunn am Gebirge) und ein Tagebuch, das er bisher in siebenhundert Kupferstreifen geritzt hat – Gedanken, Kommentare, kleine Bilder und Skizzen. Eine einmalige Symbiose aus Kunst und Kulturgeschichte.
Der Filmemacher Herbert Link begleitet das Leben Herwig Zens' seit den 1980er Jahren mit der Kamera.
In seinem liebevoll gestalteten Dokumentarfilm "Herwig Zens. Der Versuch" kommen seine Frau, Freunde und ehemalige SchülerInnen zu Wort. Und natürlich Herwig Zens – der in dem Film zeigt, wie er seinen kranken Körper mit Lehren und Malen gleichermaßen ausbeutet und aufputscht. Heuer feiert er seinen 75. Geburtstag.