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scobel

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Beiträge dieses Mediums

scobel - Auschwitz - die Zukunft der Erinnerung
Mitwirkende: Scobel, Gert [Diskussionsleiter/in] , Schwarz-Friesel, Monika [Diskutant/in] , Friedman, Michel [Diskutant/in] , Welzer, Harald [Diskutant/in] , Schuster, Josef [Interviewte/r]
Datum: 2015.01.22 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Wissenschaft und Forschung ; Dokumentation ; Völkermord und Holocaust ; Zweiter Weltkrieg ; Geschichtswissenschaft ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-03420_K01, E52-03420 e52-03420
scobel - Cyberwar: Das digitale Schlachtfeld
Mitwirkende: Scobel, Gert [Moderation] , Gaycken, Sandro [Interviewte/r] , Geiß, Robin [Interviewte/r] , Lindner, Felix [Interviewte/r]
Datum: 2013.01.24 [Sendedatum]
Schlagworte: Theater ; Gesellschaft ; Computer ; Technik ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-03777_K01, E52-03777 e52-03777
scobel - Die Ökonomisierung unserer Welt
Mitwirkende: Scobel, Gert [Diskussionsleiter/in] , Kocka, Jürgen [Diskutant/in] , Bofinger, Peter [Diskutant/in] , Groh-Samberg, Olaf [Diskutant/in]
Datum: 2015.01.15 [Sendedatum]
Schlagworte: Wirtschaft ; Gesellschaft ; Finanzpolitik ; Finanzwesen und Kreditwesen ; Diskussion ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-02985_K01, E52-02985 e52-02985
Inhalt: Der junge französische Ökonom Thomas Piketty sorgte mit seinem Buch "Das Kapital im 21. Jahrhundert" in Fachkreisen weltweit für Aufsehen. Nicht aufgrund ethischer oder philosophischer Überlegungen sondern aufgrund der Untersuchung empirischer Daten gelangte Piketty zu dem Ergebnis, dass in westlichen Staaten seit den 1970er Jahren die soziale Ungleichheit zunimmt. Reichtum wird auch heute nicht anders verteilt als vor 100 oder 200 Jahren zur Zeit des ausgehenden Feudalismus. , Deutschland: 1% der Bevölkerung haben knapp ein Viertel des gesamten Vermögens. 10% haben 60% des Vermögens. Unteren 70% halten 9%.
scobel - Einfaches Leben
Mitwirkende: Scobel, Gert [Moderation] , Wolf, Notker [Interviewte/r] , Flasspöhler, Svenja [Interviewte/r]
Datum: 2012.05.31 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Arbeitsbedingungen ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-05398_K01, E52-05398 e52-05398
scobel - Essen: getäuscht und abgespeist?
Mitwirkende: Scobel, Gert [Moderation] , Lemke, Harald [Diskutant/in] , Grimm, Hans-Ulrich [Diskutant/in] , Pfeiffer, Andreas [Diskutant/in]
Datum: 2012.06.28 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Ernährung ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-05161_K01, E52-05161 e52-05161
scobel - Internet der Dinge
Mitwirkende: Scobel, Gert
Datum: 2013.11.14 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Technik ; Internet ; Technik ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-00370_K01, E52-00370 e52-00370
Inhalt: "Internet der Dinge" bedeutet, dass Alltagsgegenstände mit dem Internet verbunden sind. Sie werden damit zu interaktiven, "intelligenten" Gegenständen, die durch ihre Programmierbarkeit, ihr Speichervermögen, durch Sensoren und Kommunikationstechnik befähigt sind, online und autark Informationen auszutauschen. Die Radiofrequenz-Identifikation (RFID), die Kennzeichnung und Erkennung von Gütern und Waren mittels Funkübertragung, ist ein Beispiel für solche Prozesse, die in der Logistik und in anderen Geschäftsbereichen bereits Anwendung finden. Teile dieser Systeme könnten auch problemlos Menschen implantiert werden.
Was aber ist damit gewonnen, wenn zum Beispiel die Frage nach einer passenden Hose mittels Onlinetechnologien beantwortet werden kann und sich zunehmend Systeme selbst regulieren? Wie verhält es sich mit der Preisgabe von Daten, die notwendig sind, damit ein derartiges System tatsächlich individuell auf eine bestimmte Person hin "handeln" kann? Und ist es wirklich ein Gewinn, wenn einem eigene Entscheidungen zunehmend abgenommen werden? Über diese und andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen Dr. Eva Flecken von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), Professor Elgar Fleisch von der Universität St. Gallen und Rafael Capuro, Direktor des Steinbeis-Transfer-Instituts Information Ethics mit Sitz in Berlin und Karlsruhe.
scobel – Wie aus dem Alptraum Stärke wird
Überlebende des Holocaust berichten
Mitwirkende: Scobel, Gert [Moderation] , Bejarano, Esther [Interviewte/r] , Fahidi, Éva [Interviewte/r] , Bacon, Jehuda [Interviewte/r] , Dagan, Bat Shevaʿ [Interviewte/r] , Gelder, Frederik van [Diskutant/in] , Maercker, Andreas [Diskutant/in]
Datum: 2012.01.12 [Sendedatum] 2012 [Jahr des Copyright]
Schlagworte: Gesellschaft ; Interview ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Völkermord und Holocaust ; Diskussion ; Psychologie ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: Dass es möglich ist, unter unmenschlichen Bedingungen nicht nur Widerstandskraft gegen Leid und Unrecht zu entwickeln, sondern auch noch die Würde zu behalten, beweisen Überlebende des Holocausts immer wieder. Zu ihnen zählt Yehuda Bacon, einer der großen zeitgenössischen Maler Israels, der seine Werke als Zeugnisse des (Über-)Lebens und als Beiträge zur Versöhnung versteht. Ester Bejarano, eine der beiden letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz, ist auch mit 87 Jahren noch als Sängerin in zwei Bands gegen Fremdenfeindlichkeit und Faschismus aktiv. Auch die Kinderpsychologin und Buchautorin Batsheva Dagan hat Auschwitz überlebt. Sie ist bis heute unermüdlich unterwegs, um mit jungen Menschen über Faschismus und Holocaust zu sprechen. Éva Fahidi versteht sich ebenfalls als "Holocaust-Aktivistin". 2003 veröffentlichte sie ihr autobiografisches Buch "Die Seele der Dinge" und hält bis heute international Vorträge und Lesungen. Bernie Glassmann, Zen-Meister mit jüdischen Wurzeln, leitet seit 15 Jahren Auschwitz-Retreats mit Menschen aus der ganzen Welt, mit Überlebenden und deren Kindern sowie den Nachgeborenen der Täter. Das Lebenswerk des Psychotherapeuten Arno Grün, der dem Holocaust durch die Emigration in die USA entkam, steht im Zeichen der Erforschung der Ursachen, die zum Holocaust führten. Mit diesen Zeitzeugen diskutiert Gert Scobel die Fragen, "Wie aus dem Alptraum Stärke wird", auf was es im Leben wirklich ankommt, was der unauslöschliche Kern menschlicher Würde ist und wie er bewahrt werden kann. Weitere Gäste: Dr. Frederik van Gelder, Frankfurt/Amsterdam Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker, Zürich Deutschland, 2012
scobel - Wozu Fernsehen?
Mitwirkende: Scobel, Gert [Moderation] , Hachmeister, Lutz , Loosen, Wiebke , Hanfeld, Michael
Datum: 2014.08.21 [Sendedatum]
Schlagworte: Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Fernsehen ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-01923_K01, E52-01923 e52-01923
Inhalt: Laptops, Tablets und Smartphones gehören - wie das Fernsehen - heute zum Alltag. Die modernen Technologien haben durch neue Formen der Mobilität die klassischen Sehgewohnheuten verändert: Fernsehen und Film werden anders genutzt als früher. Statt zu festgelegten Programmzeiten, in denen sich ein "Fenster zur Welt" öffnete, wird heute immer öfter "nichtlinear" ferngesehen, das heißt nach persönlicher Maßgabe und nicht nach Vorgaben des Programms. Zudem haben sich die Perspektiven und Angebote durch die neuen digitalen Medien und das Internet vervielfacht. Qualitätsfernsehen der Zukunft

Die Verschmelzung von Internet und Fernsehen
Durchschnittlich 224 Minuten verbringen wir täglich vor dem Fernsehen. Es ist mit Abstand immer noch das beliebteste aller Medien. Doch das Fernsehen verändert sich. Mit der Anschlussfähigkeit an das Internet hat sich das mediale Angebot vervielfacht. Neben Free- und Pay-TV treten neue Anbieter auf. Auch große Verlagshäuser nutzen das Netz, und sie verbreiten dort nicht nur ihre Druckerzeugnisse.

"Wir haben klassische Textmedien. Wir haben Medien, die natürlich auch Fotografie übertragen, das ist zum Beispiel Bild-online, Welt, FAZ, Zeit und Spiegel. Aber es kommen plötzlich auch Fernsehinhalte mit rein. Zunächst noch in Form von Clips, aber zunehmend immer längere Angebote. Das ist meines Erachtens das Modell, das das Fernsehen erst recht verändern wird. Das heißt, dass es nicht mehr die strenge Unterteilung in Fernsehen, Print und Fotografie gibt", so Medienpsychologe Jo Groebel.

Entkoppelt von Raum und Zeit
In Zukunft kommen noch sogenannte Web-Player hinzu, die nur über das Netz verbreitet werden. Die Clips auf YouTube sind erst der Anfang. Das Internet entkoppelt das Fernsehen aber auch von Raum und Zeit. Mit Smartphone und Tablet kann der Konsument an jedem Ort und zu jeder Zeit sein Fernsehprogramm-– und auch unzählige andere Unterhaltungs- und Informationsangebote wählen. "Viele stellen sich die Frage, ob das Fernsehen überhaupt noch das Leitmedium ist. Sie vergleichen es dann mit dem Internet. Doch dieser Vergleich stimmt nicht so richtig, weil das Fernsehen zum Teil und zunehmend mehr über das Internet verbreitet wird. Das heißt, dass das Internet eine Plattform ist. Innerhalb dieser Plattform ist aber Fernsehen durchaus mit der Chance versehen, nach wie vor das, oder wenigstens ein Leitmedium zu bleiben", so Groebel.

Aber wie verhält es sich mit der Qualität? Droht das Fernsehen im Quotenwettlauf weiter zu verflachen? Für Groebel ist Qualität auch ein Wettbewerbsvorteil. Qualität bedeutet unter anderem auch, Programme zu produzieren, die ein jugendliches Publikum ansprechen, das sonst sein Interesse immer mehr dem Internet zuwendet. "Und dann sollte man auch als Qualität in einem gesellschaftlichen, in einem kulturellen Zusammenhang definieren, wie angemessen zum Beispiel Journalismus stattfindet und wie in die Tiefe gehend eine Recherche aussieht. Resultat kann mal eine Nachricht, kann mal eine Dokumentation sein. Das ist durchaus objektivierbar. Und es gibt im guten alten Journalismus die vielen W-Fragen: Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum, etc. Es ist nicht mehr so selbstverständlich, dass das gewährleistet ist und das bedeutet auch Qualität", so der Medienpsychologe.

Individuell und zeitversetzt
Mit der Möglichkeit, von überall aktuelle Bilder zu erhalten, wächst das Bedürfnis nach Informationen, die zuverlässig sind. Gerade auf dem Nachrichtensektor könnte das Qualitätsfernsehen punkten. Qualität kann es aber auch in der Unterhaltung geben. Gut gemachte Serien können gegen Trash bestehen und setzen Qualitätsstandards für andere. Ein weiterer Aspekt: Mediatheken erlauben es dem Zuschauer, sich ein ganz individuelles, zeitversetztes Programm zusammenzustellen. Überraschenderweise entwickeln sich aber auch ganz neue Gemeinschaften.

"Jetzt mit den neuen Möglichkeiten entsteht eine Renaissance des Fernsehens als Gemeinschaftsmedium. Nur nicht mehr vorwiegend durch physische, gemeinschaftliche Anwesenheit vor dem Fernseher definiert, sondern virtuell verbunden durch die Social Media. Wir haben schon längst das Phänomen, dass bei einem besonders interessanten Fernsehprogramm, das synchron geschaut wird, eine ganze Community dieses Fernsehprogramm auf Facebook, Twitter und vielen anderen Social Media kommentiert und begleitet", weiß Jo Groebel.

Qualität bedeutet Viellfalt
Hier entsteht jedoch auch eine Gefahr. In der Online-Fernsehwelt lässt sich unser Zuschauerverhalten immer perfekter analysieren und für die Gestaltung von Programmen nutzen. Werbung kann dann maßgeschneidert auf die Situation des Konsumenten reagieren. Dazu braucht es gar nicht die Rückkoppelung durch soziale Netzwerke. "Die Gefahr besteht eher darin, dass über die Datenpreisgabe, die ich gar nicht aktiv vornehmen muss, natürlich eine ganze Menge von Informationen - Tageszeiten, wann, was, wo, mit wem - preisgegeben wird und man dann darauf sehr geschickt reagiert. Das ist dann aber nicht mehr die herkömmliche Werbung, sondern neue Formen der Kommunikation. Und da ist es schon wichtig, dass die Fernsehanstalten auch ein bisschen darauf achten, dass da nicht plötzlich der nie willenlose, aber schon ein bisschen mehr stimmungsmäßig geleitete Konsument herauskommt", so Groebel. Qualität bedeutet wie in der Natur Vielfalt. Ob die Fernsehanstalten in Zukunft allerdings noch den Mut haben, die Vielfalt von Qualitätsprogrammen zu senden, ist fraglich. , u.a. Ausschnitt aus dem Film "Free Rainer - Dein fernseher lügt , Gäste: Wiebke Loosen, Kommunikationswissenschaftlerin ;
Lutz Hachmeister, Medienkritiker ;
Michael Hanfeld, Journalist / FAZ ;
scobel: Ekel und Horror
Mitwirkende: Scobel, Gert [Moderation] , Macho, Thomas [Diskutant/in] , Schienle, Anne [Diskutant/in] , Stiglegger, Marcus [Diskutant/in]
Datum: 2013.07.18 [Sendedatum]
Schlagworte: Gesellschaft ; Diskussion ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Signatur: E52-01617_K01, E52-01617 e52-01617
scobel: Evolution
Mitwirkende: Scobel, Gert [Moderation] , Niekisch, Manfred [Interviewte/r] , Eser, Uta [Diskutant/in] , Neßhöver, Carsten [Diskutant/in] , Mosbrugger, Volker [Diskutant/in]
Datum: 2012.02.23 [Sendedatum] 2012 [Jahr des Copyright]
Schlagworte: Gesellschaft ; Diskussion ; Ökologie und Umweltschutz ; Tiere ; TV-Mitschnitt
Typ: video
Inhalt: "Wenn die Natur versagt, kommt die Wissenschaft ins Spiel": So lautet die Hauptthese der Dokumentation "Manipulierte Evolution" um 20:15 Uhr. Wenn Tiere vom Aussterben bedroht sind, muss der Mensch nachhelfen. Die Frage ist, ob ein derartiges Eingreifen überhaupt gerechtfertigt ist. Mehr noch: Gehört nicht für moderne Forscher, die die Evolutionstheorie als maßgebliche Leittheorie akzeptieren, gerade auch das Aussterben von Arten zur natürlichen Entwicklung? Und was macht das Aussterben der einen Art – Weißer Hai, Gorilla, Orang-Utan – "natürlich", nicht aber das von Pandabären? Und wie sehen Forscher, die im Kontext der Reproduktionsbiologie zoologische Forschungsarbeit leisten, ihre eigene Rolle? Wie auch immer die Antworten lauten mögen: Diese und ähnliche Fragen machen klar, dass es nicht in erster Linie um das Überleben bestimmter aussterbender Tier- und Pflanzenarten geht, sondern vor allem um Ausbeutung sowie um subjektive, kulturell unterschiedliche Vorlieben und somit um ein mehr oder weniger durch Willkür bestimmtes Verhältnis des Menschen zum Tier. Der Mensch definiert, welche Tiere schützenswert sind und welche nicht. Der relativ junge Forschungszweig der Human-Animal-Studies, der zwischen Kultur-, Sozial- und Naturwissenschaften angesiedelt ist, nimmt dieses Herrschaftsverhältnis des Menschen zum Tier kritisch unter die Lupe. Gert Scobel hinterfragt mit seinen Gästen den Sinn von Schutzmaßnahmen, die auf einzelne Tiere begrenzt sind. Er beleuchtet, wie sich Artenschutz begründet und wie einzelne Lebewesen als schützenswert bestimmt werden können. Deutschland, 2012

Katalogzettel

Titel scobel
Urheber/innen und Mitwirkende Scobel, Gert [Moderation] [GND ]
3sat [Sendeanstalt]
Schlagworte Gesellschaft ; Wissenschaft und Forschung ; Kultur ; Dokumentation ; Diskussion ; TV-Mitschnitt
Typ video
Sprache Deutsch

Information

Inhalt

scobel ist eine wöchentlich auf 3sat ausgestrahlte 60-minütige Fernsehsendung, die Themen aus den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft und Ethik behandelt. Moderator und Namensgeber ist der Fernsehjournalist Gert Scobel. Die Vorgängerin der Sendung war bis April 2008 die Sendung delta.

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