Am Schauplatz [2018.06.28]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2018.06.28] |
| Titelzusatz |
Häfen-Kinder |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2018.06.28 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-09463 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
Im „Am Schauplatz - Häfen-Kinder“ erzählen Menschen, die im Gefängnis geboren wurden und teils jahrelang selbst im Gefängnis saßen, ihre Lebensgeschichte. Sie sprechen über Enttäuschungen, Wünsche und Träume einer schwierigen Kindheit. Wie offen geht man damit um, dass man von einem Verbrecher abstammt? Wie lebt man mit der Scham? Und : Wie groß ist die Sehnsucht nach den Eltern im Gefängnis?
„Wenn du jemandem sagst, ich bin das Kind von einem Schwerverbrecher, dann wirst du anders angeschaut, so nach dem Motto – ‚der Apfel fällt nicht weit vom Stamm‘.“
Das meint Christoph, der in den 1970er Jahren in der Justizanstalt Schwarzau auf die Welt gekommen ist. Seine Mutter, eine Betrügerin, die immer wieder rückfällig wurde, saß insgesamt 42 Jahre ihres Lebens hinter Gittern. Mit 18 Monaten wurde Christoph in eine Pflegefamilie gegeben, dann später von einer anderen Familie adoptiert.
Obwohl Christoph, sich jahrelang für seine Eltern geschämt hat, hatte er als Jugendlicher einen unbändigen Drang an seine Wurzel zu gehen, Kontakt mit seiner Mutter aufzunehmen und sie persönlich kennenzulernen. Bis heute ist ihm das aber nicht geglückt.
Geraldine ist die Tochter eines Langzeithäftlings. Als Kind hätte sie oft verzweifelt auf ihren Vater gewartet, doch außer Versprechungen sei nichts gekommen.
20 Jahre hatte sie dann so gut wie keinen Kontakt zum Vater, der zurzeit eine Haftstrafe in der Justizanstalt Simmering absitzt. Vor kurzem war Geraldine das erste Mal überhaupt im Gefängnis in Wien und hat ihren Vater besucht.
Ernst wurde schon als Baby mit der Tragtasche zum Vater in die Justizanstalt nach Stein gebracht. Denn, wie er erzählt, war der Vater dort viel hinter Gittern.
Obwohl sein Vater ein Verbrecher war, sei er immer sein großes Vorbild gewesen, erzählt Ernst. Gut 30 Jahre später wurde er dann selber in Stein eingesperrt.
„Wenn du jemandem sagst, ich bin das Kind von einem Schwerverbrecher, dann wirst du anders angeschaut, so nach dem Motto – ‚der Apfel fällt nicht weit vom Stamm‘.“
Das meint Christoph, der in den 1970er Jahren in der Justizanstalt Schwarzau auf die Welt gekommen ist. Seine Mutter, eine Betrügerin, die immer wieder rückfällig wurde, saß insgesamt 42 Jahre ihres Lebens hinter Gittern. Mit 18 Monaten wurde Christoph in eine Pflegefamilie gegeben, dann später von einer anderen Familie adoptiert.
Obwohl Christoph, sich jahrelang für seine Eltern geschämt hat, hatte er als Jugendlicher einen unbändigen Drang an seine Wurzel zu gehen, Kontakt mit seiner Mutter aufzunehmen und sie persönlich kennenzulernen. Bis heute ist ihm das aber nicht geglückt.
Geraldine ist die Tochter eines Langzeithäftlings. Als Kind hätte sie oft verzweifelt auf ihren Vater gewartet, doch außer Versprechungen sei nichts gekommen.
20 Jahre hatte sie dann so gut wie keinen Kontakt zum Vater, der zurzeit eine Haftstrafe in der Justizanstalt Simmering absitzt. Vor kurzem war Geraldine das erste Mal überhaupt im Gefängnis in Wien und hat ihren Vater besucht.
Ernst wurde schon als Baby mit der Tragtasche zum Vater in die Justizanstalt nach Stein gebracht. Denn, wie er erzählt, war der Vater dort viel hinter Gittern.
Obwohl sein Vater ein Verbrecher war, sei er immer sein großes Vorbild gewesen, erzählt Ernst. Gut 30 Jahre später wurde er dann selber in Stein eingesperrt.