Thema [2018.07.02]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Thema
Katalogzettel
| Titel | Thema [2018.07.02] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Feurstein, Christoph [Präsentator/in]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.07.02 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medien und Kommunikation ; Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-09480 |
| Gesamtwerk/Reihe | Thema |
Information
Inhalt
Kein Dach über dem Kopf – Häuserabriss in letzter Minute
„Ich fürchte mich hier im Haus, es klingt wie im Krieg“, sagt eine betagte Mieterin, die aus Angst nicht namentlich genannt werden möchte. Sie wohnt seit fast 70 Jahren in einem Haus in der Radetzkystraße, das 1847 als erstes Zinshaus Wiens errichtet wurde. Nun haben dort Abbrucharbeiten begonnen, obwohl neun Wohnungen noch bewohnt sind. Der Hausbesitzer spricht von Reparaturarbeiten.
Hintergrund dürfte eine Novelle zur Wiener Bauordnung sein, die Anfang Juli in Kraft tritt: Häuser, die vor 1945 errichtet wurden, dürfen nicht mehr ohne Genehmigung abgerissen werden. Immobilienentwickler fürchten um ihr Geschäft und so haben Abbruchfirmen derzeit Hochbetrieb. Martin Steiner und Markus Stachl berichten.
„Ich fürchte mich hier im Haus, es klingt wie im Krieg“, sagt eine betagte Mieterin, die aus Angst nicht namentlich genannt werden möchte. Sie wohnt seit fast 70 Jahren in einem Haus in der Radetzkystraße, das 1847 als erstes Zinshaus Wiens errichtet wurde. Nun haben dort Abbrucharbeiten begonnen, obwohl neun Wohnungen noch bewohnt sind. Der Hausbesitzer spricht von Reparaturarbeiten.
Hintergrund dürfte eine Novelle zur Wiener Bauordnung sein, die Anfang Juli in Kraft tritt: Häuser, die vor 1945 errichtet wurden, dürfen nicht mehr ohne Genehmigung abgerissen werden. Immobilienentwickler fürchten um ihr Geschäft und so haben Abbruchfirmen derzeit Hochbetrieb. Martin Steiner und Markus Stachl berichten.
Nach dem Mädchenmord - Angst vor Blutrache
Vor sieben Wochen wurde die siebenjährige Hadishat in einem Wiener Gemeindebau von ihrem Nachbarn erstochen. Die Familie des 16-jährigen Täters lebt seither an einem unbekannten Ort und hat den Namen geändert – aus Angst vor Blutrache.
Auch die Anwältin des mutmaßlichen Täters hat Morddrohungen erhalten. Täter und Opfer stammen aus Tschetschenien. Seit der Vater des ermordeten Mädchens aus einem Gefängnis in Bozen entkommen ist, herrscht noch mehr Angst, berichten Christoph Bendas und Christoph Seibel.
Vor sieben Wochen wurde die siebenjährige Hadishat in einem Wiener Gemeindebau von ihrem Nachbarn erstochen. Die Familie des 16-jährigen Täters lebt seither an einem unbekannten Ort und hat den Namen geändert – aus Angst vor Blutrache.
Auch die Anwältin des mutmaßlichen Täters hat Morddrohungen erhalten. Täter und Opfer stammen aus Tschetschenien. Seit der Vater des ermordeten Mädchens aus einem Gefängnis in Bozen entkommen ist, herrscht noch mehr Angst, berichten Christoph Bendas und Christoph Seibel.
Besondere Begabungen - Jobchancen für Autisten
„Ich kann einfach nicht so gut lügen“, sagt Leszek Chmielewski auf die Frage, warum es mit den Bewerbungsgesprächen so lange nicht geklappt hat. Der 46-jährige Autist hat das Asperger-Syndrom. Er ist überdurchschnittlich intelligent, hat aber wie fast alle Autisten Schwierigkeiten in sozialen Situationen.
20.000 Österreicher mit Autismus, so schätzt man, könnten arbeiten, finden aber keinen Job. Dabei sind ihr analytisches Denken und ihre Konzentrationsfähigkeit gefragte Eigenschaften bei Unternehmen. Nun gibt es spezielle Förderprogramme, berichtet Benedict Feichtner.
„Ich kann einfach nicht so gut lügen“, sagt Leszek Chmielewski auf die Frage, warum es mit den Bewerbungsgesprächen so lange nicht geklappt hat. Der 46-jährige Autist hat das Asperger-Syndrom. Er ist überdurchschnittlich intelligent, hat aber wie fast alle Autisten Schwierigkeiten in sozialen Situationen.
20.000 Österreicher mit Autismus, so schätzt man, könnten arbeiten, finden aber keinen Job. Dabei sind ihr analytisches Denken und ihre Konzentrationsfähigkeit gefragte Eigenschaften bei Unternehmen. Nun gibt es spezielle Förderprogramme, berichtet Benedict Feichtner.