Am Schauplatz [2018.08.16]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2018.08.16] |
| Titelzusatz |
Familie Arbeitslos |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2018.08.16 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-09914 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
Die einen erben Wohnungen und Wertpapiere, die anderen Armut und Arbeitslosigkeit. „Am Schauplatz“ hat drei Familien begleitet, bei denen Geldsorgen seit Generationen den Alltag bestimmen. Warum ist der Sprung in ein besseres Leben so schwierig?
Die 44jährige Tanja H. etwa lebt mit ihrem Rottweiler Zeus auf 21qm – in einer Obdachloseneinrichtung. Einen richtigen Job hat sie schon lange nicht mehr.
Ihre Mutter habe sie regelmäßig geschlagen, so wie später auch beinahe jeder ihrer Partner. „Am liebsten sehe ich mir Horrorfilme an“, erzählt sie, „wenn ich sehe wie schlecht es anderen geht, habe ich gleich das Gefühl mir geht es doch nicht so schlecht“.
Eins der größten Armutsrisiken ist frühe Schwangerschaft, weil oft die Ausbildung auf der Strecke bleibt.
Doch die Startbedingungen von Kindern aus langzeitarbeitslosen Familien sind schlechter als die von Kindern in Haushalten, in denen beide Eltern arbeiten. Fähigkeiten wie Disziplin und Pünktlichkeit übernehmen wir von unseren Bezugspersonen, sagt die Sozialwissenschaft.
Kevin K. wuchs ohne Eltern auf. Er ist 20, bereits Vater, und hat überhaupt keine Ausbildung. Sein Traum wäre eine Lehre als Bäcker.
Einen Probetag darf er machen. Aber wird er sich dort auch beweisen? Kevin ist optimistisch: „Ich glaube, jetzt geht es bergauf.“
Die 44jährige Tanja H. etwa lebt mit ihrem Rottweiler Zeus auf 21qm – in einer Obdachloseneinrichtung. Einen richtigen Job hat sie schon lange nicht mehr.
Ihre Mutter habe sie regelmäßig geschlagen, so wie später auch beinahe jeder ihrer Partner. „Am liebsten sehe ich mir Horrorfilme an“, erzählt sie, „wenn ich sehe wie schlecht es anderen geht, habe ich gleich das Gefühl mir geht es doch nicht so schlecht“.
Eins der größten Armutsrisiken ist frühe Schwangerschaft, weil oft die Ausbildung auf der Strecke bleibt.
Doch die Startbedingungen von Kindern aus langzeitarbeitslosen Familien sind schlechter als die von Kindern in Haushalten, in denen beide Eltern arbeiten. Fähigkeiten wie Disziplin und Pünktlichkeit übernehmen wir von unseren Bezugspersonen, sagt die Sozialwissenschaft.
Kevin K. wuchs ohne Eltern auf. Er ist 20, bereits Vater, und hat überhaupt keine Ausbildung. Sein Traum wäre eine Lehre als Bäcker.
Einen Probetag darf er machen. Aber wird er sich dort auch beweisen? Kevin ist optimistisch: „Ich glaube, jetzt geht es bergauf.“