Am Schauplatz Gericht [2018.09.06]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Schauplatz Gericht
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz Gericht [2018.09.06] |
| Titelzusatz |
Zwietracht im Dorf |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2018.09.06 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-10065 |
| Gesamtwerk/Reihe | Schauplatz Gericht |
Information
Inhalt
Wenn Gerichtsverfahren selbst nach vielen Jahren des aufwändigen und teuren Prozessierens kein Ende finden, dann sind das zumeist Nachbarschaftsstreitigkeiten.
Nach den Erfahrungen des „Am Schauplatz Gericht“ Teams enden solche Konflikte oft erst dann, wenn eine der Parteien beim Jüngsten Gericht geladen ist. Drei solche Prozesse wegen scheinbar nebensächlicher Unkorrektheiten, Unfreundlichkeiten, Beleidigungen oder Handgreiflichkeiten haben Gudrun Kampelmüller und Maria Zweckmayr jahrelang dokumentiert.
In Fels am Wagram hatte sich Frau N. ein Haus gekauft und wollte dort ein neues Leben beginnen. Mit ihrem streitbaren Nachbarn, der sie mit Anzeigen eindeckt, hatte sie aber nicht gerechnet. Mit wem solidarisiert sich die Dorfgemeinschaft? Kann der Konflikt wirklich nur dadurch beendet werden, dass einer der Nachbarn stirbt?
In Pürstendorf fühlen sich Herr Ch. Und seine Lebensgefährtin Frau Sch. seit Jahren gemobbt. Die beiden sind mit ihren Pferden und Containern in die 200-Seelen-Gemeinde gezogen und entsprechen offenbar nicht den Ansprüchen der Dorfgemeinschaft. Frau Sch. behauptet sogar, sie sei von ihrem Nachbarn gewürgt und von einem Jäger bei einer Treibjagd gezielt beschossen worden.
Herr S., ein pensionierter Pelzhändler aus Niederösterreich, streitet mit seinen Nachbarn seit vielen Jahren wegen einer alten Steinmauer, eines Maschendrahtzaunes und einer Terrasse, die teilweise auf den Nachbargrund hinüberragt. Immer wieder hatte das „Am Schauplatz Gericht“ Team den Eindruck, dass sich die Parteien einigen könnten. Aber überraschenderweise fand sich immer wieder ein neuer Konfliktstoff.
Nach den Erfahrungen des „Am Schauplatz Gericht“ Teams enden solche Konflikte oft erst dann, wenn eine der Parteien beim Jüngsten Gericht geladen ist. Drei solche Prozesse wegen scheinbar nebensächlicher Unkorrektheiten, Unfreundlichkeiten, Beleidigungen oder Handgreiflichkeiten haben Gudrun Kampelmüller und Maria Zweckmayr jahrelang dokumentiert.
In Fels am Wagram hatte sich Frau N. ein Haus gekauft und wollte dort ein neues Leben beginnen. Mit ihrem streitbaren Nachbarn, der sie mit Anzeigen eindeckt, hatte sie aber nicht gerechnet. Mit wem solidarisiert sich die Dorfgemeinschaft? Kann der Konflikt wirklich nur dadurch beendet werden, dass einer der Nachbarn stirbt?
In Pürstendorf fühlen sich Herr Ch. Und seine Lebensgefährtin Frau Sch. seit Jahren gemobbt. Die beiden sind mit ihren Pferden und Containern in die 200-Seelen-Gemeinde gezogen und entsprechen offenbar nicht den Ansprüchen der Dorfgemeinschaft. Frau Sch. behauptet sogar, sie sei von ihrem Nachbarn gewürgt und von einem Jäger bei einer Treibjagd gezielt beschossen worden.
Herr S., ein pensionierter Pelzhändler aus Niederösterreich, streitet mit seinen Nachbarn seit vielen Jahren wegen einer alten Steinmauer, eines Maschendrahtzaunes und einer Terrasse, die teilweise auf den Nachbargrund hinüberragt. Immer wieder hatte das „Am Schauplatz Gericht“ Team den Eindruck, dass sich die Parteien einigen könnten. Aber überraschenderweise fand sich immer wieder ein neuer Konfliktstoff.