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Report [2018.10.02]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Report

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Titel Report [2018.10.02]
Urheber/innen und Mitwirkende Schnabl, Susanne [Moderation]
Köstinger, Elisabeth [Interviewte/r] [GND ]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2018.10.02 [Sendedatum]
Schlagworte Politik ; Politik Österreich ; Natur ; Reportage ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-10241
Gesamtwerk/Reihe Report

Information

Inhalt

2018 – das Jahr der Wetter-Anomalien. Wie reagiert die österreichische Politik auf Gemeinde-, Landes- und Bundesebene? Wird der Kampf gegen den Klimawandel intensiviert, sucht man Rezepte, um sich an die Veränderungen anzupassen?
Wen trifft der Klimawandel?

Die Folgen des Klimawandels bekommen auch in Österreich immer mehr Menschen zu spüren. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik errechnet für den Report Zukunftsszenarien für zwei betroffene Orte bis zum Ende des Jahrhunderts: Retz in Niederösterreich und Saalbach-Hinterglemm in Salzburg.

Unwetter, die immer kleinräumiger und heftiger ausfallen, überfluten Dörfer – so geschehen Ende August in der Gemeinde Saalbach-Hinterglemm. Der Tourismusort muss immer mehr Geld für den Schutz vor Muren und Überflutungen ausgeben; ein immenser Aufwand wird auch betrieben, um Kunstschnee zu erzeugen und das Skigebiet attraktiv zu halten. Ganz andere Probleme haben die Menschen hingegen in Retz in Niederösterreich – die Gemeinde ist die trockenste des Landes mit erheblichen Schäden in Forst- und Landwirtschaft. Jakob Horvat berichtet in einer Doppel-Reportage aus Saalbach-Hinterglemm und Retz über die Folgen des Klimawandels.

Live dazu direkt aus Saalbach: Der Geschäftsführer der Hinterglemmer Bergbahnen, Peter Mitterer
Verbaute Wiesen und Felder

In Österreich werden täglich bis zu 30 Fußballfelder verbaut. Stadtzentren leeren sich, an den Rändern entstehen Gewerbegebiete, Einkaufszentren und sehr viel Verkehr. Experten warnen seit langem davor, dass zu viel verbaut wird. Denn weniger Ackerland und weniger Wiesen bedeuten weniger Anbau von Nahrungs- und Futtermittel und Probleme mit dem Wasserhaushalt. Der Klimawandel mit seinen heftigen Wetterereignissen verstärkt die Konsequenzen, die aus der Bodenversiegelung entstehen. Was kann man gegen die andauernde Verbauung tun, denn Bodenschutz ist Klimaschutz? Martina Schmidt berichtet.
Projekte für den Klimaschutz

Seit zehn Jahren stellt auch der ORF im Rahmen des Österreichischen Klimaschutzpreises engagierte und wirksame Projekte gegen den Klimawandel vor: Initiativen von Betrieben, Vereinen, Kommunen oder aus der Landwirtschaft. Allen gemeinsam ist, dass sie zeigen, wie es gehen kann, Treibhausgase zu vermeiden und damit den Klimazielen von Paris praxisnah und vorbildhaft näher zu kommen. Drei dieser Leuchtturmprojekte aus den Bereichen Mobilität, Bauen und Sanieren und Energie haben wir ausgewählt. Ernst Schwarz hat nachgefragt, wie sie sich in den vergangenen Jahren entwickelt haben.
Mission 2030

Mit der Klima- und Energiestrategie „mission2030“ hat die Bundesregierung ihre Pläne im Kampf gegen den Klimawandel vorgelegt. Österreich will seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 36 Prozent reduzieren. Aber wie soll der Weg dorthin aussehen? Experten kritisieren mangelnde Umsetzungsvorschläge und einen fehlenden Zeitplan. Und die Erfahrung zeigt, wer umweltpolitische Maßnahmen setzt, hat möglicherweise Probleme, wiedergewählt zu werden. Ernst Johann Schwarz und Martina Schmidt analysieren.

Live im Studio: Umweltministerin Elisabeth Köstinger, ÖVP

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