kultur.montag [2018.11.19]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks kultur.montag
Katalogzettel
| Titel | kultur.montag [2018.11.19] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Traxl, Martin [Moderation]
[GND
]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.11.19 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Reportage ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-11198 |
| Gesamtwerk/Reihe | kultur.montag |
Information
Inhalt
"Stieg Larssons Erbe" | Mensch und Maschine im Technischen Museum | "Welcome to Sodom" | "Vatermord" im Rabenhof | Studiogäste: Erwin Steinhauer & Matthias Franz Stein | Wien Modern | Paul Plut
Nestroy 2018 - Die Gala
Die bedeutendsten Theaterpreise des Landes, die Nestroy-Preise, wurden heuer bereits zum neunzehnten Mal an herausragende Produktionen, Künstlerinnen und Künstler vergeben. Das Theaterfest fand diesmal im Theater an der Wien statt und versammelte zahlreiche Größen der deutschsprachigen Theaterwelt um sich.
Die Gala wurde von Maria Happel, Viktor Gernot und Peter Fässlacher moderiert. Für das Konzept zeichneten wieder die Vereinigten Bühnen Wien verantwortlich, das Buch lieferte Autor Nicolaus Hagg.
Die drei Jury-Preise durften schon vorab verraten werden:
.) Den Nestroy für sein Lebenswerk erhielt Peter Handke, dessen Bühnenwerke mit ihrer Radikalität und Poesie Theater-Geschichte geschrieben haben.
.) Der Preis für die beste Ausstattung ging an Alice Babidge für "Hotel Strindberg" von Simon Stone nach August Strindberg – eine Uraufführung im Akademietheater in Koproduktion mit dem Theater Basel.
.) Den Autoren-Nestroy erhielt Ferdinand Schmalz für "jedermann (stirbt)", eine Uraufführung im Burgtheater Wien. Seine moderne Jedermann Interpretation fernab von Tradition, Moral und Religion konnte die Jury überzeugen.
Alle anderen Preisträger der diesjährigen Nestroypreis-Verleihung wurden erst am Abend der Gala bekannt gegeben.
Als Beste Schauspielerin wurde Caroline Peters in "Hotel Strindberg" von Simon Stone nach August Strindberg ausgezeichnet.
Seine Darstellung in "The Who and the What" von Ayad Akhtar, einer österreichische Erstaufführung im Akademietheater, brachte Peter Simonischek den Preis als Bester Schauspieler ein.
Für die Beste Darstellung einer Nebenrolle ging der Preis an Dörte Lyssewski als Annemarie Krause in Ewald Palmetshofers "Vor Sonnenaufgang" nach Gerhart Hauptmann, einer österreichische Erstaufführung im Akademietheater.
Der Preis für die Beste Regie ging an Dušan David Pařizek für die Inszenierung von "Vor Sonnenaufgang" von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann (Akademietheater).
Als Bester Nachwuchs wurden Lara Sienczak als Sophie Scholl in "Die Weiße Rose" (Theater der Jugend) und Peter Fasching in "Die Zehn Gebote" nach den Filmen von Krzysztof Kieślowski (Volkstheater) ausgezeichnet.
Weitere Preise gingen an "Muttersprache Mameloschn" von Sasha Marianna Salzmann, Inszenierung Sara Ostertag, eine Makemake Produktion in Koproduktion mit dem Kosmos Theater (Beste Off-Produktion),
"Die Perser" von Aischylos, wiedergegeben von Durs Grünbein, inszeniert von Ulrich Rasche bei den Salzburger Festspielen in Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt (Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum),
"Iwanow" von Anton Tschechow, inszeniert von Mateja Koležnik im Stadttheater Klagenfurt in Koproduktion mit den Vereinigten Bühnen Bozen (Beste Bundesländer Aufführung).
Ein Spezialpreis ging an "Die Kinder der Toten" nach Elfriede Jelinek, eine Produktion des Steirischen Herbstes 2017 in der Regie des Nature Theater of Oklahoma (Kelly Copper & Pavol Liska)
Zusätzlich zur Juryauswahl wurde auch wieder ein Publikumspreis verliehen.
Ausgezeichnet wurde damit der Puppenspieler Nikolaus Habjan. Da er aber leider krankheitshalber der Gala fernbleiben musste, nahm seine Schwester Therese den Preis entgegen.
Die bedeutendsten Theaterpreise des Landes, die Nestroy-Preise, wurden heuer bereits zum neunzehnten Mal an herausragende Produktionen, Künstlerinnen und Künstler vergeben. Das Theaterfest fand diesmal im Theater an der Wien statt und versammelte zahlreiche Größen der deutschsprachigen Theaterwelt um sich.
Die Gala wurde von Maria Happel, Viktor Gernot und Peter Fässlacher moderiert. Für das Konzept zeichneten wieder die Vereinigten Bühnen Wien verantwortlich, das Buch lieferte Autor Nicolaus Hagg.
Die drei Jury-Preise durften schon vorab verraten werden:
.) Den Nestroy für sein Lebenswerk erhielt Peter Handke, dessen Bühnenwerke mit ihrer Radikalität und Poesie Theater-Geschichte geschrieben haben.
.) Der Preis für die beste Ausstattung ging an Alice Babidge für "Hotel Strindberg" von Simon Stone nach August Strindberg – eine Uraufführung im Akademietheater in Koproduktion mit dem Theater Basel.
.) Den Autoren-Nestroy erhielt Ferdinand Schmalz für "jedermann (stirbt)", eine Uraufführung im Burgtheater Wien. Seine moderne Jedermann Interpretation fernab von Tradition, Moral und Religion konnte die Jury überzeugen.
Alle anderen Preisträger der diesjährigen Nestroypreis-Verleihung wurden erst am Abend der Gala bekannt gegeben.
Als Beste Schauspielerin wurde Caroline Peters in "Hotel Strindberg" von Simon Stone nach August Strindberg ausgezeichnet.
Seine Darstellung in "The Who and the What" von Ayad Akhtar, einer österreichische Erstaufführung im Akademietheater, brachte Peter Simonischek den Preis als Bester Schauspieler ein.
Für die Beste Darstellung einer Nebenrolle ging der Preis an Dörte Lyssewski als Annemarie Krause in Ewald Palmetshofers "Vor Sonnenaufgang" nach Gerhart Hauptmann, einer österreichische Erstaufführung im Akademietheater.
Der Preis für die Beste Regie ging an Dušan David Pařizek für die Inszenierung von "Vor Sonnenaufgang" von Ewald Palmetshofer nach Gerhart Hauptmann (Akademietheater).
Als Bester Nachwuchs wurden Lara Sienczak als Sophie Scholl in "Die Weiße Rose" (Theater der Jugend) und Peter Fasching in "Die Zehn Gebote" nach den Filmen von Krzysztof Kieślowski (Volkstheater) ausgezeichnet.
Weitere Preise gingen an "Muttersprache Mameloschn" von Sasha Marianna Salzmann, Inszenierung Sara Ostertag, eine Makemake Produktion in Koproduktion mit dem Kosmos Theater (Beste Off-Produktion),
"Die Perser" von Aischylos, wiedergegeben von Durs Grünbein, inszeniert von Ulrich Rasche bei den Salzburger Festspielen in Koproduktion mit dem Schauspiel Frankfurt (Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum),
"Iwanow" von Anton Tschechow, inszeniert von Mateja Koležnik im Stadttheater Klagenfurt in Koproduktion mit den Vereinigten Bühnen Bozen (Beste Bundesländer Aufführung).
Ein Spezialpreis ging an "Die Kinder der Toten" nach Elfriede Jelinek, eine Produktion des Steirischen Herbstes 2017 in der Regie des Nature Theater of Oklahoma (Kelly Copper & Pavol Liska)
Zusätzlich zur Juryauswahl wurde auch wieder ein Publikumspreis verliehen.
Ausgezeichnet wurde damit der Puppenspieler Nikolaus Habjan. Da er aber leider krankheitshalber der Gala fernbleiben musste, nahm seine Schwester Therese den Preis entgegen.