Am Schauplatz [2019.01.31]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Am Schauplatz
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz [2019.01.31] |
| Titelzusatz |
Obdachlos im Winter |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2019.01.31 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-12241 |
| Gesamtwerk/Reihe | Am Schauplatz |
Information
Inhalt
"Wie kann es sein, dass im reichen Österreich immer noch Menschen auf der Straße überwintern?" Antworten auf diese Frage hat „Am Schauplatz“-Reporterin Beate Haselmayer in den verstecktesten Winkeln Österreichs gesucht: in Tiefgaragen, Wäldern und Bahnunterführungen.
Erik schläft seit Jahren im Wald, in einem einfachen Zelt. Herr Z. hat versucht, für die Nacht bei einem Trinkkumpanen unterzuschlüpfen.
Aber weil der das Telefon nicht abhebt, wird er in einem Park übernachten, trotz Minusgraden. Zumindest hat er einen Schlafsack, dem ihm zwei Helferinnen von der Caritas vorbeigebracht haben.
Erik lebt seit sechs Jahren in seinem Zelt. Jahrelang ist er durch ganz Europa gereist. Dann hat er sich in einem Wald nahe Klagenfurt niedergelassen. Sein Zelt würde er nur verlassen, wenn die Schneemassen es niederdrücken würden.
Auch bei Temperaturen über null kann man erfrieren, wenn man auf der Straße übernachtet, erzählt uns Sozialarbeiterin Susanne Peter von der Caritas in Wien.
Wer einen obdachlosen Menschen entdeckt, kann das beim sogenannten „Kältetelefon“ melden. Susanne Peters und Kollegen versuchen, Hilfe zu organisieren. Mehr als 4000 Anrufe sind seit November 2018 allein in Wien eingegangen.
Erik schläft seit Jahren im Wald, in einem einfachen Zelt. Herr Z. hat versucht, für die Nacht bei einem Trinkkumpanen unterzuschlüpfen.
Aber weil der das Telefon nicht abhebt, wird er in einem Park übernachten, trotz Minusgraden. Zumindest hat er einen Schlafsack, dem ihm zwei Helferinnen von der Caritas vorbeigebracht haben.
Erik lebt seit sechs Jahren in seinem Zelt. Jahrelang ist er durch ganz Europa gereist. Dann hat er sich in einem Wald nahe Klagenfurt niedergelassen. Sein Zelt würde er nur verlassen, wenn die Schneemassen es niederdrücken würden.
Auch bei Temperaturen über null kann man erfrieren, wenn man auf der Straße übernachtet, erzählt uns Sozialarbeiterin Susanne Peter von der Caritas in Wien.
Wer einen obdachlosen Menschen entdeckt, kann das beim sogenannten „Kältetelefon“ melden. Susanne Peters und Kollegen versuchen, Hilfe zu organisieren. Mehr als 4000 Anrufe sind seit November 2018 allein in Wien eingegangen.