Am Schauplatz Gericht [2019.03.14]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Schauplatz Gericht
Katalogzettel
| Titel | Am Schauplatz Gericht [2019.03.14] |
| Titelzusatz |
"Der glaubt, ich bin deppert!" |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 2 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2019.03.14 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-12495 |
| Gesamtwerk/Reihe | Schauplatz Gericht |
Information
Inhalt
„Am Schauplatz Gericht“ verzeichnet im Jahr 2019 die besten Quoten seit 2005. Im Schnitt haben 794.000 Zuseherinnen und Zuseher die beiden Sendungen im Jänner und im Februar angeschaut. In der neuesten Ausgabe beschäftigt sich das Redaktionsteam mit Leuten, die behaupten, dass sie von Verwandten, Nachbarn und Immobilienspezialisten über den Tisch gezogen worden wären.
Das geteilte Haus
Die betagte Frau Z. ist Hälfte-Eigentümerin eines Einfamilienhauses in Wien-Floridsdorf. Die andere Hälfte hat ihre Tochter, ohne es ihr zu sagen, an einen Bauunternehmer verkauft.
Der will jetzt, dass die Pensionistin ihm 1500 Euro pro Monat Benützungsentgelt für seine Haushälfte bezahlt, oder ihren Hausanteil billig an ihn verkauft und ins Altersheim zieht. „Der glaubt, ich bin deppert!“ meint Frau Z.
Herr G. hat gemeinsam mit seinen Geschwistern einen großen Bauernhof in Niederösterreich von seinem Onkel geerbt. Über 30 kleine Grundstücke, die in der ganzen Gegend verstreut sind.
Seit dem Tod des Onkels werden diese angeblich immer kleiner. Schuld daran wären die Nachbarn.
„Umeackern“, „Stoaschieben“ und andere Grenzverletzungen stünden an der Tagesordnung.
Herr B. hat ein Nachtlokal in Vorarlberg. Er ist unglücklich mit seinem Geschäftspartner. Der nämlich benütze sein Eigentum seit Jahren, ohne dazu berechtigt zu sein.
Herr B. hat für die skurrile Situation folgenden Vergleich parat: „Das ist so, als ob sich jemand mit Tisch und Sessel in ein Geschäft setzt, behauptet, einen Mietvertrag zu haben und ein Jahr lang nicht mehr hinaus geht.“ Und die Gerichte seien nicht in der Lage, dem Eigentümer zu helfen.
Das geteilte Haus
Die betagte Frau Z. ist Hälfte-Eigentümerin eines Einfamilienhauses in Wien-Floridsdorf. Die andere Hälfte hat ihre Tochter, ohne es ihr zu sagen, an einen Bauunternehmer verkauft.
Der will jetzt, dass die Pensionistin ihm 1500 Euro pro Monat Benützungsentgelt für seine Haushälfte bezahlt, oder ihren Hausanteil billig an ihn verkauft und ins Altersheim zieht. „Der glaubt, ich bin deppert!“ meint Frau Z.
Herr G. hat gemeinsam mit seinen Geschwistern einen großen Bauernhof in Niederösterreich von seinem Onkel geerbt. Über 30 kleine Grundstücke, die in der ganzen Gegend verstreut sind.
Seit dem Tod des Onkels werden diese angeblich immer kleiner. Schuld daran wären die Nachbarn.
„Umeackern“, „Stoaschieben“ und andere Grenzverletzungen stünden an der Tagesordnung.
Herr B. hat ein Nachtlokal in Vorarlberg. Er ist unglücklich mit seinem Geschäftspartner. Der nämlich benütze sein Eigentum seit Jahren, ohne dazu berechtigt zu sein.
Herr B. hat für die skurrile Situation folgenden Vergleich parat: „Das ist so, als ob sich jemand mit Tisch und Sessel in ein Geschäft setzt, behauptet, einen Mietvertrag zu haben und ein Jahr lang nicht mehr hinaus geht.“ Und die Gerichte seien nicht in der Lage, dem Eigentümer zu helfen.